Elf Minuten am Glück vorbei

Puh, das musste ich jetzt erst mal sacken lassen, das gerade erlebte verarbeiten. Wie mittlerweile allenthalben bekannt sein dürfte, hat unser RWE die erste Qualifikationsrunde zur Europaleague 2018/19 gegen die favorisierte Borussia aus Mönchengladbach nach aufopferungsvollem Kampf mit 1:2 verloren.

Sven Demandt vertraute im Großen und Ganzen der Stammelf, lediglich Cokkosan wurde durch den anfangs nervösen, aber dennoch abgeklärt verteidigenden Unzola ersetzt, für Urban rückte Meier in die Innenverteidigung und Brauer durfte das Spiel im Mittelfeld ordnen.

Die Gladbacher zeigten von Beginn an ihr dominantes Gesicht und ließen geduldig Ball und Gegenspieler laufen. Erst nach gut 10 Minuten gelang es RWE, den Ball mal kontrolliert für ein paar Stationen zu halten, doch Angriffe sollten daraus noch nicht resultieren. Und so hatte der Bundesligist auch die ersten Chancen im Spiel, die aber alle mehr oder weniger dilettantisch vergeben wurden.

Nach gut 25 Minuten fiel ein Borusse im Strafraum (wie die TV-Crew mir mitteilte wohl klarer Elfer…), der Schiri gab jedoch Abstoß (obwohl dies eine glasklare Ecke hätte sein müssen). Und so kam es, wie es kommen musste: nach einer guten halben Stunde gelang es Platzek, den Ball irgendwie nach außen auf Pröger durchzustecken, der jedoch mangels Anspielstation in der Mitte warten musste und auf Malura zurücklegte. Dessen Flanke landete auf dem Kopf (!) von Benny Baier und von dort zum 1:0 für unsere Mannschaft in den Maschen – die Hafenstraße verwandelte sich vom Hexenkessel in ein Tollhaus! Mir wurde für einen Moment schwarz vor Augen, die Beine ganz weich! Danke, Adrenalin!

Diese Führung stellte das Spiel natürlich auf den Kopf. Die Gladbacher wurden plötzlich hektischer, einige technische Fehler schlichen sich bei ihnen ein, bejubelt vom Essener Publikum. Trotz guten 70% Ballbesitz für Gladbach ging es mit der Führung in die Pause. Von „verdient“ zu sprechen wäre vielleicht zu viel des Guten.

Das Bild sollte sich auch in der zweiten Hälfte nicht sonderlich ändern. Borussia drückte, RWE verteidigte mit Mann und Maus und verlagerte sich aufs Kontern. Zwei, drei Gladbacher Schüsse strichen nur knapp an Hellers Kasten vorbei, auf der Gegenseite verhinderte der Schweizer Nationalkeeper Sommer bei einem Schuss von Pröger, dass die Führung ausgebaut werden konnte. Und mit jeder vergebenen Chance wuchs der Jubel auf den Rängen weiter an. In der 70. Minute dann die Situation, die Baier wohl zurecht zum „Man of the Match“ machte: Nachdem Heller schon geschlagen war, kratzte unser Kapitän den Ball noch irgendwie von der Linie und wurde dafür von seinen Jungs bejubelt, als hätte er erneut getroffen.

Dieser Ball – ich hatte ihn schon im Kasten gesehen. Ein Blick nach rechts und links zu meinen Kumpels: geballte Fäuste, „jawoll“ und „jetzt erst recht“ im Gesicht. Sollte es das gewesen sein? Unser Kasten vernagelt? „Du kommst hier heute nicht durch“? Ich gebe zu, in diesem Moment habe ich tatsächlich erstmals daran geglaubt, dass wir heute hier in die zweite Runde einziehen konnten. Vielleicht habe ich für einen Moment vergessen, welchem Verein ich die Daumen drücke. Ein Fehler, wie sich herausstellen sollte.

Elf Minuten vor dem Spielende sorgte einer dieser „Vertikalpässe“ in den 16er dafür, dass Jonas Hofmann allein vor Heller auftauchte. Grund hatte (kein Vorwurf) das Abseits aufgehoben, da er aus einem Zweikampf auf Höhe des 5ers kam. Dann lief alles wie in Zeitlupe: Hofmann schoss – Heller parierte. Leider erneut vor die Füße von Hofmann (ebenfalls kein Vorwurf), der sich dieses Geschenk diesmal nicht nehmen ließ.

„Na ja. Dann eben in der Verlängerung irgendwie noch einen reinknickern oder ins Elferschießen retten“, dachte ich mir. Weit gefehlt. Zeiger wurde an der Grundlinie ausgetanzt, Malura kam nicht an die Flanke heran, wurde von hinten angeköpft und sein Gegenspieler spitzelte den Ball vorbei am herauseilenden Heller zum bis dahin quasi abgemeldeten Raffael, der die Sensation damit verhinderte.

Danach beschränkten sich die Gäste darauf, den Ball in den eigenen Reihen hin- und herzupassen, die letzten Verzweiflungstaten unserer Pokalfighter verpufften leider erfolglos.

Von unseren Jungs sind einige klar herauszustellen:
Baier – Torschütze und -verhinderer, unermüdlicher Motor im Mittelfeld und Anpeitscher des Teams
Pröger – immer wieder diese pfeilschnellen Läufe, immer wieder frei anspielbar, in ein, zwei Situationen vielleicht zu eigensinnig, aber dennoch gefährlich
Zeiger – Turm in der Innenverteidigung, hatte nur ein einziges Mal, bei der Flanke zum 1:2 das Nachsehen
Heller – auch von mir oft gescholten, hielt, was zu halten war (und das war nicht wenig)
Malura – herzerfrischend offensiv, warum nicht immer so.

Aber auch der Rest des Teams zeigte eine tolle Präsenz auf dem Platz. Mehr davon, bitte.

Dass die Mannschaft nach der Partie noch vor der West „gefeiert“ wurde und dabei auch selbst ein kleines bisschen mitgemacht hat, lässt mich hoffen, dass es erneut zu einer Art Schulterschluss, zum Zusammenwachsen kommen könnte. Denn genau das werden wir im grauen Liga-Alltag demnächst auch wieder brauchen, wenn es mal nicht so läuft – auch wenn ich hoffe, dass Wuppertal ein böser, böser Ausrutscher war.

Nur die kühnsten Träumer unter uns hätten wohl damit gerechnet, keine deutliche Niederlage zu kassieren. Klar, an der Hafenstraße, zudem freitags unter Flutlicht, da ist alles möglich. Es sind diese Spiele, in denen Helden geboren werden, an die man sich auch noch in zehn oder zwanzig Jahren vielleicht zurückerinnert. Wie man beinahe einen Bundesligisten aus dem DFB-Pokal geworfen hatte. Leider sollte es an diesem Abend nicht gelingen, als Sieger vom Platz zu gehen. Allerdings war dies der vielbeschworene „Hafenstraßen-Fußball“, der Kampfgeist auf dem Platz und die Atmosphäre auf den Rängen, die mich und vermutlich auch viele andere seinerzeit zum RWE-Fan gemacht haben. Umso schöner, dass das Spiel trotz TV-Präsenz ohne Pyro & Co. oder Ausschreitungen ausgekommen – ja, man lieferte sich mit dem Gladbacher Anhang gar einen „Scheiß DFB-Wechselgesang“.

Trotz Niederlage und leichter Depression mit einem Lächeln nach Hause, das hatte es bei mir lange nicht mehr gegeben. Ich kann es verwinden, da natürlich dieser Wettbewerb eigentlich nicht unsere Kragenweite hat. Dies war ein Bonusspiel, das zu gewinnen sicher schön gewesen wäre.

Die Respektzollungen in den sozialen Medien auch von Gladbacher Seite taten sicher nicht nur dem Team gut, auch wenn man das als Verlierer natürlich eigentlich nicht hören möchte. Und da stören auch ein paar Internet-Trolle wie der kleine Leon oder sein Homie Alex nicht, die sicher heute noch von den allerersten beiden V+ Energy ihres Lebens noch einen Kater haben. Vielleicht lernen sie auch eines Tages noch, wie man als Gewinner Größe zeigt und die Leistung des Unterlegenen anerkennt.

Unfassbar dennoch, dass sich immer noch Leute finden, die nicht zufrieden sind und noch etwas zu meckern finden. Auch das ist vermutlich einfach Rot-Weiss Essen.

Und wenn es sich eines Tages noch bis in die Redaktion von n-tv herumspricht, wer der echte RWE war, ist und sein wird, dann wird auch alles gut…

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…und am Ende bist du nur noch bedient.

Wenn der Durchschnitts-Hindu stirbt, wird er seinem Glauben zufolge wiedergeboren. Als Kuh oder mit viel Pech als Schalker. Soweit so gut. Was bitte muss man aber verbrochen haben, um RWE-Fan zu werden?

Um es vorwegzunehmen: Heute lief nichts, aber auch gar nichts zusammen. All das, was gegen Dortmund noch so gut klappte, was endlich wieder für so etwas wie Euphorie im Umfeld sorgte, all das sollte heute schmerzhaft vermisst werden.

Zwar gelang Kevin Grund ein früher Führungstreffer mit der einzigen nennenswerten RWE-Chance in Halbzeit 1, das Spiel, insbesondere die erste Hälfte, gehörte aber den Gästen aus dem Tal. RWE permanent in der Defensive, zarte Konteransätze wurden frühzeitig unterbunden. Gewonnene Bälle landeten entweder direkt im Aus oder wieder beim Gegner. Das tolle Pressing der letzten Woche? Fehlanzeige. Torchancen am Fließband ebenso. Im Gegenteil: Gleich zweimal verhinderte die Latte, dass schon vor der Pause der bereits hochverdiente Ausgleich fiel.

Leider sollte der Treffer für die Gäste nach der Halbzeit schon früh fallen. Nach einer Ecke stimmte die berühmte Zuordnung im Essener Strafraum nicht, ein Wuppertaler konnte am langen Pfosten einköpfen. Gute 10 Minuten später erhöhte „RWE-Schreck“ Hagemann nach einem Konter auf 1:2. An dieser Stelle: Es ist eine bodenlose Frechheit, die gegnerischen Fans auf seine Art und Weise beim Torjubel zu provozieren. Das ist bei ihm auch nicht das erste Mal…

Danach tat Wuppertal nur noch das notwendigste, RWE kam zwar besser aus der eigenen Hälfte, konnte aber trotz offensiver Wechsel keine gefährlichen Szenen erarbeiten. Heller hielt noch einen Konter, bei der vier Wuppertaler aufs Tor zuliefen, doch in der Nachspielzeit, als RWE die Abwehr quasi aufgelöst hatte und Brauer als einziger Mann hinten blieb, kullerte der Ball dann nach einem weiteren Angriff über außen und kurzen Slalomlauf im Strafraum doch noch zum 1:3 in den rot-weissen Kasten.

Wuppertal war heute – das muss man leider zugeben – in allen Belangen überlegen. Laufbereitschaft, Aggressivität, Präzision und Tempo im Pass-Spiel und ja, auch auf den Tribünen. Der komplette Gästeblock hat über volle 90 Minuten Vollgas gegeben, die West mit den beinahe schon üblichen Ruhepausen. Die Böller von der Gästetribüne – geschenkt. Ein paar Spinner gibt es halt immer.

Was mir echte Sorgen bereitet: Ist es wirklich so einfach, das RWE-Spiel so komplett zu sabotieren? Pröger und Grund außen total abgemeldet, Baier kaum zu sehen. Damit schon kein Offensivdruck mehr? Jansen – mehr als unglücklich, bekam aber auch quasi keine Bälle. Ich hoffe, das heute war ein Versehen. Hier wird Demandt aber bestimmt den richtigen Lösungsansatz finden, so viel Vertrauen habe ich dann doch.

Es ist mir zu einfach, das am in vielen Situationen unglücklich agierenden Schiedsrichter festzumachen. Acht gelbe Karten (3:5) zeugen in meinen Augen nicht davon, dass er das Spiel wirklich im Griff hatte. Windmüller, der wohl noch eine Rechnung mit Grund offen hatte, grätschte ebendiesen an der RWE-Grundlinie ohne sichtbaren Sinn von hinten um, hier wird es wohl ewig das Geheimnis des Schiedsrichters bleiben, warum es nur gelb und nicht glatt rot gezeigt hat. Der Ball war jedenfalls weit weg. Ein ähnliches Schicksal hätte allerdings auch Marcel Platzek treffen müssen, so fair muss man bleiben.

Unter dem Strich bleibt eine in meinen Augen total überflüssige Niederlage, die gegen ausgerechnet diesen Gegner umso bitterer ist. Irgendwie ist es halt immer so – wenn es um etwas geht (heute hätte man theoretisch mal Tabellenführer werden können), wird man halt bei Rot-Weiss eines Besseren belehrt. Es sind diese Tage, an denen ich mir wünschte, ich wäre passionierter Angler geworden, oder Modelleisenbahnfahrer oder Hobbygärtner. Aber nein, ich muss mir ja DIESEN Verein aussuchen. Na ja, hm…

Nach dem Spiel habe ich noch eine gute halbe Stunde an und in meinem brütend heißen Auto verbracht – man sollte halt auch das Licht ausschalten, wenn man aussteigt. Danke an den edlen Retter (ein Anwohner), der mir die Karre fremdgestartet hat. In Kombination mit der Niederlage bin ich ziemlich bedient, daher bitte ich, diesen spärlichen Bericht heute zu entschuldigen.

Ach, noch was: Die Saison jetzt schon wieder abzuschreiben, schon wieder den Kopf von Trainer (ja, tatsächlich – „Angsthasenfußball“ war noch einer der harmloseren Begriffe) und natürlich Präsidenten fordern, grenzt schon an Schizophrenie. Aber manchen Leuten kann man es vermutlich niemals recht machen. Auffällig, dass immer die selben aus ihren Löchern kommen, wenn es mal nicht läuft. Aber so ist das nunmal: Haste dich im letzten Leben nicht ordentlich verhalten, wirste halt als RWE-Fan wiedergeboren.

Trotzdem: NUR DER RWE!

Endlich wieder Fußball

Die Sommerpause ist zu Ende. Bei herrlichstem Sommerwetter hieß der erste Gegner heute Borussia Dortmund, die zweite.

Auch der Kongress der Zeugen Jehovas in der Westfalenhalle nebenan konnte nicht verhindern, dass mehr als 5.900 Zuschauer zum Spiel kamen (hallo, RWO) und für eine tolle Atmosphäre sorgten.

Und die Mannschaften wollten da ebenfalls nicht geizig sein und zeigten eine tolle Partie, in der vor allem in der zweiten Hälfte eine Torchance die nächste jagte.

Den besseren Start erwischten allerdings unsere Jungs. Nach gut 10 Minuten setzte sich Pröger auf rechts durch und zog in den Strafraum, wo seine Flanke ein kleines Stück zu hoch für Platzek war. Weitere 10 Minuten später dann eine Dreifach-Chance, in der der Dortmunder Keeper gerade noch die Essener Führung verhindern konnte.

Nicht so in der 27.: eine Ecke fliegt zunächst zu weit, über Pröger und einen weiteren Rot-Weissen landet der Ball an der Strafraumkante bei Zeiger, dessen Schuss geblockt wird. Der erste Nachschuss wird ebenfalls noch pariert, dann schiebt Malura den Ball zur verdienten Führung ein.

Als der BVB nach etwa 35 Minuten erstmalig in den Essener Strafraum kommt, pfeift der in einigen Szenen unsicher wirkende Schiri plötzlich Elfmeter. Urban hatte jedoch ganz eindeutig den Ball gespielt. Es sollte jedoch nicht das einzige mal bleiben, dass die Borussen mit der extremen Schwerkraft Probleme hatten. Der Elfer wurde leider souverän verwandelt. Es folgten einige ruppige Szenen, Spielfluss kam keiner mehr auf.

Nach der Pause meldete sich der BVB mit einem Strich von einem Schuss in den Essener Winkel zurück. Grund hatte in einem Konter einen Querpass zu Platzek nicht an den Mann gebracht, die Abwehr war aufgerückt und konnte das Traumtor nicht verhindern.

Wenige Minuten später machte Grund seinen Fehler wieder gut: Schöner Pass von Baier in den Lauf von Grund, dieser dreht kurz im Sechzehner ab und schickt Cokkosan steil. Dessen Querpass landet vom Dortmunder Keeper in den Füßen von Baier, der in aller Ruhe einschießen kann.

Es folgte die wohl beste Phase der Rot-Weissen. Platzek bekam den Ball freistehend am Elfmeterpunkt – knapp geklärt. Direkter Freistoß von Baier Zentimeter neben das Tor. Flache Hereingaben von Malura und Grund jeweils in letzter Sekunde gerettet. Die Führung wäre zu diesem Zeitpunkt hochverdient gewesen. Leider kostete dieses Anrennen sehr viel Kraft, so dass in den letzten 15 Minuten der Partie nach vorne nicht mehr viel zusammenlief, wohl auch, weil Jansen zwar ein echter Schrank ist, Platzek auf Außen aber nicht mehr für die entsprechenden Impulse sorgen konnte. Außer ein paar semi- gefährlichen Standards für Dortmund sprang aber nichts mehr heraus (okay, ein Kopfball an den Pfosten).

Unter dem Strich ein eher unglückliches Unentschieden, mit dem ich persönlich aber gut leben kann.

Besonders beeindruckend fand ich heute, mit welcher Leidenschaft Pröger sich in jeden Ball wirft. Er konnte sich einige Male gegen gleich mehrere Gegenspieler durchsetzen und war nur mit einem Foul zu bremsen. Ganz klar für mich der Mann des Spiels.

Positiv ebenfalls, dass wir die anscheinende Schwäche bei gegnerischen Standards heute nicht gezeigt haben. Trotz vieler Freistoßflanken und Ecken entstand daraus zumeist keine Gefahr, der Rest fällt unter die Gauß’sche Normalverteilung.

Die unterirdische Leistung des Schiedsrichters lasse ich besser unkommentiert. Mindestens zwei klare Handspiele übersehen, dazu eine horrende Zahl von gelben Karten…

Kommenden Sonntag geht es weiter zu Hause gegen den WSV. Ich würde mich über 10.000+x Zuschauer nicht wundern. So Gott will.

Nachschlag

Nachdem unser aller Lieblingsverein nun nochmal auf dem Transfermarkt tätig war, „schulde“ ich euch noch ein kleines Update zu den beiden noch fehlenden Neuzugängen (hier nochmal mein erster Beitrag):

Hervenogi Unzola
Dieser Spieler dürfte den wenigsten bekannt gewesen sein, obwohl er bei den Jugendmannschaften von Leverkusen, der Kölner Viktoria und auch dem BVB ausgebildet wurde, in Dortmund auch in der 2. Mannschaft zum Einsatz kam und dann über Lotte nach Verl ging, wo er in den vergangenen zwei Saisons mit 32 bzw. 29 Spielen durchaus Stammpersonal war. Seine Position ist der linke Verteidiger, womit er eine Alternative zu Cokkosan bildet. Somit sind die Zeiten der „Notlösung“ Grund in der Verteidigung wohl vorbei.
Prognose:  dürfte sich trotzdem erstmal hinter Cokkosan anstellen

David Jansen
Vermutlich letzter Transfer dieses Sommers ist der ehemalige Oberhausener und zuletzt bei Viktoria angestellte Jansen. Obwohl er während aller Spiele gegen RWE, an die ich mich so erinnern kann, alles dafür getan hat, vom Essener Publikum gehasst zu werden, hat seine Verpflichtung kurioserweise eher Beifall und Erstaunen in den sozialen Netzwerken hervorgerufen. Mit 42 Toren aus 124 Partien, also einem Treffer in durchschnittlich jedem dritten Spiel hat er auch eine Top-Bilanz, wenn er auch in der vergangenen Saison nur noch 3 Treffer erzielte. Hier spielte aber sicherlich eine Rolle, dass z.B. ein Kreyer plötzlich das Tor wieder gefunden hat und er zuletzt auch mit dem Trainer dem Hörensagen nach nicht mehr so gut zurecht kam. Jansen bringt das mit, was meiner Meinung nach noch ein wenig im Sturm fehlte: Er ist ein klassischer Mittelstürmer, der auch mal das Dreckschwein raushängen lässt. Jemand, der einfach mit seiner Wucht in den Strafraum ziehen und sich auch gegen zwei Gegenspieler mal durchsetzen kann.
Prognose: Nach Engelbrechts Ausfall und der derzeitigen Verletzung von Bednarski ist es durchaus im Bereich des Denkbaren, dass in der Spitze direkt neben Platzek spielt.

Damit haben wir nun im Angriff so etwas wie ein Luxusproblem, denn Bednarski und Pröger sind eigentlich auch zu schade für die Bank, Grund ist momentan der einzige linke Mittelfeldspieler im Kader, der dort sinnvoll agiert.

Meine Startelf gegen Dortmund:

Angriff:                              Platzek / Jansen
Off. Mittelfeld:              Grund / Baier / Pröger
Def. Mittelfeld:                     Meier (Lucas)
Verteidigung:      Cokkosan / Urban / Zeiger / Malura
Tor:                                           Heller (Lenz)

Ersteindruck

So, ganz kurz aufgemerkt.

Heute die Jungs in Action erlebt. Pröger pfeilschnell und mit tollen Aktionen, Die Flanke vor dem 2:1 war Zucker, wenn Bednarski den Ball auch nicht trifft.

Harenbrock ebenfalls mit feinem Fuß.

Lucas mit Mega-Grätsche gegen Schmelzer und anschließender Testosteron-Geste in dessen Richtung. Schön, dass du wieder da bist.

P.S. Aufm Handy war das Video im Querformat…

Die Jungs haben heute alles gegeben, man muss die Borussen auch erst mal dazu bringen, die Chancen zu versemmeln.

Das Spiel sollte man natürlich nicht überbewerten, aber auch nicht als selbstverständlich abtun. In der Liga hat man nur selten die Chance auf Konter, da stehen zwölf bis fuffzehn Mann im gegnerischen Sechzehner.

Schönen Abend noch. Papa geht heute glücklich ins Bett.

Auf in die neue Saison

Frohes Neues Jahr allerseits!

Für mich beginnt mit der Partie gegen den BVB gleichzeitig die neue Saison. Mehr als 10.000 verkaufte Tickets für dieses Spiel und mehr als 4.000 Dauerkarten senden ein deutliches Zeichen, dass erneut so etwas wie Euphorie in Essen besteht. Ich nehme ich dieses Spiel zum Anlass, mich wie schon in der vergangenen Saison mit den Sommertransfers auseinanderzusetzen.

Grundtenor der letzten Jahre war, dass man endlich mal von den Komplettumstellungen des Teams absehen und die berühmt-berüchtigten „punktuellen Verstärkungen“ holen soll. Dann wollen wir doch mal sehen…

1. Die Abgänge

Niclas Heimann
Beinahe schon traditionell ist das unverhältnismäßige Einprügeln auf Torhüter in Essen. Niclas Heimann reiht sich hier ein in die Reihe von Torhütern, die trotz meist guter Leistungen wegen einiger weniger Patzer in Ungnade gefallen sind und wohl auch mit einem gehaltenen Elfer in der Nachspielzeit des Pokalfinales gegen den FC Bayern niemals wieder rehabilitiert worden wären. Ihm wurde seinerzeit zum Verhängnis, im Testspiel gegen den BVB einen gewissen Pierre-Emerick Aubameyang austanzen zu wollen, was ihm leider misslang. Ich persönlich habe ihn immer für einen guten, wenn nicht sogar den besseren unserer Keeper gehalten, andere haben seine Versetzung hinter Heller geradezu gefeiert. Sein Weg zieht ihn nach Rödinghausen, ich hoffe, dass er uns da nicht zeigt, was er alles kann.
Fazit: Schade aus menschlicher Sicht, aber er hatte wohl auch keine Lust, wieder nur die Nummer zwei im Kasten zu sein.

Patrick Huckle
Ein Kämpfer vor dem Herrn, der eigentlich das darstellte, was an der Hafenstraße immer wieder gefordert wird – jemand, der sich über 90 Minuten den Arsch aufreißt und sich auch für eine Grätsche nicht zu schade ist. Hatte sicherlich den einen oder anderen schwächeren Moment, der zu gefährlichen Szenen für die Gegner führte, diese habe ich ihm jedoch eben wegen seines Einsatzes gern vergeben. Unvergessen sein wuchtiger Kopfball in die eigenen Maschen beim 9:1-Sieg über Erndtebrück. Huckle geht in seine Heimat im Südwesten zurück und spielt ab der kommenden Saison für den FSV Frankfurt.
Fazit: Hätte ich gerne noch eine Saison zumindest hier gesehen, ist aber auch nicht mehr der Jüngste, von daher wohl vertretbar.

Maksimilijan Milovanovic
Dritter Mann hinter Heller/Heimann. Mehr kann ich zu ihm nicht sagen. Wechselt zum 1. FC Bocholt, weil er dort Aussicht auf Einsatzzeit hat.
Fazit: nachvollziehbar, eher kein Verlust

Jeffrey Obst
Obst konnte sich wohl nur durch seine Undiszipliniertheit in Erinnerung bringen, die zu Beginn der vergangenen Saison zu einer roten Karte führte. War lange verletzt, geht zur SG Wattenscheid.
Fazit: eher kein Verlust

Kasim Rabihic
Der vermutlich beste Techniker im letztjährigen Kader hat aus meiner Sicht leider zu selten gezeigt, dass er auch mannschaftsdienlich spielen kann. Zu selten ein Auge für den besser postierten Nebenmann, zu ballverliebt. Vermutlich daher auch oft nur Reservist. Ziel unbekannt.
Fazit: absolut nachvollziehbar, seinen Vertrag nicht zu verlängern

Richard Weber
Weber war in der vorletzten Saison quasi neben Zeiger gesetzt, musste sich dann zunächst hinter Windmüller einreihen und landete nach dessen „Degradierung“ trotzdem nur auf die Bank, von wo er zusehen musste, dass ihn ein nomineller „Sechser“, Meier, vertrat. Das alles tat er, ohne in der öffentlichkeit darüber zu murren, was man ihm durchaus hoch anrechnen darf. Er schließt sich nun der Reserve der Blauen an und geht damit eine Liga nach unten. Allein das hat ihn für einige – für mich nicht rational nachvollziehbar – zur Zielscheibe gemacht. Dort dürfte er jedoch einer der erfahreneren Spieler sein und zu deutlich mehr Einsatzzeiten kommen, die er als junger Spieler sicherlich auch bevorzugen dürfte.
Fazit: Ebenfalls schade, aber nachvollziehbar aus Spielersicht. (Ihm Erfolg zu wünschen, geht bei mir aber auch zu weit…)

Gino Windmüller
Zwei Abwehrpatzer (im Pokal gegen die Arminia und in der Liga beim Heimspiel gegen die Viktoria) kosteten Windmüller den eigentlich relativ sicheren Startelf-Platz. Er arbeitete sich jedoch gegen Saisonende wieder auf selbigen zurück und konnte dort weitestgehend überzeugen. Wurde einige Male als hohe Anspielstation in der Schlussphase nach vorn berufen, konnte dort aber kaum Akzente setzen. Trotzdem in der zweiten Saisonhälfte mit souveränen Spielen neben Zeiger. Windmüller und RWE ließen lange offen, ob der Vertrag verlängert würde, ich weiß nicht, wer von beiden hier gezögert hat. Vermutlich eine Mischung aus Zögern des Vereins und neuem Angebot führten schließlich dazu, dass Windmüller nun für den WSV auflaufen wird.
Fazit: eine Verlängerung hätte uns vermutlich nicht wehgetan.

2. Die Zugänge

Daniel Engelbrecht
Engelbrechts Krankenakte ist hinlänglich bekannt. Medienberichten zufolge war er aber seit Inbetriebnahme des Defibrillators diesbezüglich beschwerdefrei, seine Verletzung in der abgelaufenen Saison für den KSV Steinbach rührte von einem groben Foulspiel her. Engelbrecht wurde nach besonders ausführlicher Untersuchung – unter Zuhilfenahme eines Herzspezialisten – für tauglich befunden und soll auch die besten Werte aller Spieler beim Leistungstest gehabt haben. Ich bin daher weit davon entfernt, den Verantwortlichen für diesen Neuzugang Fahrlässigkeit vorwerfen zu wollen. Nüchtern betrachtet kann man jedoch wohl froh sein, dass die Berufsgenossenschaft wohl mit der Gehaltszahlung einspringen wird. Wie durch den Bericht unseres Fanvertreters im Aufsichtsrat bekanntgeworden, werden wir für Engelbrecht noch mal eine Alternative auf dem Transfermarkt suchen. Daniel Engelbrecht wünsche ich alles Gute! Komm schnell auf die Beine.
Prognose: kann, wenn er fit wird, zumindest als Joker vielleicht noch wichtig werden. Alles Weitere ist allerdings Spekulation.

Cedric Harenbrock
Der 19jährige Harenbrock aus der U19 von Bayer Leverkusen ist einer dieser „Namenlosen“, die wohl die wenigsten von uns auf dem Schirm gehabt haben dürften. Ein Bericht der Sport-Bild klärt auf, dass er sich wohl durch alle Jugendjahrgänge hinweg immer einen Schritt vor den Gleichaltrigen bewegt hat (F-Jugend im Bambini-Alter, immer im Alt-Jahrgangskader seines jeweilgen Vereins…) Auch meine ersten Eindrücke (die ich zugegebenermaßen nur den verschiedenen Live-Tickern entnehmen konnte) sind durchaus positiv. Hier bin ich sehr gespannt, zumal er a) Zug zum Tor und b) Vorbereiterqualitäten zu haben scheint.
Prognose: Zumindest ein Bankplatz scheint sicher.

Stefan Jaschin
Torwart-Eigengewächs der U19, dürfte wohl eher nur auf der Bank landen, falls sich einer der beiden anderen Keeper verletzt.
Prognose: s.o.

Marcel Lenz
Der Ex-Reservekeeper des MSV dürfte Heller ziemlichen Druck bereiten, denn er ist als durchaus erfahrener Torhüter bestimmt nicht gekommen, um seine Zeit auf der Bank abzusitzen. Für Regionalliga-Verhältnisse ein sehr guter Transfer, der Heimann mindestens gleichwertig ersetzt.
Prognose: Könnte vermutlich über die Saison gesehen im Vergleich zu Heller die Nase vorn haben. Auf der Torhüter-Position sind wir grundsätzlich gut besetzt.

Kai Pröger
Bei seinem letzten Spiel für den BFC Dynamo konnte Pröger in der Schlussphase der Verlängerung noch einen Doppelpack erzielen und schaffte es mit einem der Treffer sogar ins „Tor des Monats“. Wenn man Lucas Glauben schenken darf, wird er unser Spiel durch seine Schnelligkeit auf der rechten Seite beleben und bringt zudem noch eine eigene Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor mit. Schon jetzt gefühlt ein Publikumsliebling, der unter diesem Druck hoffentlich nicht einbricht. Ist etwas gefülltere Stadien schon gewohnt, wenn auch nicht in Essener Ausmaßen.
Prognose: Scheint auf der rechten Sturmseite gesetzt.

Ismail Remmo, Simon Skuppin, Boris Tomiak
Ergänzungsspieler aus der U19. Sollen ans Team und den „Männerfußball“ herangeführt werden und die Integration von „Eigengewächsen“ in die erste Mannschaft wie zuletzt Nico Lucas fortführen.
Prognose: Dürften in den Spielberichten nur sehr selten auftauchen.

Robin Urban
Regensburger Innenverteidiger haben bei uns schon beinahe so lange Tradition wie unser Verbleib unterhalb der Dritten Liga. Nach Neunaber und Windmüller haben wir mit Urban nun schon den dritten De,. fensivspieler von der Donau. Schließt er sich an das solide Abwehrspiel der vorgenannten Kollegen an, sollten wir hinten die nötige Konstanz haben, um gesichert nach vorn spielen zu können.
Prognose: Nach dem Abgang von Windmüller und Weber wohl ebenfalls gesetzt.

3. Meine Aufstellung

So stelle ich mir im Großen und Ganzen die Stamm-Elf vor (Alternative in Klammer)

Tor: Heller
Abwehr: Grund (Cokkosan) / Urban / Zeiger / Malura
Mittelfeld: Baier / Meier (Lucas) / Brauer (Harenbrock)
Sturm: Bednarski / Platzek / Pröger (Ngankam)

4. Gesamtfazit

Beim Schreiben dieser Zeilen fiel mir auf, dass wir im Grunde keine „faulen Eier“ mehr im Kader haben. Dies dürfte hauptsächlich natürlich in der Abgangswelle der vergangenen Winterpause begründet liegen, ist aber auch in meinen Augen ein gutes Zeichen für solide Arbeit der sportlichen Verantwortlichen. Ältere, „verdientere“ Spieler wie Huckle und Windmüller sind nicht mehr im Kader, wobei für den Huckle-Abgang ja noch ein Ersatz gesucht wird. Hier sind wir aber mit Grund/Cokkosan auch handlungsfähig. Die Abgänge von Obst & Co. schmerzen nicht so sehr, als dass man sie nicht mit den neuen Spielern mindestens adäquat ersetzen könnte.

Der Stamm der Spieler, die die vergangene Saison mit Platz 5 abgeschlossen haben, wurde zu einem sehr großen Teil gehalten und ist quasi eingespielt.

Ich bin zuversichtlich, dass mit dem Kader mindestens die Vorjahres-Position wieder möglich ist – vorausgesetzt natürlich, wir bleiben von größeren Verletzungen verschont. Ein guter Start ist natürlich wichtig. Viel wichtiger ist es aber, konstant zu punkten. Und wenn wir es dann noch schaffen, das Lehrgeld der verdammten Unentschieden der letzten Saison in Siege umzumünzen, ist alles drin

Getz sindse völlig durchgeknallt…

Da wacht man morgens auf und denkt, der Postillon hätte sich einen neuen, vor Wahnwitz nur so sprühenden Artikel ausgedacht. Kurzer Blick auf die URL… Nee, das ist ja vom Kicker!

Die Regionalliga Südwest bekommt Zuwachs. Doch nicht etwa aus eigenen Reihen, sei es durch einen insolventen Zweit- oder Drittligisten oder einen zusätzlichen Aufsteiger aus einer der Oberligen, nein, man lädt eine Mannschaft aus China ein, an der Liga teilzunehmen. Nicht nur, dass uns China seit Jahrzehnten alles vor der Nase wegkopiert, was man sich vorstellen kann (zum Beispiel ganze Dörfer), nein, jetzt will man wohl auch im hintersten Asien die „Champions League des kleinen Mannes“ nachbauen. Und weil das am Besten geht, wenn man sich das mal ganz genau ansieht, schickt man ein Team, das – natürlich außer Konkurrenz – mitspielen soll.

Wo sich bisher das 19. Rad am Wagen sich mit spielfreien Wochenenden herumplagen musste (als Fan womöglich im Kreise der Familie – welch Horrorgedanke!!1!), darf man sich nun mit einem Team auf dem Niveau irgendwo zwischen Landes- und Verbandsliga messen – die „guten“ chinesischen Teams spielen sicherlich lieber um die eigene Meisterschaft mit statt um die goldene Ananas fernab der Heimat.

Um die Reisestrapazen so gering wie möglich zu halten, soll der Gast immer auswärts antreten, das heißt, man spielt als „normaler“ Regionalligist zweimal gegen dieses Team zu Hause. In einer Liga, in der viele Vereine ohnehin nicht wissen, wie sie 18 Heimspiele finanziell und organisatorisch gestemmt bekommen sollen, ist es natürlich sinnvoll, noch zwei Partien „on top“ geliefert zu bekommen. Da kann so manche Spielerfrau mal zeigen, was sie am Getränkestand kann! Einfach toll! Dafür gibt es ja auch einen Obulus von 15.000 € je Team. Da wird die Regio Südwest wohl bald die ersten internationalen Top-Transfers präsentieren, jetzt, wo der Rubel nur so

Damit nicht genug: Die Knochen mal schonen, mal eine Blessur auskurieren? Diese lästige Wettbewerbsverzerrung, weil der nächste, wichtige Gegner vergangene Woche spielfrei hatte und man selbst aber noch antreten musste? Diese Zeiten sind vorbei! Endlich kann man die körperliche Belastung mal konstant hochhalten! Und wenn der chinesische Libero Shu Zhu Eng in bester Augenthaler-Manier reihenweise die Stürmer der Gegner kaputttritt, kann das doch nur von Vorteil sein.

Mal im Ernst: Ich habe selten so eine tolle Idee Schnapsidee gehört. Das letzte Mal bei dem Vorschlag, RWE könne ja während des Stadionbaus in Oberhausen antreten. Ich hoffe ernsthaft, dass die Fanvertreter der betroffenen Vereine alle (legalen!) Register ziehen, um diese Entscheidung noch zu revidieren. Sollte es dennoch soweit kommen, hätte ich sogar Verständnis für die Boykottierung dieser Partien. Anstatt sich mal über die beschissene Aufstiegsregelung ordentliche Gedanken im Dialog mit den betroffenen Vereinen (nicht mit den Bundes- bis Drittligisten!) zu machen, denkt man sich so einen Blödsinn aus…

Obwohl: Ich finde, man könnte gleich noch ein Team aus Botswana, Fidschi, Liechtenstein und Nicaragua einladen. So könnte man quasi ganzjährig jedes Wochenende ein Spiel anbieten (bei 6 Wochen Sommer- und Winterpause). Das wäre doch toll.