Abseits: Nullsieben auf der GamesCom 2019

Spätestens, seit der Commodore 64 die Wohn- und Kinderzimmer der Welt erobert hat, ist das Zocken diverser Spiele vom belächelten Hobby zur Passion vieler Generationen geworden. Und so lockt die GamesCom in Köln Gamer aus aller Welt herbei, um die neuesten Spiele auszuprobieren.

Da der Veranstalter die Gänge entlasten möchte, sind die Messehallen etwas lockerer besetzt. Dass Branchen-Gigant Blizzard in diesem Jahr auf den Auftritt in Deutschland verzichtet, um seine Entwicklungen rechtzeitig für die hauseigene „Blizzcon“ fertig zu bekommen, fällt daher nicht ganz so ins Gewicht wie zunächst befürchtet.

Electronic Arts zeigt in diesem Jahr mit Need For Speed Heat, Apex Legends und dem neuen Fifa 20 lediglich drei Titel. Der Fifa-Stand ist dabei deutlich kleiner als noch in den Vorjahren, obwohl dieser jedes Mal einen riesigen Andrang bewältigen musste. Auch fehlt offenbar eine Zeitbegrenzung, was sich dann tatsächlich auch am Fachbesuchertag in langen Wartezeiten niederschlägt. Zu Fifa selbst: Der Fußball-Klassiker glänzt wie üblich mit vielen Original-Teams, Namen und erstaunlich realistischen Gesichtern. Im Gameplay ist festzustellen, dass das Verteidigen an Schwierigkeit zugelegt hat. Mit mehr Übung ist dies aber sicher zu bewältigen. Aber warum ist der Schiri hell-grün gekleidet, wenn ein Team in gelb spielt? Der neue Volta-Modus (3 gegen 3 ohne Keeper im Käfig) erweist sich zumindest im Spiel gegen die KI als Reinfall: Auf dem „Semi-Pro“-Schwierigkeitsgrad gelingt dem Gegner auch bei leerem Tor kaum ein Treffer, während man bei eigenem Ballbesitz aus allen Lagen trifft. Ein 19:2 nach zweimal drei Minuten Echtzeit spricht Bände. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieses Feature im eSports bewähren kann.

Der große Konkurrent von Fifa ist seit jeher Konamis Pro Evolution Soccer. Und natürlich gibt es auch in diesem Jahr eine neue Version, die nicht nur mit aufpolierter Grafik und verbessertem Gameplay daherkommt (müde Spieler schleppen sich über den Platz, Pässe gelingen aus gewissen Bewegungen heraus nicht mehr so präzise…), es ist zudem gelungen, das komplette Team der „alten Dame“ Juventus Turin aus den Fängen von EA zu zerren. Auch die Allianz-Arena der Bayern ist originalgetreu nur in PES zu finden – mit 14 von 18 echten Stadien braucht sich aber auch Fifa nicht zu verstecken.

Im direkten Vergleich wird Fifa wahrscheinlich eher die Massen ansprechen, während der Realismus-Fan eher zu PES greifen wird. Das wird sich auch so schnell nicht ändern, wenn sich in puncto Lizenzen nicht ein Wunder ereignet.

Den Raum von Blizzard nimmt in diesen Jahr Square Enix mit einem enormen Stand ein, an dem nicht nur Final Fantasy XIV (der aktuell wohl größte World of Warcraft-Rivale) gespielt werden kann, auch das lang ersehnte Remake von Final Fantasy VII ist erstmals anspielbar. Zudem erwartet denjenigen, der eine der langen Warteschlangen hinter sich bringt, eine erste spielbare Demo der Avengers-Umsetzung. In einer Art Tutorial darf man sich mit Thor, Iron Man, dem Hulk, Captain America und Natasha Romanov durch eine Horde Gegner schnetzeln und dabei allerhand Special Moves einsetzen. Das wirkt auf den ersten Eindruck sehr überfordernd, kommt aber optisch äußerst ansprechend daher. Für Fans sicher ein Muss.

Cyberpunk 2077 dürfte in diesem Jahr jedoch DER Kracher auf der GamesCom sein. Da sich allerdings bereits wenige Minuten nach Öffnung der Messe dort eine Schlange einmal um den Stand herum gebildet hatte, war mir die Zeit zu schade. CD Project Red hat mit der Witcher-Saga jedenfalls eine dermaßen gute Referenz vorgelegt, dass ein Erfolg quasi vorprogrammiert ist.

Kuriositäten gab es natürlich auch zu entdecken. Dort, wo am Stand ein Fast-Food-Riese eine Goldene Karte (entspricht lebenslangem (!) kostenlosen Essen) zum Erspielen mit dem Big-Bang-Theory-Klassiker „Stein, Papier, Schere, Echse, Spock“ andient, befindet sich auf der anderen Seite ein Mini-Fitness-Studio inklusive Personal Trainer einer großen Krankenkasse – darauf muss man auch erst mal kommen. Und am Stand des Landwirtschafts-Simulators (jetzt neu: mit Liga (sic!)) konnte man sogar stilecht auf Röhrenmonitor eine Umsetzung für den C64 spielen.

3. Spieltag – RWE – 1. FC Köln II

Kerl inne Kiste! Wenn das so weitergeht, brauche ich bald einen Satz neuer Nerven. Wieder gewonnen, wieder in der Nachspielzeit getroffen, wieder nach Rückstand. Und: Wieder hochverdient.

Doch fangen wir vorne an: Trainer Titz ließ wieder dieselbe Mannschaft ran, die schon im Auftaktspiel gegen Dortmund starten durfte. Für den in Homberg sehr agilen Adetula stand Endres wieder auf dem Feld, Köln bot mit Hauptmann und Özcan zwei Profis auf. Und – ich bin geneigt, „gewohntermaßen“ zu schreiben – machte RWE von Beginn an mächtig Druck auf den ballführenden Gegenspieler, konnte aus der leichten optischen Überlegenheit aber kein Kapital schlagen. Als die Kölner nach einer guten Viertelstunde erstmals etwas offensiver wurden, wurde dies leider auch gleich belohnt: Fehlpass Heber, ein, zwei Pässe und Özcan steht frei vor Lenz und kann zum 0:1 aus Essener Sicht einschieben.

Doch diese frühe Führung brachte RWE nicht aus dem Konzept. Weiterhin wurde offensiv verteidigt und Köln unter Druck gesetzt. Allerdings gelang es einfach nicht, gefährliche Situationen heraufzubeschwören. Nach gut 30 Minuten wurde dann zum Erstaunen der meisten Zuschauer statt dem bis dahin nervös wirkenden Heber der Kapitän, Kehl-Gomez ausgewechselt, für ihn kam Bichler in die Partie. Auch Heber selbst hatte wohl mit seiner Auswechslung gerechnet, er war schon auf dem Weg zur Bank. Titz erklärte den Wechsel jedoch damit, dass Kehl-Gomez bereits gelb gesehen hatte und danach erneut ein Foul begangen hatte, er wollte den Platzverweis verhindern.

Wenige Umdrehungen auf der Uhr wurde die Verwunderung dann noch größer, denn Titz wechselte erneut und brachte Dorow – und nahm Platzek vom Feld, der vorne ziemlich abgemeldet war. Dorow besetzte neben Condé das offensive Mittelfeld, Dahmani wurde nach vorn gezogen. Ein Wechsel, der sich noch auszahlen sollte.

Kurz vor der Pause zeigte sich die Klasse von RWE dann, als endlich einmal schnell gespielt wurde: Über Dorow und Condé landet der Ball im Sechzehner bei Endres, der ihn noch kurz annimmt und zwischen kurzem Pfosten und dem Kölner Keeper zum Ausgleich ins Netz nagelt!

Mit einem verdienten Unentschieden ging es also in die Pause. Was dort in der Kabine passiert ist, wird wohl das Geheimnis des Teams bleiben, aber – um es vorwegzunehmen: Ich kann mich an wenige, so dominante Halbzeiten erinnern wie das, was nun folgen sollte.

Bereits die erste Aktion nach Wiederanpfiff sollte Gefahr fürs Gästetor bringen. Nach einem ziemlich rustikalen Foul vor der Trainerbank flankt Grund in die Mitte, der Ball kommt irgendwie zu Dahmani, dessen Schuss aus der Drehung jedoch am Tor vorbeigeht. Ab diesem Moment kam der Effzeh etwa dreißig (!) Minuten nicht mehr aus der eigenen Hälfte, jeder, wirklich jeder Kölner Ball landete entweder nach Sekunden schon wieder bei unserem Team oder wurde per Fehlpass oder Befreiungsschlag hergeschenkt. Und RWE ließ den Kölnern auch kaum Momente zum Luft holen, die Räume wurden zugestellt und Fehler provoziert. Den Rest regelten Hahn und Heber (war auf die Position von Kehl-Gomez gezogen) immer wieder routiniert.

Nur sieben Minuten nach der Halbzeitpause wurde dann erneut gejubelt, Bichler war über Endres und Hahn an den Ball gekommen und konnte ihn im Tor unterbringen, doch das Gespann entschied auf Abseits. Hier würde ich wirklich gerne mal die Videobilder sehen, denn meiner Meinung nach stand außer dem Keeper ein weiterer Kölner Spieler auf der Linie.

RWE forcierte nun das Spiel über die Außenpositionen, Kefkir/Bichler und Grund/Endres rissen die Abwehr immer wieder auseinander, Dorow und Condé waren dabei immer anspielbar und versuchten häufig, den Ball steil in den Sechzehner durchzustecken.

Während RWE also Angriff auf Angriff startete, gab es auch immer wieder Standards in Form von Freistößen und Eckbällen. Einen solchen durfte Alexander Hahn schießen, aus ca. 25m traf er jedoch nur die Latte.

Nach einer Ecke gab es ein Gestocher vor dem Kölner Kasten (nicht mit dem Kölner Keller verwechseln!), die Rot-Weissen reklamierten auf Tor, doch der Assistent bedeutete dem Schiri, dass der Ball die Linie nicht überschritten haben sollte. Leider war dies aus meiner Perspektive nicht aufzulösen, auch hier hoffe ich auf die Videobilder.

Die rot-weisse Führung, sie wäre längst verdient gewesen. Doch wie so oft: Machst du sie vorne nicht… Nach zwei Ecken konnten die Kölner dann doch nochmal gefährlich werden, eine entschärfte jedoch Lenz, die andere strich etwa 30cm über das rot-weisse Tor.

RWE besann sich nun darauf, nicht in den Schlussminuten noch den verdienten Lohn für eine Top-Leistung zu verspielen, und erhöhte den Druck erneut. In der Schlussphase gab es erneut Freistoß aus zentraler Position, aus diesem folgte eine Ecke von links, die auf Kosten einer weiteren Ecke noch geklärt werden konnte. Dann jedoch – die reguläre Spielzeit war bereits abgelaufen – schlug Grund diese Ecke hinein, der eingewechselte Adetula zog vom Strafraumeck ab und Dorow hielt in bester Eishockey-Manier einfach mal die Kelle in den Schuss, der unter der Latte einschlug! Kollektives Ausrasten an der Hafenstraße, der Torschütze wurde vor der West unter einem Stapel Mitspieler (inkl. kompletter Auswechselbank) begraben.

Die verbliebenen Sekunden konnte der Effzeh nur noch zu einem weiteren Angriff verarbeiten, der jedoch in einer Abseitsposition mündete. Mit dem Abpfiff schallte es „Spitzenreiter! Spitzenreiter“ von den Tribünen.

Es ist erstaunlich, wie dieses Team an sich glaubt, wie es (bislang) nicht die Ruhe verliert, sondern weiter kontrolliert das Spiel „abarbeitet“. Hahn strahlt eine absolute Ruhe in der Verteidigung aus, Grote ist für mich derzeit das Idealbild des „Hafenstraßen-Fußballers“, der durch seine emotionale Spielweise und seine gut dosierten Grätschen aufzeigt, wer Chef auf dem Platz ist. Dorow hat heute eine Wahnsinns-Partie gespielt, auch er mit einer Traum-Grätsche gegen Özcan, der sich plötzlich wunderte, wie er aus vollem Lauf ohne Feindkontakt den Ball verlieren konnte. Kefkir scheint derzeit auf rechts besser aufgehoben, Bichler hat auf ungewohnter Linksverteidiger-Position ebenfalls eine sehr gute Partie geliefert. Unfassbar, wie schnell der zum Teil unterwegs war.

Christian Titz hat heute gezeigt, dass er vor möglicherweise unpopulären Entscheidungen nicht zurückscheut. Es gibt in der jüngeren Vergangenheit nicht viele Trainer, die Platzek vom Feld genommen hätten. Allerdings hatten diese Trainer auch nicht dieselben Optionen im Kader wie unser aktueller Übungsleiter.

Am kommenden Wochenende spielt der Spitzenreiter nun beim SV Rödinghausen, der heute im Pokal bis ins Elfmeterschießen musste. Das ist für unsere Mannschaft sicher kein Nachteil. Kann RWE auch dort punkten, so dürfte es beim kommenden Heimspiel gegen Wattenscheid unter Flutlicht wieder fünfstellig auf den Rängen werden.

2. Spieltag – VfB Homberg – RWE

Bei bestem Sonntach-Nammittach-Ausgehwetter hieß es heute für den rot-weissen Tross „ab nach Duisburg“ zum Auswärtsspiel beim Aufsteiger VfB Homberg. Es galt, den Auftaktsieg gegen Dortmund mit einem „Pflicht“-Dreier zu veredeln (wer Meister werden will, muss meines Erachtens die Aufsteiger besiegen, basta!).

Das Team blieb beinahe unverändert zu vergangener Woche (lediglich Adetula für Endres, Kefkir startete rechts vorne). Und es lieferte. Direkt vom Anpfiff an, angetrieben von rund 4.000 Essenern, wurde der VfB unter Druck gesetzt, der Spielaufbau unterbunden und verlorenen Bällen nachgesetzt. So und nicht anders stellt man sich dominantes Auftreten gegen einen tief stehenden Gegner vor.

Auch die erste Chance sollte RWE gehören: Grote probiert es nach knapp 10 Minuten aus der Distanz, trifft den Ball aber nicht richtig, sodass der Homberger Keeper den Ball problemlos aufnehmen kann. Eine gute Viertelstunde später macht Adetula den Robben-Move, zieht nach innen, verfehlt mit seinem Schuss das Tor jedoch knapp. Und wenige Zeigerumdrehungen später kombinieren sich Dahmani, Kefkir und Platzek toll in den Sechzehner, unser Fußballgott schießt jedoch den Torwart an. Das musste es eigentlich sein.

Unmittelbar vor der Pause dann ein Aufreger aus Homberger Sicht: Langer Ball nach vorne, im Laufduell fallen Kehl-Gomez und der Homberger Stürmer, der Schiri zeigt nicht auf den Punkt sondern gibt Freistoß für RWE. Eine kleine Rudelbildung später – naturgemäß will der Stürmer gefoult worden sein – war dann aber auch schon Halbzeit.

Und ich alte Butterbirne hätte diese Pause besser zum Urinieren genutzt, aber nein… Also dann halt kurz nach Wiederanpfiff… Und ich packe gerade die Gerätschaften wieder zusammen, als draußen Jubel ausbricht. Was passiert war, wurde mir in etwa so geschildert: „Hoher Steilpass Condé, Kefkir per Seitfallzieher! Total geil!“. Nun ja, ich verweise hierzu aufs später erscheinende Video im RWE-Youtube-Kanal. Jedenfalls war die Führung hochverdient (oben unter dem Link „Saison-Übersicht“ oder auch hier findet ihr ab sofort jeweils alle Infos zu den entsprechenden Spielen).

RWE setzte weiterhin darauf, den Gegner frühzeitig zu attackieren und kam immer wieder in gute Angriffe, die aber zumeist recht sachlich wegverteidigt wurden. Gute zwanzig Minuten vor Schluss dann die große Stunde des Florian Bichler. An der Mittellinie erläuft er sich einen Ball, lässt drei, vier Homberger austanzen und flankt auf den heraneilenden Kefkir, der den Ball annimmt und mit dem Kopf im Tor unterbringt! Was für eine geile Bude, Ekstase auf den rot-weissen Rängen.

Endres hatte noch eine weitere Chance, ihm fehlte allerdings wohl der Mut, aus 10m freistehend nochmal abzuziehen, stattdessen drehte er ab. RWE beschränkte sich fortan (leider) darauf, Ball und Gegner laufen zu lassen, anstatt auf das entscheidende 3:0 zu drücken. Stattdessen ließ man Homberg ein einziges Mal zu viel Luft und kassierte per Kopfball aus gut 16m den Anschluss wenige Minuten vor Schluss. Unnötig wie ein Kropf, und schon waren sie wieder da, diese Gefühle, dass man dieses sicher geglaubte Match noch abgeben könnte. Homberg warf nun alles nach vorne und kam sogar nochmal zum Abschluss, der jedoch auf Kosten einer Ecke geklärt werden konnte.

Als Grote dann auf der linken Seite völlig frei angespielt wurde und im Schritttempo Richtung Eckfahne marschierte, erlöste der Schiri Fans und Spieler, Grote schrie seine Emotion der tobenden Kurve entgegen. Der Rest war Jubel in rot und weiss.

Zur Linie des Schiedsrichters ein paar Worte: Oft genug fühlten wir uns benachteiligt, weil ein Unparteiischer vermeintlich nur gegen uns pfeift. Heute war es sicherlich nicht so, dieser Schiri war „in beide Richtungen“ schlecht. Taktische Fouls ohne Karte, einmal gar auf „Weiterspielen“ entschieden (Grote hatte schon aufgehört zu spielen)… Sehr seltsame Linie. Dass er, als er vom Ball getroffen wurde, auf Schiedsrichterball entschied, ist hingegen einer neuen Regel geschuldet, nach der der Schiri nicht mehr Luft ist.

Spieler des Spiels aufgrund seines Doppelpacks natürlich Kefkir, der in Halbzeit eins seine Mitspieler immer wieder antrieb, besonders aber auch Grote schien überall auf dem Platz zu finden zu sein und ließ mit ein paar astreinen Grätschen keine Zweifel aufkommen, wer hier das Sagen haben sollte. Während Heber in der ersten Hälfte nervös wirkte und vor allem offensiv immer wieder als Fehlerquelle herhalten musste, stabilisierte er sich in Durchgang zwei und war vor allem defensiv eine Macht.

Die Defensive, die sich gegen Dortmund noch sehr nervös präsentierte, war heute nicht wirklich in Bedrängnis zu bringen, und auch der Spielaufbau mit Lenz im Mittelkreis (sic!) wirkte weniger anfällig, wenn auch ein Distanzversuch unternommen wurde, bei dem der Ball jedoch problemlos von Lenz gefangen werden konnte. Ich würde trotzdem wetten, dass wir auf diesem Wege keine drei Buden bekommen diese Saison.

RWE startet also mit zwei Siegen in die Saison, als eines von nur drei Teams zusammen mit Rödinghausen und der Zweitvertretung des Effzeh (okay, Wuppertal und Haltern könnten dank Nachholspiel auch noch…). Damit stehen wir quasi mit den beiden nächsten Ligaspielen gegen exakt diese Gegner vor Spitzenspiel-Wochen. Die Mannschaft kann in beiden Partien erstmals beweisen, ob sie oben mitspielen wird.

Zuvor erwartet unser Team jedoch das Pokalspiel gegen Genc Osman Duisburg an der Hafenstraße. Dieser Gegner kann und darf – bei allem Respekt – kein Hindernis auf dem Weg in die nächste Runde darstellen.

Kleine Anmerkung: Da es quasi unmöglich ist, sich ständig neue Spielereien als Titel auszudenken, werde ich ab dieser Saison zu „klassischeren“ Überschriften übergehen, was Spielberichte angeht.