Liveticker: RWE – SV Bergisch Gladbach

An dieser Stelle präsentiere ich an Karfreitag ab ca. 19:20 in Zusammenarbeit mit dem großartigsten aller Fußballvereine, Rot-Weiss Essen, den virtuellen Liveticker zur Partie RWE – SV Bergisch Gladbach.

Ihr könnt RWE in dieser schwierigen Zeit unterstützen, indem ihr euch mit reichlich Tickets, Bratwurst und Kaltgetränken für das virtuelle Heimspiel gegen Corona eindeckt. Das Tolle: Sollten diese Saison noch Spiele stattfinden, erwerbt ihr damit quasi Gutscheine!

Neu: Ab sofort könnt ihr die Gutscheine auch für die Corona-Helden (z.B. Leute aus dem medizinischen Sektor) spenden, diese bleiben dann auch gültig für die kommende Saison, auch falls diese Saison abgebrochen werden sollte.

Alle Infos dazu hier: https://rot-weiss-essen.de/newsdetail/hafenstrasse-voll-machen-rot-weiss-essen-unterstuetzen/


Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. In diesem Sinne herzlich willkommen zu einem weiteren virtuellen Liveticker, der diesmal parallel auch auf dem Facebook-Account von RWE begleitet wird.

RWE hat angekündigt, die Anzahl der von 18:00 – 22:00 Uhr verkauften „Coronahelden-Tickets“ zu verdoppeln. Diese Tickets gelten nicht wie die „normalen“ virtuellen Tickets nur bis Saisonende, sondern auch darüber hinaus und werden an all diejenigen verteilt, die trotz der Pandemie in erster Reihe stehen. Eine gute Sache, wie ich finde. Die Tickets findet ihr im Shop von RWE, als Lieferadresse könnt ihr dann die Coronahelden auswählen.

Zum Spiel: RWE wird an diesem frühlingshaften Abend in folgender Aufstellung auflaufen.

Golz – Hahn, Grund, Heber, Sauerland– Kehl-Gomez, Condé, Bichler (!) Kefkir, Platzek, Endres

Ja, ihr lest richtig. Florian Bichler hat es mit einer Ausnahmegenehmigung in die Startelf geschafft, obwohl es ihn im Winter nach Steinbach verschlagen hat. Marcus Uhlig hat sich heute persönlich noch darum gekümmert, „Bichi“ für dieses eine Spiel zurück an die Hafenstraße zu holen.

Bichi hat auch nicht lange gezögert und sich sofort auf den Weg gemacht.

Die Videos dazu findet ihr aus Gründen der Übersichtlichkeit hier und hier.

Obwohl der Gegner, der SV Bergisch Gladbach, auch rechnerisch keine Chance mehr auf den Relegationsplatz hat, sind die Gäste mit ca. 150 mitgereisten Zuschauern am Start. Der Gast spielt mit der folgenden Aufstellung:

Stümer – McCormick, Spiegel, Durgun, Heider – Zahnen, Kartal, Mamutovic, Shabani, Isken – Kizil

Das Hinspiel konnte RWE in strömendem Regen mit 2:1 gewinnen und ist vom Saisonverlauf her natürlich auch Favorit in der Partie.

Die Mannschaften kommen auf den Platz. In wenigen Momenten geht’s los!

1. Da ist der Anpfiff, RWE spielt wie gewohnt zuerst mit der West im Rücken!

3. RWE direkt gut in der Partie, erster Flachschuss aufs Tor der Gäste, aber keine Gefahr.

6. TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR!
Das ging ja schnell! Nach einer Ecke steht Daniel Heber goldrichtig und drückt den Ball im Fallen über die Linie! So kann es weitergehen!

10. RWE macht direkt druckvoll weiter. Schöne Kombination in den Sechzehner, der Querpass von Endres kann aber gerade noch unterbunden werden. Da hätte Platzo wohl keine Probleme gehabt, auf 2:0 zu erhöhen.

13. Und auch die Gäste mit dem ersten mutigen Vorstoß. Der Schuss aus gut 20m geht aber weit über den Kasten von Golz.

16. Schöner Diagonalball von Hahn auf Endres, dessen Flanke landet bei Kefkir, der aber einen Moment zu lange benötigt, den Ball zu stoppen. Spiegel kann klären.

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Personen, die stehen, Essen und im Freien
Kooooookosnüsse jemand? (Bild: https://imschattendertribuene.com/)

20. Freistoß RWE, halbrechte Position. Kevin Grund bringt den Ball herein, aber Bergisch Gladbach klärt auf Kosten einer weiteren Ecke.

22. … die leider ungefährlich blieb.

26. Amara Condé verliert im Spielaufbau den Ball, dann geht’s ganz schnell: Mamutovic schickt Kizil, der legt vor Golz quer auf Shabani, aber Golz kann den Ball mit einer Glanztat zur Ecke lenken.

27. Golz kann die Ecke fangen. Gefahr gebannt.

30. Die Partie beruhigt sich jetzt etwas. RWE hat keine Probleme, den Ball nach Verlust wieder zurückzuerobern, findet aber auch keinen Hebel mehr, um die Abwehrwand der Gäste zu sprengen.

32. Das muss es doch sein! Wieder einer dieser Diagonalbälle von Hahn, diesmal zu Sauerland. Der sieht im Rückraum Bichler, der den Ball in aller Seelenruhe auf den Kasten zirkeln kann. Es fehlen Millimeter zum Treffer. Der Junge hat hier eine Art Abschiedsspiel – ein Tor wäre sicher das Tüpfelchen auf dem i!

34. Da hat der Schiri ein Foul von Hahn gesehen – Kartal nimmt den Rempler aber auch dankend an. Freistoß für die Gäste aus (zu) guter Position direkt am Sechzehner, halblinks.

35. Freche Freistoßvariante von Bergisch Gladbach: Mamutovic steht bereit, aber statt direkt zu schießen, spielt er einen Flachpass in die Mitte. Da stand Isken jedoch im Abseits! Glück gehabt!

37. Kefkir kommt gegen Heider einen Schritt zu spät und tritt seinem Gegenspieler in die Hacke. Gelbe Karte!

39. Wieder Eckball RWE! Kommt, Jungs, nachlegen!

40. Die Ecke kommt zum langen Pfosten, Heber legt in die Mitte ab. Platzek trifft den Ball nicht richtig, sodass der Keeper ihn aufnehmen kann.

43. Nochmal ein Distanzschuss von Shapari, aber auch dieser ist zu ungenau und geht weit vorbei.

45. Mit einer verdienten 1:0-Führung geht es hier in die Halbzeit: RWE hätte mindestens einen Treffer nachlegen müssen, spielt aber bisher eine gute Partie. Von den Gästen muss mehr kommen, wenn man hier etwas mitnehmen will – das bedeutet auch mehr Räume für Essener Konter.


Die Mannschaften kommen aus der Kabine, gleich geht es hier weiter!

46. Anpfiff zur zweiten Halbzeit. Bei Bergisch Gladbach kommt Hill für Isken ins Spiel, RWE bleibt unverändert.

49. Und Hill hat auch die erste Chance in der zweiten Hälfte. Kizil dribbelt sich in den Strafraum und zieht ab. Golz kann den Schuss parieren, der Ball landet aber bei Hill. Dieser ist jedoch zu überrascht und kann nicht zum Ausgleich einschießen.

52. Wechsel nun auch bei RWE: Adetula kommt für Endres.

54. TOOOOOOOOOOOOOR RWE! Was für ein Einstand! Adetula kann sich außen durchsetzen und flanken, Platzek verlängert zu Bichler (ausgerechnet!), der den Ball erst stoppt und dann im Kasten unterbringt. Die Hafenstraße tobt!

57. Üble Grätsche gegen Kehl-Gomez, der da auch erst mal liegen bleibt. Unser Kapitän muss erst mal außerhalb des Spielfelds behandelt werden. Das sah nicht gut aus… RWE für den Moment in Unterzahl.

61. Und es wird ruppiger: Auch Condé wird da umgegrätscht, kann aber wieder aufstehen. Gelb für Kartal gibt es trotzdem!

62. Marco Kehl-Gomez kommt zurück aufs Feld.

64. Platzek lässt einen langen Ball für Bichler mit der Brust abtropfen, dessen Schuss geht an den langen Pfosten – Abstoß.

Übrigens: Wer morgen Abend ab 20:00 noch nix vorhat (was denn auch, haha…), dem sei der Facebook-Kanal von Sandy wärmstens empfohlen. Er spielt dort ein Wohnzimmerkonzert allererster Kajüte, um weiter für die Essener Chancen zu sammeln! Gute Sache!

69. Zurück zur Partie: Ballverlust im Mittelfeld, ein schneller Pass auf Kizil, doch Golz kommt aus seinem Kasten und spitzelt den Ball rechtzeitig ins Seitenaus.

71. Die Zuschauerzahl: Überwältigende 11907 Zuschauer sind heute Abend „anwesend“.

Bewegte Bilder von den Toren könnt ihr übrigens hier und hier sehen. 😉

74. Wieder Bergisch Gladbach. Hill flankt, Kizil kann den Kopfball aber nicht aufs Tor drücken.

76. Kizil fällt im rot-weißen Sechzehner. Der Körperkontakt von Heber war dem Schiri aber etwas zu wenig für einen Pfiff. Das sehen die Gäste naturgemäß anders.

80. Balleroberung von Grund, Doppelpass mit Condé. Grund sprintet bis zum gegnerischen Sechzehner und schließt ab, Stümer kann den Ball gerade noch so parieren. Es gibt Ecke.

82. Das wäre der berühmte Deckel gewesen: Die Ecke landet zwar beim Keeper, Stümer lässt ihn jedoch fallen. „Man of the Match“ Florian Bichler kommt einen Schritt zu spät, McCormick kann klären.

84. Die Schlussphase läuft. Passiert hier noch was? Offenbar sind beide Teams erst mal zufrieden…

86. TOR Bergisch Gladbach. – Ärgerlich: Unbedrängt verliert RWE im Mittelfeld den Ball, Hill macht ein paar Meter und zieht aus 25m einfach mal ab. Der Ball schlägt unhaltbar hinter Golz ein.

87. Plötzlich ist hier nochmal Feuer drin. Bergisch Gladbach wittert Morgenluft und geht nochmal aggressiv zu Werke. Für die Gäste heißt es jetzt „alles oder nichts“!

89. Au weia. Fast noch der Ausgleich. Erneut eine Freistoßvariante, aber Golz passt auf und begräbt den Ball unter sich.

90. Drei Minuten gibt der Schiedsrichter der Partie noch.

91. RWE lässt jetzt nichts mehr anbrennen, hält den Ball an der gegnerischen Eckfahne. Das muss es doch gewesen sein…

92. Bergisch Gladbach kann sich nochmal befreien. Vielleicht letzter Angriff.

93. Erneut taucht Kizil vor Golz auf, bringt den Ball auch im Tor unter. Dabei hat er aber wohl übersehen, dass der Assistent die Fahne gehoben hatte. Wütende Proteste der Spieler, die auf den Schiedsrichter einreden.

94. Das ist dem Unparteiischen zu viel – Abpfiff!

Ich bedanke mich bei allen, die hier mitgelesen haben, besonders bei RWE natürlich und bei Florian Bichler für das phantastische Video!

Liveticker: SC Verl – Rot-Weiss Essen

In diesen virenverseuchten Zeiten ist die Liga zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt zum Erliegen gekommen. Das hält mich aber nicht davon ab, das heiß ersehnte Spiel beim SC Verl als Liveticker zu präsentieren.

Dieser Liveticker wird laufend aktualisiert (bitte Seite neu laden)!

0. Herzlich willkommen aus der Verler Sportclub Arena bei kaltem, aber sonnigem Frühlingswetter. Die Partie zwischen dem Tabellenzweiten aus Verl und unserem RWE ist die Partie des Spieltags, vielleicht sogar etwas mehr als ein Sechs-Punkte-Spiel.

0. Beide Mannschaften mussten zuletzt wegen des Corona-Virus pausieren, sodass der Rasen in Ostwestfalen ausnahmsweise mal nicht einem Kartoffelacker gleicht.

0. Im Vorfeld gab es einige Geplänkel zwischen den Vereinen, der SC wollte gar einen Teil der RWE-Fans ausschließen, so sie sich denn auf der Haupttribüne als solche zu erkennen gäben. Dank einer Lücke im Verler Bestellsystem konnten sich die Essener quasi für alle Tribünen komplett eindecken. Wir rechnen mit einem Heimspiel für Rot-Weiss!

0. Wir haben auch schon die Aufstellungen für euch! Der Gastgeber beginnt mit folgender Elf:
Brüseke – Choroba, Lach, Stöckner, Ritzka – Schöppner , Schallenberg, Kurt – Schikowski, Janjic, Yildirim

0. Bei RWE vertraut Christian Titz dem folgenden Team: Golz – Grund, Heber, Hahn, Sauerland – Kehl-Gomez, Conde, Pronichev – Endres, Platzek, Futkeu

0. Die Mannschaften kommen aufs Spielfeld.

1. RWE mit dem Anstoß, die Partie läuft!

3. Erste große Chance für die Gäste. Pronichev hält aus gut 20m einfach mal drauf, der Ball geht knapp am Verler Kasten vorbei. Da konnte Brüseke nur zusehen.

6. Die Gastgeber gehen robust in die Zweikämpfe und haben hier leichte optische Vorteile, ohne die ganz große Gefahr zu entwickeln.

10. Beide Mannschaften stehen sicher im Mittelfeld, man hebt sich derzeit gegenseitig auf. Das wird ein ganz hartes Brett beide Teams!

13. Tor für den SC Verl

13. Aus dem Nichts klingelt es! Yildirim wird von Schikowski angeschossen und fälscht den Ball damit unhaltbar für Golz ab. Ansonsten wäre der Ball weit am Tor vorbeigegangen. RWE mal wieder im Rückstand.

17. Viele Fehler jetzt im Spielaufbau bei RWE. Die Nervosität ist greifbar!

22. RWE brauchte einen Moment, um sich zu schütteln, ist jetzt aber am Drücker. Condé treibt den Ball nach vorne, steckt ihn auf Platzek durch, der scheitert am Pfosten.

25. Wieder ein guter Angriff von RWE, im letzten Moment wird der Schuss von Sauerland zur Ecke abgewehrt. Das hier wird jetzt zum echten Spitzenspiel!

28. Auf den Rängen hört und sieht man ausschließlich RWE. Und der Funke scheint aufs Spielfeld überzuspringen!

31. Nächste Riesenchance für RWE. Sauerland bekommt den Ball auf der rechten Seite, schlägt einen wunderschönen Ball rüber zu Grund, der mit einer seiner unwiderstehlichen Flanken und Kehl-Gomez steht nur Brüseke im Weg, der mit seiner Glanztat den Einschlag verhindert.

35. Wenn Verl gefährlich wird, dann immer wieder über Yildirim. Erst lässt er Heber mit einer Körpertäuschung alt aussehen, dann schlenzt er den Ball aufs lange Eck – aber ein dankbarer Ball für Golz, der kein Problem damit hat, den Ball zur Ecke zu lenken.

36. Die Ecke wird gefährlich, Schikowski köpft knapp drüber. Das war aber eigentlich Foul, er hatte gegen Hahn deutlich geschoben.

38. Titz reagiert, Wechsel bei RWE: Kefkir kommt für den eher unauffälligen Endres. Kann RWE hier noch vor der Pause ausgleichen? Es wäre so verdient!

42. Tor für den SC Verl

42. Das gibt es nicht! RWE hat Ecke um Ecke, aber wer macht das Tor? Der SC Verl! Konter über Yildirim, der tanzt die gesamte Essener Hintermannschaft aus und legt quer zu Janjic. Der Ex-Duisburger haut ihn aus ca. 18 Metern unhaltbar für Golz in den rechten Winkel.

45.+1 Der Schiedsrichter legt noch eine Minute drauf, pfeift dann aber überpünktlich zum Pausentee. Es ist leise geworden auf den Tribünen. Fast schon Resignation in rot und weiss.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase machte Verl das 1:0 mit dem ersten Torschuss. RWE kam immer besser ins Spiel, belohnte sich aber nicht und kassiert nach einem Konter das zweite Tor. Ganz bittere Pille für RWE, der damit einen harten Dämpfer im Aufstiegsrennen einstecken muss. Ob Titz in der Pause ein Mittel findet?

Ich überbrücke die Zeit mit einem kühlen Stauder, bis gleich!

45. Die Mannschaften kommen zurück, keine weiteren Wechsel auf beiden Seiten.

46. Anpfiff zur zweiten Hälfte. RWE muss jetzt alles in die Waagschale werfen.

48. Auf der Tribüne habe ich gerade eine kleine Gruppe mit rot gefärbten Haaren und Hawaiihemd gesehen. Das müssen die User des RWE-Forums sein. Grüße an dieser Stelle!

51. Au weia! RWE läuft mal wieder in einen Konter und Hahn weiß sich nur durch ein Foul im Sechzehner zu helfen. Elfmeter Verl! Hahn kommt mit Glück mit einer (dunkel-)gelben Karte davon. Da hätte er sich nicht über Rot beschweren dürfen.

52. Die Essener Anhänger wollen das natürlich nicht wahrhaben, es fliegen Gegenstände aufs Feld.

54. Tumultartige Szenen, der Elfer ist noch immer nicht ausgeführt. Das Essener Team versucht, die Anhänger zu beruhigen.

55. Wahnsinn in Verl! Der Elfmeter ist eigentlich perfekt geschossen, aber Golz macht sich lang und hält den Ball. Das war eindeutig eine Bewerbung für Jogi Löw.

56. TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR für RWE!

56. Ich habe noch nicht einmal fertig geschrieben, schon fällt das nächste Tor. Schallenberg spielt einen Pass genau in den Fuß von Condé, der sieht, dass Futkeu rechts viel Platz hat. Und der Youngster hat das Auge für Kefkir, der den Ball aus 11 Metern ins Netz haut. 2:1!

58. Ich glaube die RWE-Fans hört man gerade bis nach Oberhausen, was eine Stimmung hier in Verl.

62. RWE merkt, dass hier noch etwas geht. Das Urgestein Kevin Grund fasst sich einfach mal aus 25 Metern ein Herz. Der Ball klatscht an die Werbebande neben dem Tor. Da fehlte nicht viel!

64. Wechsel bei RWE: Hildebrandt für Hahn, der hier Gefahr läuft, die gelb-rote Karte zu bekommen.

67. Wechsel bei RWE und Verl: Pronichev geht für Dahmani und Haeder kommt für Schikowski.

70. Der Gastgeber lässt sich jetzt bei allen Aktionen viel Zeit und versucht, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Konditionell sieht das gar nicht gut aus, man verteidigt mit Mann und Maus um den eigenen Sechzehner herum.

72. Dahmani setzt sich im Zweikampf zunächst durch und fällt im Sechzehner, RWE fordert Elfer. Für meine Begriffe wurde er klar gehalten, hätte aber vielleicht trotzdem den Abschluss aus guter Position suchen müssen. Dem Schiri war das zu wenig für einen Pfiff. Abstoß!

75. Zuschauerzahl: 4.907, ca. 3.907 Gäste-Fans dürften darunter sein.

76. Kopfballchance Dahmani, aber drüber! So langsam wird’s Zeit, wenn RWE hier noch was mitnehmen will.

79. Letzter Wechsel bei RWE: Adetula kommt für Futkeu. ALLES AUF SIEG!

81. TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR für RWE!

81. Der pure Wahnsinn! Grund zieht vom Flügel nach innen zum Sechzehner und spielt einen No-Look-Pass auf Adetula, der mit seinem ersten Ballkontakt flach ins kurze Eck zum Ausgleich einnetzt. Verl reklamiert Abseits, aber der Schiri gibt den Treffer. Der RWE ist wieder da!

84. Verl ist jetzt stehend k.o. Kann RWE daraus Kapital schlagen? Zumindest drückt RWE auf die Entscheidung.

87. Golz mit einer Glanztat! Janjic, der nochmal alle Kräfte zu einem Sprint mobilisiert und so einen Befreiungsschlag erläuft, scheitert in einem Eins-gegen-Eins an Golz und seiner überragenden Fußabwehr. Das hätte den Verlauf der zweiten Hälfte auf den Kopf gestellt! Ecke!

88. Golz fängt die Ecke, keine Gefahr.

90. Der Schiedsrichter zeigt fünf Minuten Nachspielzeit an.

90+1 Der Sportclub scheint mit dem Punkt zufrieden zu sein. RWE fällt nicht mehr viel ein, aber nach dem Spielverlauf wären das zwei verlorene Punkte.

90+3 TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR für RWE!

90+3. Totale Eskalation! Platzek schnappt sich den Ball an der Mittellinie, läuft und wird nicht angegriffen. Er zieht aus ca. 30 Metern einfach ab, trifft den Ball satt. Die Kugel geht unhaltbar in den Winkel. Als hätte er nicht heute schon wieder Meter ohne Ende gemacht, sprintet er in bester Selishta-Manier über den gesamten Platz zur rot-weissen Fankurve. Unfassbarer Jubel! Fürs Klettern auf den Zaun sieht Platzo noch gelb – das wird ihm aber relativ egal sein.

90+5. Nochmal Eckball für Verl. Unnötig – Verl sucht vom Anstoß aus mit einem langen Ball Janjic und Hildebrandt bekommt die Kugel beim Abschirmen ans Schienbein. Keeper Brüseke kommt nach vorne.

90+6. Brüseke kommt mit dem Kopf an den Ball, Golz hat aber kein Problem, den unplatzierten Ball aufzunehmen und sich auf dem Boden abzulegen. Der Schiedsrichter hat genug gesehen.

90+6 Abpfiff!

RWE dreht das Spiel hier in Verl und gewinnt mit 3:2. Damit ist im Kampf um den Relegationsplatz wieder alles offen!

Wir wünschen ein schönes Rest-Wochenende, bleibt gesund und vor allem: ZU HAUSE!

28. Spieltag – Bonner SC – RWE

Nur wenige Tage nach dem schlimmen Match bei der TuS Haltern musste RWE erneut ran und hatte die Chance, die Leistung vergessen zu lassen.

Christian Titz wirbelte die Startaufstellung ziemlich durcheinander: Grund und Heber waren wieder gesund und konnten auflaufen, ausserdem starteten Dahmani als Mittelstürmer, Futkeu rechts aussen und Pronichev mit Condé auf der “8“. Dorow, Platzek, Erwig-Drüppel, Neuwirt und Kefkir mussten auf die Bank, Zeiger war gar nicht erst im Kader.

Das rot-weisse Team versuchte von Anfang ab, das Spiel an sich zu reißen, was aufgrund der widrigen Platzverhältnisse – irgendwas zwischen Sumpf und gerade noch bespielbar – gar nicht einfach war. Zu häufig sprang der Ball unmittelbar vor dem Pass noch einmal seltsam hoch oder der Pass geriet unerreichbar, weil er nach dem Aussetzen “wegglitschte“. Dadurch spielte sich das Geschehen größtenteils im Mittelfeld ab, wo Condé und auch Pronichev immer wieder versuchten, per Doppelpass oder kurze Dribblings Räume zu schaffen.

Nach gut zwanzig Minuten war dann ein langer Pass aus der Essener Abwehr, der die erste richtige Chance des Spiels einleitete: Missverständnis zwischen Bonner Innenverteidiger und Torwart, Dahmani hatte darauf spekuliert und ist mit der Fußspitze am Ball, kann zurücklegen auf Endres, der wiederum das Auge für den mitgelaufenen Futkeu hat, und der Siebzehnjährige hat kein Problem, den Ball völlig freistehend zu seinem ersten Treffer in der Regionalliga einzuschieben.

Bonn schüttelte sich kurz und kam nur wenige Momente später selbst zur ersten Chance, der ohnehin im Abseits befindliche Stürmer Kino konnte die Flanke auf den langen Pfosten jedoch knapp nicht erreichen. Es sollte die einzige Bonner Chance ersten Hälfte bleiben, zu stabil stand RWE in der Verteidigung. Mit der knappen, aber nicht unverdienten Führung ging es in die Pause.

Es kam, wie es irgendwie auch kommen musste: Obwohl von Bonner Seite kein einziger Schuss gefährlich aufs Tor gebracht wurde, konnte kurz nach dem Wechsel ein Eckball per Bogenlampe ins Tor zum schmeichelhaften Ausgleich verlängert werden. Dieser Treffer gab den Gastgebern etwas Rückenwind. Golz konnte sich nach einem 30m-Strahl mir einer Glanzparade auszeichnen und breites damit einmal mehr, dass er zurecht aktuell die Nummer eins im Essener Kasten ist.

Titz reagierte nun und brachte Kefkir für Futkeu, der für viel Wirbel auf seiner Seite gesorgt hatte. Wie wichtig dieser Wechsel war, sollte sich nur wenige Momente später zeigen.

Kefkir war an der Seitenlinie gefoult worden und brachte den selbst herein. Ob Kehl-Gomez den Kopfball am langen Pfosten nicht richtig getroffen hat oder ob er den Ball Hahn ablegen wollte, kann ich nicht sagen, letzterer traf die Kugel jedoch aus gut sechs Metern satt und stellte damit die Führung wieder her.

Titz brachte nun – zugegebenermaßen zu meiner Überraschung – den vor einigen Wochen als aussortiert geltenden Erwig-Drüppel für Endres. Man sieht, dass Titz seine Aussage, man werde jeden Spieler noch brauchen, genau so auch gemeint hat.

Dann der nächste Auftritt von Kefkir: erneuter Freistoß aus dem Halbfeld, diesmal wirft sich Heber im die Flugbahn und köpft zum vorentscheidenden 3:1 ein.

Damit war die Messe natürlich gelesen. RWE konnte zwar noch ein paar kleinere Chancen herausspielen, konnte diese aber nicht mehr nutzen.

Somit stehen sieben Punkte aus der englischen Woche zu Buche. Eigentlich ordentlich, angesichts des Auftritts in der Lohrheide aber ärgerlich, es hören gut neun Punkte sein können.

In dieser Partie habe ich wie bereits erwähnt Pronichev und Condé sehr stark gesehen, Dahmani strahlt derzeit Selbstvertrauen aus und wirkt körperlich stärker als Platzek, der kurz vor Schluss eingewechselt wurde und beinahe noch einen Treffer erzielt hätte. Man hat zudem gesehen, dass am Verbund Heber, Hahn, Grund kein Weg vorbeiführt. Auch Kehl-Gomez gewohnt aktiv.

Aufgrund der erneuten Absage in Verl ist RWE auf zwei Punkte herangerückt, hat aber auch zwei Spiele mehr absolviert. Positiv jedoch: da das Saisonende immer näher rückt, werden für Verl einige englische Wochen anstehen, beginnend nach dem kommenden Wochenende, wenn man zu Hause erst gegen RWO, dann gegen RWE antreten muss. Es bleibt abzuwarten, ob die Partien bei dem Wetter überhaupt stattfinden können, und ob dann auch Zuschauer dabei sein dürfen, steht auf einem anderen Blatt – Corona lässt grüßen.

RWO hat unter der Woche das Pokalaus hinnehmen müssen und konnte auch gegen Aachen nicht gewinnen. Hier wird sich zeigen, ob die Nachbarn nochmal eingreifen können.

Ob das Spiel gegen Königsblau am kommenden Samstag vielleicht auch unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden muss, wird wohl ebenfalls bald entschieden. Aber egal, ob mit oder ohne Zuschauer: der Traum lebt weiter!

NIEMALS AUFGEBEN!

Nur der RWE!