Überzeugender Pokalsieg

RWE gewinnt mit einem 3:1 über den 1. FC Kleve erneut den Niederrheinpokal und zieht damit in den „großen“ DFB-Pokal gegen Neu-Bundesligisten Arminia Bielefeld (#machbarerGegner) ein.

Dabei zeigte die Neidhart-Elf insgesamt eine äußerst dominante Leistung. Der Trainer hatte im Vergleich zum Halbfinale in Velbert auf drei Positionen umgestellt: Das Tor hütete Davari anstelle von Golz, im Mittelfeld startete Backszat statt Dorow und auf der rechten Außenbahn gab Behounek sein Debüt, für ihn saß Halbfinal-Torschütze Endres auf der Bank.

Die ersten zwanzig, fünfundzwanzig Minuten sind eigentlich schnell zusammengefasst: Im Minutentakt erspielte sich RWE Chancen, die in einer ganzen Reihe von Eckbällen mündete. Und diese wurden offenbar intensiv geübt, denn regelmäßig brannte es lichterloh im Klever Strafraum. Mindestens viermal (!) wurden Kopfbälle von Kehl-Gomez oder Backszat von der Linie gekratzt, drei weitere Treffer an die Latte habe ich wahrgenommen. Zudem hatte RWE eine Handvoll Szenen aus dem Spiel heraus – beispielsweise ein schöner Steilpass auf Engelmann, der zwar den Torwart zunächst umkurven, dann aber den Ball nicht im Tor unterbringen kann, weil der Keeper sich streckt und den Ball noch so gerade eben zur Ecke geklärt bekommt. Dennoch hätte sich nach einer halben Stunde niemand über eine Vorentscheidung beklagen dürfen, stattdessen stand noch immer ein 0:0 zu Buche.

Als geplagter RWE-Fan ahnt man, was kommt. Angriff der Gäste, Foulspiel, Freistoß aus einer aussichtsreichen Position. Während die Abwehr sich noch sortierte, gab der Schiedsrichter das Spiel wieder frei, Freistoß schnell ausgeführt – Davari musste sich sputen, diesen Ball zu entschärfen. Wie oft haben wir uns trotz Überlegenheit das Tor gefangen?

Keine zwei Minuten später dann eine schöne Kombination über unsere Neuzugänge: Einen Pass steckt Backszat direkt durch auf Plechaty, der sich im Laufduell den Ball erkämpfen kann. Pass auf Engelmann und der Torjäger lässt sich nicht lange bitten – die höchstverdiente Führung für unser Team. Mit dem 1:0 ging es dann auch in die Pause.

Gerade in solchen Pokalspielen wachsen die „Kleinen“ ja gerne einmal über sich hinaus, und die Klever hatten sich offenbar etwas vorgenommen und wurden jetzt – auch dank der Unterstützung ihrer – vermutlich – Verwandtschaft auf der Tribüne jetzt frecher. Knappe zehn Minuten nach Wiederanpfiff konnte ein Angreifer des Oberligisten in den Strafraum ziehen, Kevin Grund konnte den Ball weggrätschen – der Schiedsrichter entschied zum Entsetzen der Rot-Weissen auf Strafstoß – eine schmeichelhafte Entscheidung. (Anmerkung: Ich habe noch keine Wiederholung des Spiels gesehen und beziehe mich lediglich auf die Wahrnehmung vor Ort). Zwar ahnte Davari die Ecke, der Strafstoß war jedoch äußerst präzise geschossen, so stand es 1:1 – die blau-rot gekleidete Tribünensektion witterte nun die Sensation und wurde ein wenig aufmüpfig.

Doch RWE hat ja jetzt einen Mann mit eingebauter Torgarantie: Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich wird Engelmann nicht angegriffen. Ein Schuss aus 25m, ein Körperteil eines Klevers noch im Weg – 2:1. Unhaltbar! Damit war dann auch die Klever Herrlichkeit beendet. Ab sofort spielte sich die Partie wieder nur in einer Spielfeldhälfte ab – der des Oberligisten. RWE beschränkte sich nun darauf, Ball und Gegner laufen zu lassen und geduldig eine Lücke in der Defensive zu suchen. Alle Befreiungsschläge landeten beim souveränen Duo Hahn/Heber, anderweitige Konterversuche wurden ebenso frühzeitig von RWE unterbunden.

Der eingewechselte Marcel Platzek hatte noch das 3:1 auf dem Fuß, verzog aber nach schönem Sprint freistehend deutlich über den Kasten. Auch Endres, der noch einige Minuten zum Einsatz kam, konnte einen Konter zum Unmut von Neidhart nicht im Tor, sondern nur an der Wade des Gästekeepers unterbringen („MANN! NUR LUPFEN!“).

Kurz vor Schluss war es eben jener Endres, der im Sechzehner zu Fall kam – auch hier eher ein „Kann“-Elfer. Engelmann ließ sich jedoch nicht lange bitten und verwandelte souverän zum 3:1-Endstand.

Die Siegerehrung nach dem Spiel war mir irgendwie zu emotionslos. Zwar hatte die Mannschaft sichtlich Freude dabei, die Trophäe in die Luft zu recken, doch ohne Fans auf den Tribünen war der gesamte Jubel der körperlichen Erschöpfung schnell gewichen. Die Mannschaft ließ es sich jedoch nicht nehmen, nach der Ehrung noch „zweimal leise, zweimal laut“ zu zelebrieren – es hatte etwas von einer Hommage an die leeren Ränge.

Mann des Spiels heute natürlich unsere neue Torkanone Engelmann, der ja nun nach zwei Pflichtspielen schon vier Treffer auf dem Konto hat. So kann es gerne weitergehen. Heber mit einem unglaublichen Pensum. Faszinierend, wie er immer wieder Bälle abläuft und seinen Körper einsetzt, ohne Foul zu spielen. Besonders die Hereinnahme von Backszat hat sich meiner Meinung nach positiv ausgewirkt. Der Neuzugang hat eine beeindruckende Präsenz auf dem Platz, besticht durch seinen Zug zum Tor und organisierte lautstark mit Kapitän Kehl-Gomez das Mittelfeld. Das entlastete Condé, sodass dieser in Halbzeit eins wiederholt gute Angriffe über die linke Achse (Grund/Kefkir) einleiten konnte. Condé leider heute mit Licht und Schatten, das war in der zweiten Hälfte zu wenig.

Auffällig zudem, dass viele gefährliche Szenen über die linke Seite herausgespielt wurden – Grund/Kefkir sind aber zugegebenermaßen auch schon besser aufeinander eingespielt als Behounek/Plechaty. Das möge aber nicht als Kritik aufgefasst werden, beide lösten ihre Aufgaben insgesamt ordentlich, haben aber einfach noch Steigerungspotential.

So endet die Pokalsaison 2019/20 also mit dem Sieg für RWE. Rückblickend gesehen halte ich dies auch für verdient, wenn man betrachtet, wie deutlich die Gegner der ersten paar Runden abgefertigt wurden. Den KFC Uerdingen nehme ich hier natürlich aus, aber die Partie gegen den Drittligisten war eine der besten, die ich in den letzten paar Jahren an der Hafenstraße erleben durfte.

Nun geht es also in die Spielzeit 2020/21, die hoffentlich keinen Corona-bedingten Abbruch erlebt. Der Kader, den RWE zur Verfügung hat, macht mir Hoffnung, dass uns der große Wurf endlich gelingen wird. Den Auftakt erleben wir am 05.09., wenn sich „Angstgegner“ und Wiederaufsteiger SC Wiedenbrück an der Hafenstraße vorstellt. Mit einer Leistung wie heute brauchen wir aber keine Gedanken an die Vergangenheit zu verschwenden.

Finale furioso

Als am Mittwoch Morgen die Trennung von Christian Titz öffentlich wurde, war ich nicht wirklich überrascht. Zu sehr hatte sich das Gemisch aus Gerüchten, Indizien und Bauchgefühl verfestigt, war die Wahrscheinlichkeit zu hoch, dass an all dem etwas dran sein könnte. So war von Titz seit Wochen nichts in den Medien zu sehen oder zu lesen. Selbst bei der Verpflichtung von Simon Engelmann – kein Kommentar. Lediglich ein Halbsatz bei der Verlängerung des Vertrages von Kevin Grund stand zu Buche, das war es. Hinzu kamen die vielen angeblichen „Insider“, die Forum und Netzwerke immer wieder mit ihren Infos die Stimmung anheizten und das fehlende klare Bekenntnis von Verein zum Trainer. Man merkte einfach: Irgendwas brodelt da.

Man hörte, die Mannschaft habe sich gegen den Trainer gestellt. Unter diesem Eindruck ist es umso erstaunlicher, dass wir bis zum unrühmlichen Schluss der Saison vom Aufstieg träumen durften. Wie viele Mannschaften hätten den Coach viel früher, viel deutlicher über die Klinge springen lassen? Hätte man gegen Haltern noch auf den Ausgleich gedrängt, wenn einem nichts am Verein läge? Nein, da lege ich mich fest – im Team stimmt es. „Trotz Titz“.

Jetzt Uhlig und Nowak vorzuwerfen, man hätte dem Titz vielmehr den Rücken stärken müssen, anstatt die Spieler in Schutz zu nehmen, halte ich für völlig abstrus. Ich bin mir sicher, wenn es nur um irgendwelche Animositäten gegangen wäre, um Kinkerlitzchen, dann hätte man dies sicher in Geprächen ausgeräumt. Aus sportlicher Sicht gibt es ohnehin nicht so richtig viel zu bemängeln. Die Punktequote war die beste der letzten Jahre, hätte in einigen Saisons gar zur Meisterschaft gereicht. Dass man in Ostwestfalen offenbar irgendein Kraftfutter ins Müsli mischt, kann ja keiner ahnen. Das einzige, dass es in diesem Bereich zu bemängeln gäbe, sind vielleicht wenig souveräne Auftritte wie im Heimspiel gegen Lippstadt, als wir lange, lange im Hintertreffen waren, oder natürlich die mangelhafte Chancenverwertung, die bei unserem Top-Kader zu viel zu wenigen Treffern führte.

Ich vertraue den handelnden Personen zu, hier nicht vorschnell gehandelt zu haben. Manchmal passt es einfach nicht, dann ist es besser, man beendet einen Vertrag vorzeitig, als mit Missstimmung in die nächste Saison zu gehen und nach einigen Spielen die Notbremse ziehen zu müssen.

Ich hatte die Ehre, mit Christian Titz nach einigen Partien ein paar Worte wechseln zu dürfen. Hier hat er auf mich immer einen sehr freundlichen, souveränen Eindruck gemacht und war sich nicht zu schade, einem kleinen Blogger ein paar Sätze zu schenken. Herr Titz, vielen Dank und alles Gute fr die Zukunft. Danke für ein paar unvergessliche Spiele in der abgelaufenen Saison.

Mit der Verpflichtung von Christian Neidhart hat der Verein dann auch zeitnah die nächste Weiche gestellt, um in der kommenden Saison mindestens genauso erfolgreich anzutreten. Neidhart war seit sieben Jahren beim SV Meppen, eine Ewigkeit in diesem Job. Ihm ist es in dieser Zeit gelungen, mit den Emsländern in die dritte Liga aufzusteigen und sich dort zu etablieren. Jetzt hat er drt seinen vorzeitigen Abschied verkündet, um – wie er in einem Interview mit dem NDR sagte – sich selbst auch zu beweisen, dass er „nicht nur Meppen“ kann. Ihm muss bewusst sein, dass an der Hafenstraße ein zuweilen rauer Wind weht, vor allem, wenn die Erfolge ausbleiben. Und Neidhart startet sicher mit einem Rucksack, den ihm sein Vorgänger in Form von mehr als 2 Punkten pro Spiel im Schnitt gepackt hat.

Neidhart hat den Ruf, sehr viel Wert auf gegenseitige Vertrauen zu legen, dabei aber auch klare Ansagen nicht zu scheuen, wenn etwas nicht nach seiner Facon verläuft. Wie man hört, genießt er bei seinen Spielern einen hohen Respekt fü seine Mischung aus Kumpel und Chef. Gemäß Transfermarkt.de erwartet uns übrigens die Rückkehr zum „klassischen“ 4-2-3-1. Ach ja: vom hoch stehenden Torwart müssen wir uns wohl wieder verabschieden.

Verabschieden müssen wir uns zudem auch endgültig von der Saison 2019/20, die aus bekannten Gründen vorzeitig abgebrochen wird (das soll meines Wissens nach heute fomell beschlossen und verkündet werden). Eine tolle Saison (mit Abstrichen) auf dem Platz, trotzdem eine Seuchensaison im wahrsten Sinne des Wortes. Dass es trotz aller Androhungen juristischer Schritte, trotz Turniervorschlägen und Einsprüchen nicht gereicht hat, war leider auch abzusehen, da man den Rest der Liga gegen sich hatte. Kommt dann noch dazu, dass sich Vertreter des Verbandes semi-öffentlich (wie doof muss man sein, dass man nicht merkt, wer da schon im Gruppencall mithört?) darüber lustig machen, dass man versucht, den eigenen Verein vor Schaden zu bewahren, dass man alle Register zieht, dann hat man einfach keine Chance. Trotzdem gilt auch hier mein Dank Marcus Uhlig für seinen Einsatz.

Entscheidungen, die nun noch ausstehen, betreffen einerseits das Personal auf dem Platz (Condé bitte halten!), zudem aber auch den Start der neuen Saison. Wird mit Platzek verlängert? Verlassen uns weitere Spieler, obwohl noch ein gültiger Vertrag besteht (Condé bitte halten!), wo wird noch nachgebessert? Da der Kern unseres Teams bestehen bleibt, gehe ich von den berühmten „punktuellen Verstärkungen“ aus. Vermutung: ca. 5-6 neue werden noch kommen, darunter ja zwei Torhüter. Da die dritte Liga in den letzten Atemzügen liegt und nun auch die unselige Relegation zwischen Lok und Kuhkaff ansteht, sind baldige Verkündungen zu erwarten.

Der für Anfang September geplante Beginn der neuen Saison steht nach der Verlängerung des Verbotes von Großveranstaltungen leider auf der Kippe. Hoffnung macht jedoch hier, dass es Ausnahmen gibt, wenn die Namen der Anwesenden nachvollziehbar sind und entsprechende Hygienevorkehrungen getroffen werden. Vielleicht gibt es eine Option, die DK-Inhaber ins Stadion zu lassen und parallel dazu ein Streaming-Konzept zu entwickeln, das zur Generierung von „Eintrittsgeldern“ genutzt werden kann. Auch hier bin ich sicher, dass solche Überlegungen bereits im Hintergrund laufen.

Als letzte Entscheidung der aktuellen Saison fehlt zudem noch der Niederrheinpokal. Obwohl es hier theoretisch für den Verband die Befugnis gibt, den Sieger per Los (sic!) zu ermitteln oder gar „einfach so“ zu bestimmen, kann und möchte ich nicht darüber nachdenken, dass eine dieser Optionen auch nur ansatzweise infrage kommt. Wenn man einen der vier Halbfinalteilnehmer bestimmt, klagen die drei anderen mit Sicherheit dagegen. (Allen Unkenrufen zum Trotz wird niemand z.B. den MSV oder den KFC ins Rennen schicken, schließlich sind die ausgeschieden.) Losen kann ebenfalls niemand ernsthaft in Erwägung ziehen, der sich für zurechnsungsfähig hält. Wer wollte hier eine faire Gewichtung der Ligenzugehörigkeit (nur als Beispiel) festlegen? Nein, hier kann es nur heißen, die drei ausstehenden Partien in irgendeiner Form auszutragen, von mir aus an zwei aufeinanderfolgenden Tagen an einem neutralen Ort unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Leute, mit diesem Eintrag beende ich die Saison 2019/20, ab sofort ist „nächste Saison“. Da wird alles (noch) besser! Bestimmt! Ich hatte zwar überlegt, noch eine Saisonzusammenfassung zu schreiben, dazu fehlen mir aktuell aber Zeit und Muße. #Buchprojekt. Ich bedanke mich bei allen, die mir in irgendeiner Weise folgen, beim gesamten RWE-Team auf und neben dem Platz für eine geile Saison, bei den Jungs von Radio Hafenstraße, den Jungs von der W3stkurve, dem VBB-Tross für so manche Diskussion im Whatsapp, allen, die beim Oppa-Video mitgemacht haben sowie bei allen, die ich jetzt hier vergessen habe. You know who you are!

Zuletzt möchte ich nicht versäumen, mich recht herzlich bei Tilmann Radix, seines Zeichens „Pressechef“ bei RWE für die intensive und immer angenehme Zusammenarbeit der letzten zwei, zweieinhalb zu bedanken. Ich halte es nicht für selbstverständlich, dass in einem so professionell arbeitenden Verein wie RWE ein kleiner, unwichtiger Blogger wie ich in dieser umfassenden Form und vor allem auf Augenhöhe mit eingebunden wird. Tilmann, schöne Auszeit!

NUR DER RWE!

Liveticker: RWE – Fortuna Düsseldorf II

Herzlich willkommen zur heutigen Partie, dem ewig jungen Duell zwischen Rot-Weiss Essen und Fortuna Düsseldorf – auch wenn es nur die Zweitvertretung ist.

Was gab es da schon für tolle Duelle: 2004 besiegte RWE die Fortunen mit einer besseren A-Jugend im Finale des Niederrhein-Pokals in der Grotenburg mit 2:0, 2005 siegte RWE in der großen Arena – damals noch gegen die „Erste“ – mit 4:2 nach 0:2 durch Treffer von Bemben und  Wehlage. Das letzte Spiel gegen die „großen“ Düsseldorfer gab es 2015 im DFB-Pokal, dort unterlag RWE nach großem Kampf und einem nicht gegebenen Elfer dem damals schon Bundesligisten mit 1:3.

Mittlerweile „streitet“ man sich nur noch mit der Zweitvertretung in der Regionalliga herum. Zuletzt begegnete man sich im Oktober im Paul-Janes-Stadion, RWE gewann mit 1:0 durch ein Eigentor.

Das frühlingshafte Wetter setzt sich auch heute fort, was es natürlich nicht einfacher macht, zu Hause zu bleiben. Dennoch: In dieser schwierigen Zeit gilt es, im Kampf gegen das Corona-Virus nicht nachzulassen.

Samstag, 18.04., 14:00 – Hafenstraße-Zeit! An dieser Stelle findet ihr dann den Liveticker zur virtuellen Partie gegen die Zweitvertretung der Fortunen, mit freundlicher Unterstützung von RWE und dem einen oder anderen – noch geheimen – Kooperationspartner!

Auch heute gilt es natürlich wieder, den virtuellen Bierstand vollzumachen (bzw. leer *zwinkerzwinker*), als Gimmick gibt es heute für die ersten 150 mit der Kombi Ticket, Bier und Wurst obendrauf eine nostalgische Fahne, die Radio Hafenstraße gespendet hat. Also ran da!

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

RWE-Legende Frank Kurth hat auch ein paar Grußworte, hier zu sehen (Facebook-Link)!

RWE wird mit der folgenden Aufstellung in die Partie gehen:

Golz – Sauerland, Heber, Hahn, Grund – Kehl-Gomez, Condé, Dorow – Endres, Pronichev, Kefkir

Für die Fortuna steht folgende Elf gleich zu Beginn auf dem Platz:

Zelic, Contento, Bormuth, Oberdorf, Schaub, Appelkamp, Lofolomo, Barkok, Bornemann, Wilms, Hagemann

Die Mannschaften kommen aufs Feld, RWE in gewohntem Weiß-Rot, die Fortuna ganz in schwarz.

RWE wird das Spiel anstoßen und zunächst in Richtung der Gästetribüne spielen.

0. Anpfiff, der Ball rollt

4. Erster mutiger Vorstoß über Sauerland, seine Flanke landet hinter dem Tor.

7. Erneut Sauerland, diesmal geblockt zur Ecke.

9. Die Ecke bringt nichts ein.

Hier nochmal die Grußworte zum Spiel vom Chef!

13. Kefkir mit einer schönen Einzelaktion. Am Ende aber ein Haken zu viel, Fortuna kann klären.

16. Condé fängt einen Ball im Mittelfeld ab und spielt schnell auf Dorow. Der macht ein paar Meter und spielt dann steil auf Endres, der aber einen Schritt zu langsam ist – Zelic nimmt den Ball auf.

18. Langer Einwurf von Grund in den Düsseldorfer Sechzehner, Pronichev verlängert den Ball auf den langen Pfosten, der Ball senkt sich auf die Latte und von dort ins Toraus! Gute Chance!

23. Bisher spielt hier nur ein Team, Düsseldorf sucht noch den Weg ins Spiel. Alle Konteransätze werden aber von Heber und Hahn im Keim erstickt.

Stephan Knipp (Radio Essen) berichtet „live“ von der Hafenstraße

25. Ich hätte es nicht sagen sollen. Langer Ball von Contento auf die linke Essener Abwehrseite, Hahn verschätzt sich und Hagemann kann in Richtung Tor marschieren. Am Ende legt er sich den Ball etwas zu weit vor, sodass Golz keine Mühe hat, den Ball zum Einwurf an der Mittellinie zu klären.

27. Kehl-Gomez erkämpft sich den Ball mit einer Grätsche im Mittelkreis und spielt einen Doppelpass mit Dorow. Seinen Schuss kann Zelic gerade noch so aus dem Winkel fischen.

29. Auch die Ecke wird gefährlich. Die Flanke von Grund kann Hahn aufs Tor bringen, Contento köpft ihn von der Linie!

Auch Radio Hafenstraße ist am Start!

33. TOOOOOOOOOOOOOOOOOR RWE

Flanke von Sauerland, der da von Dorow auf die Reise geschickt worden war. Pronichev köpft den Ball aus vollem Lauf in die Maschen.

34. Das Tor wird zurückgenommen. Die Düsseldorfer hatten da ein Foulspiel von Pronichev reklamiert, der Assistent hatte dies wohl auch signalisiert. Nach kurzer Beratschlagung des Schiris mit seinem Kollegen geht es mit Freistoß vom Sechzehner für Fortuna weiter.

37. Das Spiel wird jetzt hektischer. Die Fortuna kann den Ballbesitz nun ein wenig mehr behaupten, RWE scheint der nicht gegebene Treffer zuzusetzen.

38. Dicke Chance für die Gäste. Nach einem Appelkamp wird da nicht angegriffen und zieht von der Strafraumgrenze einfach mal ab. Der Ball streicht Zentimeter über die Latte.

40. Und wieder die Fortuna. Hagemann und Willms spielen sich da den Ball nach Lust und Laune im Strafraum zu, am Ende kann Heber mit einem Befreiungsschlag für Ruhe sorgen.

41. Der Ball kommt postwendend zurück. Eine missglückte Flanke segelt aufs Tor, Golz kann die Kugel gerade noch so am Pfosten vorbeilenken. Der Nachschuss von Hagemann geht ans Außennetz. Es gibt Pfiffe von den Rängen. Wo ist das Spiel der ersten Minuten?

44. Mal wieder ein Angriff von RWE, der Abschluss von Grund geht aber weit am Kasten vorbei.

Für die Schlussphase nochmal rüber zu Radio Hafenstraße:

45. Zwei Minuten Nachspielzeit zeigt der Schiri hier an.

45+1. DAS GIBT ES NICHT! Bornemann schlägt einen Haken im Essener Strafraum, Sauerland zieht das Bein noch zurück, der Düsseldorfer fällt. Aus unserer Perspektive eine klare Schwalbe – der Schiri zeigt Sauerland gelb und auf den Punkt – Strafstoß.

45+2. Hagemann steht für den Elfer bereit.

45+3. Keine Chance für Golz, der Ball schlägt rechts oben ein!

45+3. Der Schiri pfeift nicht mehr an – Halbzeit. Mit einem 0:1 aus Essener Sicht geht es in die Pause.

Halbzeitfazit…

Bitter! Gut in die Partie gestartet, trotzdem mit einem Rückstand in die Pause.

46. Anpfiff zur zweiten Hälfte, für Kefkir kommt Adetula in die Partie, Platzek kommt für Dorow. Hier muss es jetzt lauten „Alles auf Sieg“!

48. Die erste Chance haben hier aber die Gäste. Barkok kommt nach einer Flanke zum Kopfball – drüber!

52. RWE findet keinen Weg durch die Düsseldorfer Abwehr. Die Gäste haben sich vollkommen zurückgezogen. Vielleicht muss es eine Einzelaktion richten.

54. Sauerland im Doppelpass mit Condé, trifft den Ball aber im Sechzehner nicht voll.

58. Schneller Vorstoß der Düsseldorfer über Lofolomo, der legt raus auf Bornemann, Flanke, aber Golz faustet den Ball raus.

Stephan Knipp nochmal „live“.

61. Es wird hier sehr unruhig auf den Tribünen. Nach vorne gelingt RWE gerade nicht mehr viel.

63. Langer Ball von Hahn auf Platzek, der die Kugel auf Endres spielt. Er läuft vorbei an Oberdorf und wird festgehalten. Im folgenden Wortgefecht mit seinem Gegenspieler geht dieser zu Boden – der Schiri zeigt beiden die gelbe Karte. Trotzdem Freistoß RWE links neben dem Strafraum.

64. Kein Problem für Zelic.

67. Grund wird da an der Mittellinie abgeräumt, sofort kommt es zur Rudelbildung. Der Schiri muss jetzt hier gut aufpassen, dass ihm die Partie nicht entgleitet.

Mal sehen, wie es bei Radio Hafenstraße läuft…

70. Adetula, der bisher weitestgehend abgemeldet war, kann sich links durchsetzen und spielt von der Torauslinie zurück auf Pronichev, der den Ball mit der Hacke zu Platzek verlängert – Pfosten!

72. TOOOOOOOOOOOOOOOOOR RWE!

Na endlich! Pronichev spielt Platzek rechts im Sechzehner an, der dreht sich und schießt aufs lange Eck, wo Adetula noch den Fuß in den Ball hält! Der Ausgleich!

75. Fast im Gegenzug die erneute Führung für die Gäste: Einen flachen Pass quer durch den Strafraum verpassen zwei, drei Düsseldorfer um Haaresbreite.

77. Weiterer Wechsel: Sauerland verlässt den Platz, Hildebrandt kommt in die Partie.

80. Heber mit einem tollen Pass auf Platzek, der aber im Laufduell mit Contento zu weit nach außen abgedrängt wird.

82. Eckball RWE.

83. Vom Kopf von Hahn springt der Ball an den Arm von Bormuth, der damit den Einschlag im Tor verhindert. Sicher keine Absicht – dennoch ein klarer Strafstoß. Der Unparteiische zögert keinen Moment!

84. Hahn hat sich den Ball bereitgelegt. Der Schiedsrichter erwehrt sich noch immer der Düsseldorfer Proteste.

85. TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR RWE! Hahn drischt den Ball mit dem Vollspann zentral in die Maschen!

88. Die Gäste müssen jetzt natürlich nochmal alles nach vorne werfen. Bislang kommen sie aber nicht vor den rot-weissen Strafraum.

90. Hildebrandt bremst Appelkamp mit einer Grätsche und sieht dafür die gelbe Karte. Blöde Position zentral vor dem Kasten…

90+1 Den Freistoß begräbt Golz unter sich. Das nimmt Zeit von der Uhr!

90+2 Pronichev verlässt unter Applaus den Platz für Krasniqi.

90+3 Noch einmal ein Schussversuch der Düsseldorfer, der aber weit am Kasten vorbeigeht.

90+4 Während der Abstoß in der Luft ist, ertönt der Abpfiff. RWE dreht diese Partie und sichert sich erneut einen wichtigen Dreier!

Stephan hat noch mal ein Fazit für euch:

Ich hoffe, ihr hattet Spaß mit dem Ticker! Danke an alle Beteiligten, bleibt alle gesund und zischt noch ein (echtes oder virtuelles) Bier auf RWE!