Weiter! ImmeRWEiter!

Es war eine sehr kurze Winterpause, die mit dem heutigen Testspiel beim 1. FC Köln II beendet wurde. Nach dem Pokalspiel hatten unsere Jungs gerade einmal zwei Wochen Zeit, um ein Wenig zur Ruhe zu kommen. Nachdem die Hinrunde mit etwas Verzögerung gestartet wurde, ist es tatsächlich gelungen, bis auf eine Handvoll Partien jeden Spieltag auszutragen. Dass RWE dabei nicht nur mitgespielt, sondern richtig abgeliefert hat, muss ich hier auf diesem Blog wohl niemandem mehr erzählen.

Heute also Test beim Effzeh, Nach 4x 30 Minuten stand am Ende ein 4:1 für unser Team zu Buche, Hahn, Endres, Futkeu und Platzek besorgen die Treffer gegen den Ligarivalen. Daher auch ein klares Signal an die Konkurrenz – der Sieg wurde nicht etwa gegen einen unterklassigen Gegner erspielt, sondern immerhin gegen ein Team aus dem oberen Ligamittelfeld.

Damit startet also die Mission „Tabellenführung ins Ziel bringen“! Es wird sicher ein ganz heißer Tanz. Denn sind wir mal ehrlich: Auch ohne den Nimbus der Unbesiegbarkeit gibt jede Mannschaft gegen RWE 100+x %, so kommen sicher nochmal ein bis zwei Schippen oben drauf. Jeder will der Erste sein, wenn es darum geht, Rot-Weiss eine Niederlage zuzufügen.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe trotzdem nicht den geringsten Grund, an einer erfolgreichen Fortsetzung der Saison zu zweifeln. Wir werden die Scharte aus dem Hinspiel gegen Wiedenbrück auswetzen. Und warum? Weil unsere Mannschaft mit den Aufgaben gewachsen ist, weil sie gelernt hat, dass es keinen Anlass gibt, nicht an die eigene Defensivstärke zu glauben und vor allem, weil Christian Neidhart seine Startelf gefunden hat. Ich bin sicher, dass die Mannschaft auch in Ostwestfalen ihre PS auf die Piste bringen wird.

Natürlich ist es höchst unwahrscheinlich, dass RWE vollkommen ohne Niederlage durch die Saison gehen wird. Selbst mit einer eventuellen Niederlage gegen den aktuell einzigen ernstzunehmenden Verfolger (im Sinne von „nicht schon deutlich abgeschlagen“, JEDER Gegner muss ernstgenommen werden!) wird RWE das Maß aller Dinge bleiben. Die Borussia hat in den letzten Partien der Hinrunde gezeigt, dass sie nicht etwa wie von einigen vermutet unfehlbar ist, besonders der Abgang von Tigges in den eigenen Bundesligakader dürfte doch deutlich schmerzen.

Ich persönlich freue mich jedenfalls, am Samstag wieder vor dem Stream zu sitzen und unseren Jungs zuzusehen.

NUR DER RWE!

Überzeugender Pokalsieg

RWE gewinnt mit einem 3:1 über den 1. FC Kleve erneut den Niederrheinpokal und zieht damit in den „großen“ DFB-Pokal gegen Neu-Bundesligisten Arminia Bielefeld (#machbarerGegner) ein.

Dabei zeigte die Neidhart-Elf insgesamt eine äußerst dominante Leistung. Der Trainer hatte im Vergleich zum Halbfinale in Velbert auf drei Positionen umgestellt: Das Tor hütete Davari anstelle von Golz, im Mittelfeld startete Backszat statt Dorow und auf der rechten Außenbahn gab Behounek sein Debüt, für ihn saß Halbfinal-Torschütze Endres auf der Bank.

Die ersten zwanzig, fünfundzwanzig Minuten sind eigentlich schnell zusammengefasst: Im Minutentakt erspielte sich RWE Chancen, die in einer ganzen Reihe von Eckbällen mündete. Und diese wurden offenbar intensiv geübt, denn regelmäßig brannte es lichterloh im Klever Strafraum. Mindestens viermal (!) wurden Kopfbälle von Kehl-Gomez oder Backszat von der Linie gekratzt, drei weitere Treffer an die Latte habe ich wahrgenommen. Zudem hatte RWE eine Handvoll Szenen aus dem Spiel heraus – beispielsweise ein schöner Steilpass auf Engelmann, der zwar den Torwart zunächst umkurven, dann aber den Ball nicht im Tor unterbringen kann, weil der Keeper sich streckt und den Ball noch so gerade eben zur Ecke geklärt bekommt. Dennoch hätte sich nach einer halben Stunde niemand über eine Vorentscheidung beklagen dürfen, stattdessen stand noch immer ein 0:0 zu Buche.

Als geplagter RWE-Fan ahnt man, was kommt. Angriff der Gäste, Foulspiel, Freistoß aus einer aussichtsreichen Position. Während die Abwehr sich noch sortierte, gab der Schiedsrichter das Spiel wieder frei, Freistoß schnell ausgeführt – Davari musste sich sputen, diesen Ball zu entschärfen. Wie oft haben wir uns trotz Überlegenheit das Tor gefangen?

Keine zwei Minuten später dann eine schöne Kombination über unsere Neuzugänge: Einen Pass steckt Backszat direkt durch auf Plechaty, der sich im Laufduell den Ball erkämpfen kann. Pass auf Engelmann und der Torjäger lässt sich nicht lange bitten – die höchstverdiente Führung für unser Team. Mit dem 1:0 ging es dann auch in die Pause.

Gerade in solchen Pokalspielen wachsen die „Kleinen“ ja gerne einmal über sich hinaus, und die Klever hatten sich offenbar etwas vorgenommen und wurden jetzt – auch dank der Unterstützung ihrer – vermutlich – Verwandtschaft auf der Tribüne jetzt frecher. Knappe zehn Minuten nach Wiederanpfiff konnte ein Angreifer des Oberligisten in den Strafraum ziehen, Kevin Grund konnte den Ball weggrätschen – der Schiedsrichter entschied zum Entsetzen der Rot-Weissen auf Strafstoß – eine schmeichelhafte Entscheidung. (Anmerkung: Ich habe noch keine Wiederholung des Spiels gesehen und beziehe mich lediglich auf die Wahrnehmung vor Ort). Zwar ahnte Davari die Ecke, der Strafstoß war jedoch äußerst präzise geschossen, so stand es 1:1 – die blau-rot gekleidete Tribünensektion witterte nun die Sensation und wurde ein wenig aufmüpfig.

Doch RWE hat ja jetzt einen Mann mit eingebauter Torgarantie: Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich wird Engelmann nicht angegriffen. Ein Schuss aus 25m, ein Körperteil eines Klevers noch im Weg – 2:1. Unhaltbar! Damit war dann auch die Klever Herrlichkeit beendet. Ab sofort spielte sich die Partie wieder nur in einer Spielfeldhälfte ab – der des Oberligisten. RWE beschränkte sich nun darauf, Ball und Gegner laufen zu lassen und geduldig eine Lücke in der Defensive zu suchen. Alle Befreiungsschläge landeten beim souveränen Duo Hahn/Heber, anderweitige Konterversuche wurden ebenso frühzeitig von RWE unterbunden.

Der eingewechselte Marcel Platzek hatte noch das 3:1 auf dem Fuß, verzog aber nach schönem Sprint freistehend deutlich über den Kasten. Auch Endres, der noch einige Minuten zum Einsatz kam, konnte einen Konter zum Unmut von Neidhart nicht im Tor, sondern nur an der Wade des Gästekeepers unterbringen („MANN! NUR LUPFEN!“).

Kurz vor Schluss war es eben jener Endres, der im Sechzehner zu Fall kam – auch hier eher ein „Kann“-Elfer. Engelmann ließ sich jedoch nicht lange bitten und verwandelte souverän zum 3:1-Endstand.

Die Siegerehrung nach dem Spiel war mir irgendwie zu emotionslos. Zwar hatte die Mannschaft sichtlich Freude dabei, die Trophäe in die Luft zu recken, doch ohne Fans auf den Tribünen war der gesamte Jubel der körperlichen Erschöpfung schnell gewichen. Die Mannschaft ließ es sich jedoch nicht nehmen, nach der Ehrung noch „zweimal leise, zweimal laut“ zu zelebrieren – es hatte etwas von einer Hommage an die leeren Ränge.

Mann des Spiels heute natürlich unsere neue Torkanone Engelmann, der ja nun nach zwei Pflichtspielen schon vier Treffer auf dem Konto hat. So kann es gerne weitergehen. Heber mit einem unglaublichen Pensum. Faszinierend, wie er immer wieder Bälle abläuft und seinen Körper einsetzt, ohne Foul zu spielen. Besonders die Hereinnahme von Backszat hat sich meiner Meinung nach positiv ausgewirkt. Der Neuzugang hat eine beeindruckende Präsenz auf dem Platz, besticht durch seinen Zug zum Tor und organisierte lautstark mit Kapitän Kehl-Gomez das Mittelfeld. Das entlastete Condé, sodass dieser in Halbzeit eins wiederholt gute Angriffe über die linke Achse (Grund/Kefkir) einleiten konnte. Condé leider heute mit Licht und Schatten, das war in der zweiten Hälfte zu wenig.

Auffällig zudem, dass viele gefährliche Szenen über die linke Seite herausgespielt wurden – Grund/Kefkir sind aber zugegebenermaßen auch schon besser aufeinander eingespielt als Behounek/Plechaty. Das möge aber nicht als Kritik aufgefasst werden, beide lösten ihre Aufgaben insgesamt ordentlich, haben aber einfach noch Steigerungspotential.

So endet die Pokalsaison 2019/20 also mit dem Sieg für RWE. Rückblickend gesehen halte ich dies auch für verdient, wenn man betrachtet, wie deutlich die Gegner der ersten paar Runden abgefertigt wurden. Den KFC Uerdingen nehme ich hier natürlich aus, aber die Partie gegen den Drittligisten war eine der besten, die ich in den letzten paar Jahren an der Hafenstraße erleben durfte.

Nun geht es also in die Spielzeit 2020/21, die hoffentlich keinen Corona-bedingten Abbruch erlebt. Der Kader, den RWE zur Verfügung hat, macht mir Hoffnung, dass uns der große Wurf endlich gelingen wird. Den Auftakt erleben wir am 05.09., wenn sich „Angstgegner“ und Wiederaufsteiger SC Wiedenbrück an der Hafenstraße vorstellt. Mit einer Leistung wie heute brauchen wir aber keine Gedanken an die Vergangenheit zu verschwenden.

Liveticker: RWE – Fortuna Düsseldorf II

Herzlich willkommen zur heutigen Partie, dem ewig jungen Duell zwischen Rot-Weiss Essen und Fortuna Düsseldorf – auch wenn es nur die Zweitvertretung ist.

Was gab es da schon für tolle Duelle: 2004 besiegte RWE die Fortunen mit einer besseren A-Jugend im Finale des Niederrhein-Pokals in der Grotenburg mit 2:0, 2005 siegte RWE in der großen Arena – damals noch gegen die „Erste“ – mit 4:2 nach 0:2 durch Treffer von Bemben und  Wehlage. Das letzte Spiel gegen die „großen“ Düsseldorfer gab es 2015 im DFB-Pokal, dort unterlag RWE nach großem Kampf und einem nicht gegebenen Elfer dem damals schon Bundesligisten mit 1:3.

Mittlerweile „streitet“ man sich nur noch mit der Zweitvertretung in der Regionalliga herum. Zuletzt begegnete man sich im Oktober im Paul-Janes-Stadion, RWE gewann mit 1:0 durch ein Eigentor.

Das frühlingshafte Wetter setzt sich auch heute fort, was es natürlich nicht einfacher macht, zu Hause zu bleiben. Dennoch: In dieser schwierigen Zeit gilt es, im Kampf gegen das Corona-Virus nicht nachzulassen.

Samstag, 18.04., 14:00 – Hafenstraße-Zeit! An dieser Stelle findet ihr dann den Liveticker zur virtuellen Partie gegen die Zweitvertretung der Fortunen, mit freundlicher Unterstützung von RWE und dem einen oder anderen – noch geheimen – Kooperationspartner!

Auch heute gilt es natürlich wieder, den virtuellen Bierstand vollzumachen (bzw. leer *zwinkerzwinker*), als Gimmick gibt es heute für die ersten 150 mit der Kombi Ticket, Bier und Wurst obendrauf eine nostalgische Fahne, die Radio Hafenstraße gespendet hat. Also ran da!

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

RWE-Legende Frank Kurth hat auch ein paar Grußworte, hier zu sehen (Facebook-Link)!

RWE wird mit der folgenden Aufstellung in die Partie gehen:

Golz – Sauerland, Heber, Hahn, Grund – Kehl-Gomez, Condé, Dorow – Endres, Pronichev, Kefkir

Für die Fortuna steht folgende Elf gleich zu Beginn auf dem Platz:

Zelic, Contento, Bormuth, Oberdorf, Schaub, Appelkamp, Lofolomo, Barkok, Bornemann, Wilms, Hagemann

Die Mannschaften kommen aufs Feld, RWE in gewohntem Weiß-Rot, die Fortuna ganz in schwarz.

RWE wird das Spiel anstoßen und zunächst in Richtung der Gästetribüne spielen.

0. Anpfiff, der Ball rollt

4. Erster mutiger Vorstoß über Sauerland, seine Flanke landet hinter dem Tor.

7. Erneut Sauerland, diesmal geblockt zur Ecke.

9. Die Ecke bringt nichts ein.

Hier nochmal die Grußworte zum Spiel vom Chef!

13. Kefkir mit einer schönen Einzelaktion. Am Ende aber ein Haken zu viel, Fortuna kann klären.

16. Condé fängt einen Ball im Mittelfeld ab und spielt schnell auf Dorow. Der macht ein paar Meter und spielt dann steil auf Endres, der aber einen Schritt zu langsam ist – Zelic nimmt den Ball auf.

18. Langer Einwurf von Grund in den Düsseldorfer Sechzehner, Pronichev verlängert den Ball auf den langen Pfosten, der Ball senkt sich auf die Latte und von dort ins Toraus! Gute Chance!

23. Bisher spielt hier nur ein Team, Düsseldorf sucht noch den Weg ins Spiel. Alle Konteransätze werden aber von Heber und Hahn im Keim erstickt.

Stephan Knipp (Radio Essen) berichtet „live“ von der Hafenstraße

25. Ich hätte es nicht sagen sollen. Langer Ball von Contento auf die linke Essener Abwehrseite, Hahn verschätzt sich und Hagemann kann in Richtung Tor marschieren. Am Ende legt er sich den Ball etwas zu weit vor, sodass Golz keine Mühe hat, den Ball zum Einwurf an der Mittellinie zu klären.

27. Kehl-Gomez erkämpft sich den Ball mit einer Grätsche im Mittelkreis und spielt einen Doppelpass mit Dorow. Seinen Schuss kann Zelic gerade noch so aus dem Winkel fischen.

29. Auch die Ecke wird gefährlich. Die Flanke von Grund kann Hahn aufs Tor bringen, Contento köpft ihn von der Linie!

Auch Radio Hafenstraße ist am Start!

33. TOOOOOOOOOOOOOOOOOR RWE

Flanke von Sauerland, der da von Dorow auf die Reise geschickt worden war. Pronichev köpft den Ball aus vollem Lauf in die Maschen.

34. Das Tor wird zurückgenommen. Die Düsseldorfer hatten da ein Foulspiel von Pronichev reklamiert, der Assistent hatte dies wohl auch signalisiert. Nach kurzer Beratschlagung des Schiris mit seinem Kollegen geht es mit Freistoß vom Sechzehner für Fortuna weiter.

37. Das Spiel wird jetzt hektischer. Die Fortuna kann den Ballbesitz nun ein wenig mehr behaupten, RWE scheint der nicht gegebene Treffer zuzusetzen.

38. Dicke Chance für die Gäste. Nach einem Appelkamp wird da nicht angegriffen und zieht von der Strafraumgrenze einfach mal ab. Der Ball streicht Zentimeter über die Latte.

40. Und wieder die Fortuna. Hagemann und Willms spielen sich da den Ball nach Lust und Laune im Strafraum zu, am Ende kann Heber mit einem Befreiungsschlag für Ruhe sorgen.

41. Der Ball kommt postwendend zurück. Eine missglückte Flanke segelt aufs Tor, Golz kann die Kugel gerade noch so am Pfosten vorbeilenken. Der Nachschuss von Hagemann geht ans Außennetz. Es gibt Pfiffe von den Rängen. Wo ist das Spiel der ersten Minuten?

44. Mal wieder ein Angriff von RWE, der Abschluss von Grund geht aber weit am Kasten vorbei.

Für die Schlussphase nochmal rüber zu Radio Hafenstraße:

45. Zwei Minuten Nachspielzeit zeigt der Schiri hier an.

45+1. DAS GIBT ES NICHT! Bornemann schlägt einen Haken im Essener Strafraum, Sauerland zieht das Bein noch zurück, der Düsseldorfer fällt. Aus unserer Perspektive eine klare Schwalbe – der Schiri zeigt Sauerland gelb und auf den Punkt – Strafstoß.

45+2. Hagemann steht für den Elfer bereit.

45+3. Keine Chance für Golz, der Ball schlägt rechts oben ein!

45+3. Der Schiri pfeift nicht mehr an – Halbzeit. Mit einem 0:1 aus Essener Sicht geht es in die Pause.

Halbzeitfazit…

Bitter! Gut in die Partie gestartet, trotzdem mit einem Rückstand in die Pause.

46. Anpfiff zur zweiten Hälfte, für Kefkir kommt Adetula in die Partie, Platzek kommt für Dorow. Hier muss es jetzt lauten „Alles auf Sieg“!

48. Die erste Chance haben hier aber die Gäste. Barkok kommt nach einer Flanke zum Kopfball – drüber!

52. RWE findet keinen Weg durch die Düsseldorfer Abwehr. Die Gäste haben sich vollkommen zurückgezogen. Vielleicht muss es eine Einzelaktion richten.

54. Sauerland im Doppelpass mit Condé, trifft den Ball aber im Sechzehner nicht voll.

58. Schneller Vorstoß der Düsseldorfer über Lofolomo, der legt raus auf Bornemann, Flanke, aber Golz faustet den Ball raus.

Stephan Knipp nochmal „live“.

61. Es wird hier sehr unruhig auf den Tribünen. Nach vorne gelingt RWE gerade nicht mehr viel.

63. Langer Ball von Hahn auf Platzek, der die Kugel auf Endres spielt. Er läuft vorbei an Oberdorf und wird festgehalten. Im folgenden Wortgefecht mit seinem Gegenspieler geht dieser zu Boden – der Schiri zeigt beiden die gelbe Karte. Trotzdem Freistoß RWE links neben dem Strafraum.

64. Kein Problem für Zelic.

67. Grund wird da an der Mittellinie abgeräumt, sofort kommt es zur Rudelbildung. Der Schiri muss jetzt hier gut aufpassen, dass ihm die Partie nicht entgleitet.

Mal sehen, wie es bei Radio Hafenstraße läuft…

70. Adetula, der bisher weitestgehend abgemeldet war, kann sich links durchsetzen und spielt von der Torauslinie zurück auf Pronichev, der den Ball mit der Hacke zu Platzek verlängert – Pfosten!

72. TOOOOOOOOOOOOOOOOOR RWE!

Na endlich! Pronichev spielt Platzek rechts im Sechzehner an, der dreht sich und schießt aufs lange Eck, wo Adetula noch den Fuß in den Ball hält! Der Ausgleich!

75. Fast im Gegenzug die erneute Führung für die Gäste: Einen flachen Pass quer durch den Strafraum verpassen zwei, drei Düsseldorfer um Haaresbreite.

77. Weiterer Wechsel: Sauerland verlässt den Platz, Hildebrandt kommt in die Partie.

80. Heber mit einem tollen Pass auf Platzek, der aber im Laufduell mit Contento zu weit nach außen abgedrängt wird.

82. Eckball RWE.

83. Vom Kopf von Hahn springt der Ball an den Arm von Bormuth, der damit den Einschlag im Tor verhindert. Sicher keine Absicht – dennoch ein klarer Strafstoß. Der Unparteiische zögert keinen Moment!

84. Hahn hat sich den Ball bereitgelegt. Der Schiedsrichter erwehrt sich noch immer der Düsseldorfer Proteste.

85. TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR RWE! Hahn drischt den Ball mit dem Vollspann zentral in die Maschen!

88. Die Gäste müssen jetzt natürlich nochmal alles nach vorne werfen. Bislang kommen sie aber nicht vor den rot-weissen Strafraum.

90. Hildebrandt bremst Appelkamp mit einer Grätsche und sieht dafür die gelbe Karte. Blöde Position zentral vor dem Kasten…

90+1 Den Freistoß begräbt Golz unter sich. Das nimmt Zeit von der Uhr!

90+2 Pronichev verlässt unter Applaus den Platz für Krasniqi.

90+3 Noch einmal ein Schussversuch der Düsseldorfer, der aber weit am Kasten vorbeigeht.

90+4 Während der Abstoß in der Luft ist, ertönt der Abpfiff. RWE dreht diese Partie und sichert sich erneut einen wichtigen Dreier!

Stephan hat noch mal ein Fazit für euch:

Ich hoffe, ihr hattet Spaß mit dem Ticker! Danke an alle Beteiligten, bleibt alle gesund und zischt noch ein (echtes oder virtuelles) Bier auf RWE!