Da isser!

Da hatten die Vöglein gestern tatsächlich Recht: Unser neuer Trainer! Mit Karsten Neitzel kommt ein Mann an die Hafenstraße, der – wenn man seine beiden letzten eher unglücklichen Engagements außen vor lässt – einen durchaus beeindruckenden Lebenslauf vorweisen kann.

Nach seiner aktiven Karriere war er gut zwölf Jahre an der Seite des legendären Volker Finke beim SC Freiburg tätig und ließ sich nach dessen Abgang in die Verantwortung der 2. Mannschaft „zurückversetzen“. Dort führte er Spieler wie Aogo, Toprak oder auch Caligiuri an die Bundesliga heran, bevor er sich wiederum Finke bei dessen Engagement in Japan anschloss.

2013 wechselte er dann als Cheftrainer in die Dritte Liga zu Holstein Kiel, die er zunächst in der Liga hielt und später sogar in die Relegation zur 2. Bundesliga führte, wo man allerdings an 1860 scheiterte. 2016 wurde er dann nach unglücklichem Saisonstart freigestellt. In Kiel wurde die Entscheidung des Vereins jedoch nicht zwingend in der Fanszene mitgetragen.

Es folgte ein Intermezzo beim VfL Bochum, wo er vom Co-Trainer kurzzeitig zum Chef wurde, jedoch auch schnell wieder entlassen wurde. Ähnlich erging es ihm beim SV Elversberg, den er nach Meisterschaft in der Regio Südwest übernahm. im März aber nach einer sieglosen Serie von fünf Spielen auf Rang 5 liegend wurde er auch hier beurlaubt.


Ich selbst würde seiner Entlassung beim VfL nicht zu viel Gewicht beimessen, da sind schon ganz andere Trainer gescheitert. Platz 5 in Essen wäre derzeit ein Traum, weshalb ich auch hier nicht zu kritisch sein möchte.

Was ich bisher über Neitzel als Trainer gelesen habe, stimmt mich aber für den Moment ganz zuversichtlich. Jemand, der sich als Autoritätsperson sieht, der bestimmte Dinge von seinem Team fordert, allerdings auch weniger „Hurra-Fußball“ spielen lässt, dafür gerne mal destruktiv und auf Ergebnis. Ein wenig erinnert mich dies an Marc Fascher, immerhin der letzte Trainer, der uns auf den Platz an der Sonne führen konnte. Sollte Neitzel ohne Faschers Distanz zu den Fans und Hochnäsigkeit in den PKs auszukommen, könnte diese Verpflichtung ein echter Wechsel auf die Zukunft sein.

Daher meine Bitte: Lasst den Mann arbeiten. Es wird sicherlich nicht von heute auf morgen alles besser. Aber ein Konzept braucht Zeit. Neitzel kann noch bei der Kaderplanung ein Wörtchen mitreden und springt hier sicher nicht ins kalte Wasser. Ich denke, er kann sehr gut einschätzen, mit wem er weiterplanen möchte und wo er Verstärkungsbedarf sieht.

Zudem wäre dies der richtige Zeitpunkt, diesen beschissenen Stimmungsboykott aufzuheben und das Team am Mittwoch so richtig nach vorne zu peitschen. Denn nur gemeinsam kann bei RWE endlich Ruhe einkehren und der Blick hoffentlich auf mittelfristigen Erfolg gerichtet werden.

…und schon wieder keine Punkte, RWE…

Kerl… Ich bin ja wahrlich niemand, der gleich nach einer Niederlage das Ende der Welt herbeiredet. Heute jedoch fällt es mir schwer, am Spiel unseres Teams irgendetwas zu finden, dass mich für die kommende Saison zuversichtlich stimmen würde. Dabei waren die Voraussetzungen mit „sieben Punkten aus den letzten drei Partien“, wie Walter Ruege vor dem Spiel noch erwähnte, mit Wetter vom Allerfeinsten nun wirklich sowas wie optimal.

Und die ersten zehn, zwölf Minuten gehörten dann auch RWE. Unser Team hatte bereits nach wenigen Sekunden die erste von gefühlt fünfzig Ecken am heutigen Tag, und nach Ballverlusten wurde direkt nachgesetzt und Rödinghausen gar nicht erst ans Spielen gelassen. Nach dieser guten Phase, die jedoch auf keinerlei Torchance sah, flachte die Partie dann jedoch immer mehr ab, Rödinghausen wollte offenbar nicht nach vorne spielen, RWE fand zwar immer wieder die Außenspieler, doch alles, was in den Strafraum ging, waren dankbare Aufgaben für die Abwehr der Gäste. Auch mehrere Freistöße aus dem Halbfeld – meist Sache von Kevin Grund – landeten direkt in den Armen unseres Ex-Keepers Heimann.

Nach etwa 35 Minuten wurde dann der heute wieder sehr aktive Cedric Harenbrock einmal steil geschickt, mit zwei Haken ließ er die halbe Rödinghauser Abwehr stehen und passte flach in die Mitte, wo der Abschluss von Platzek in höchster Not noch geblockt und damit zum Kullerball wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt war Rödinghausen noch nicht ein einziges Mal gefährlich vor dem Essener Kasten in Erscheinung getreten, Robin Heller bis dahin nur bei ein paar Rückpässen am Ball. Umso bitterer, was dann in der 42. Minute geschah. Becker, der bis in die gegnerische Hälfte aufgerückt war, verlor den Ball, ließ sich dann von einer Körpertäuschung verladen und rannte von dort seinem Gegenspieler ca. 2-3m hinterher. Der zur Hilfe eilende Meier konnte nicht verhindern, dass der Ball an ihm vorbeigelegt wurde, schließlich landete die Kugel dann aus ca. 10m für Heller unhaltbar im kurzen Eck. Mit 0:1 ging es somit in die Pause.

Unser (Immer-Noch-)Trainer entschied, dass Baier in der Kabine bleiben sollte und brachte stattdessen Jansen. Mich würde sehr interessieren, was dieser Wechsel bewirken sollte, denn fortan fehlte im Mittelfeld eine wichtige Anspielstation, wobei Baier auch in Halbzeit eins nicht durch besonderen Offensivdrang aufgefallen war. Erneut kam RWE besser in die Partie, aber mit fortschreitender Spieldauer wurden auch die Bemühungen um den Ausgleich weniger sorgfältig gespielt. Nach einem Freistoß von links brachte ein RWE-Spieler (Jansen? Konnte es nicht richtig sehen…) das Kunststück fertig, am langen Pfosten freistehend aus 3m übers Tor zu schießen.

In dieser Phase dachte sich Niclas Heimann dann wohl, dass er seinem Ex-Team etwas zurückgeben müsse: Nach einem Rückpass spielte Heimann – unter Druck durch den anlaufenden Pröger – einen zu schwachen Pass, den Harenbrock erlief. Der Ball landete erneut bei Pröger (gefühlt deutlich im Abseits, vielleicht kam der Ball vom Gegner?), der Heimann umkurvte und den Ball zum Ausgleich einschob.

Der Torjubel war noch nicht ganz verebbt, als Pröger den Ball an der gegnerischen Grundlinie eine Kerze zurückköpfte auf Malura. Dessen Direktschuss strich nur knapp am langen Pfosten und dem heranfliegenden Harenbrock vorbei.

Wer jetzt jedoch dachte, dies brächte neuen Schwung ins Essener Spiel, wurde leider getäuscht. Zwar hatte der Gast es nun wieder etwas eiliger, trotzdem bekam RWE kaum noch Torszenen zustande. Stattdessen kam es, wie es immer kommt… Rödinghausen spielte mit der linken Essener Abwehrseite Katz und Maus, Zeiger versucht noch, den Ball wegzuspitzeln, nimmt sich damit aber selbst aus der Szene, ein schneller Pass nach vorne und ein Schlenzer in den Winkel – hier war Heller in meinen Augen entweder klar falsch postiert oder er hat einfach nicht die Sprungkraft, die ein regionalliga-tauglicher Torhüter benötigt.

Der Rest der Partie bestand aus verzweifelten Versuchen, Jansen oder Platzek hektisch per hohem Ball anzuspielen. Keiner dieser Bälle kam jedoch an. Quasi mit dem Schlusspfiff hatte Rödinghausen noch die Chance aufs 3:1, als Heller nach einem Querpass die Variante „vorlegen“ statt „wegkloppen“ wählte und dann das Laufduell mit dem Rödinghauser vergeigte. Dessen Schuss gegen die Laufrichtung des Keepers, der außerhalb des Sechzehners unterwegs war, strich jedoch knapp am Pfosten vorbei.

Insgesamt war mir das heute viel zu wenig für ein Team, das die Saison noch möglichst positiv zu Ende spielen will. Zwar stimmte phasenweise der Einsatz, keine Frage, aber halt nicht über 90 Minuten. Wo war der unbedingte Wille, die Partie zu gewinnen?

Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich das Ende der Saison herbeisehne. Es sind zwar nur noch ein paar wenige Spiele, und eigentlich kann auch nach unten nichts mehr anbrennen, aber die Art und Weise, wie „mein“ Verein zurzeit auf meinen Nerven herumtrampelt, ist kaum noch zu ertragen. Es bleibt noch die Hoffnung auf den Niederrheinpokal, doch selbigen samt DFB-Pokalspiel würde ich für eine Saison „obendrin“ jederzeit hergeben.

Die „aktive Szene“ übt sich derweil in Schweigen und dem Aufhängen von „Lösungen finden“-Transparenten. Den Sinn dahinter mögen einige wenige verstehen, in meinen Augen leistet man damit der Mannschaft einen Bärendienst, denn ich glaube, mit mehr Feuer auf der Tribüne wäre sicher mehr drin gewesen – so müßig es auch ist, darüber zu spekulieren. Die erste Lösung, nämlich die an der Seitenlinie, könnte morgen präsentiert werden, wenn das stimmt, was heute ein Vöglein gezwitschert hat. Ich bin gespannt.

Mittwoch geht es für die Mannschaft nach Wuppertal, eigentlich ein Höhepunkt der Saison, ich selbst verspüre derzeit aber keinerlei Wunsch, mir das Gebolze dort auch anzutun. Vermutlich wird es also einen Auswärtssieg geben, bevor es kommendes Wochenende zur Viktoria nach Köln geht.

Ich gehe jetzt ne Runde grillen und genieße dann das letzte Heimspiel der Volleyballer vom VV Humann samt Freibier und Grillwurst – die haben immerhin eine erfolgreiche Saison (so gut wie) hinter sich.

In diesem Sinne…

…NUR DER RWE!

Mächtig in die Hose…

Endlich wieder Pflichtspielalltag, kein Pokalgeplänkel, keine unwichtigen Testspielereien, nein: Punktejagd.

Bei kühlem aber winterlich-schönem Wetter lockte also endlich wieder die heimische Hafenstraße, und ein latenter Optimismus lag in der Luft, dass heute gegen die Tabellenkeller-Kinder vom Bonner SC direkt der erste Heimsieg gelingen sollte. Und auch das Team schien sich der Verantwortung bewusst und erarbeitete sich nach nur wenigen Sekunden direkt die erste Ecke, die jedoch wirkungslos verpuffte. Was folgte, vermochte einem die Verwunderung ins Gesicht zu treiben: Um jeden Zentimeter wurde gekämpft und verlorene Bälle noch in der gegnerischen Hälfte zurückerobert. Der Bonner SC kam einfach nicht in die Partie, trotzdem gehörte ihm die erste „Chance“ des Spiels, als Pröger einen Ball in Höhe der Mittellinie nur knapp vor seinem Gegner erwischte und ihn per Pressschlag klären wollte. Damit überlistete er jedoch die eigene Abwehr und schickte einen Bonner auf die Reise, der aber den Ball ungefähr so verzog, wie Baier neulich seinen Elfer in Düsseldorf.

Unbeeindruckt rollte jedoch ein Angriff nach dem anderen auf das Bonner Tor. Gleich zweimal hatte Platzek die Führung auf dem Fuß, Pröger hätte in einer Situation nur noch ablegen müssen, entschied sich aber für den Torschuss, der pariert wurde. Malura flankte einige Male gut in die Mitte, sodass in höchster Not geklärt werden konnte, zudem fehlte es manchmal am Quentchen Glück beim entscheidenden Pass. Auf der anderen Seite musste Heller, der für den kurzfristig verletzten Lenz wieder im Kasten stand, ein einziges Mal nach einer tollen Einzelaktion eines Bonners reagieren, ansonsten brannte hinten dank dem erneut bärenstarken Philipp Zeiger mit seinen Compagneros Meier und Becker nichts an.

Leider jedoch wurde der enorme Einsatz nicht belohnt, und so ging es torlos in die Pause. Nach dem Wechsel bot sich ein ähnliches Bild, aber die Bonner begannen, die Essener Angriffsbemühungen immer wieder frühzeitig zu unterbinden, so dass es kaum noch Torszenen zu sehen gab. Gerade als Giannikis Brauer und Lucas (heute linkes Mittelfeld) gegen Harenbrock und Jansen getauscht hatte, geschah das Unfassbare: Eine eigentlich harmlose Flanke flog in hohem Bogen in den rot-weissen Strafraum, der ansonsten abgeklärte Timo Becker dachte wohl, Heller nähme sich des Balles an und zog den Kopf ein. Hinter ihm jedoch fiel der Ball einem Bonner Spieler vor die Füße, der trotz aller Überraschung die Nerven behielt und den Ball aus zwei Metern fast schon versehentlich im Tor unterbrachte.

Was folgte, waren erneute, mehr oder weniger wütende Angriffe der rot-weissen, doch Bonn tat jetzt das, was man erwartete: Sie igelten sich im eigenen Sechzehner ein und begannen mit einem Zeitspiel der fürchterlichsten Art: Bei gleich zwei Wechseln taten die Auszuwechselnden so, als ob sie gar nicht wüssten, dass sie gemeint seien, bei einer Ecke versuchte einer der Ersatzmänner, Baier an der Ausführung zu hindern und begann eine Diskussion mit dem Schiedsrichter, der ihm sogar schlussendlich die gelbe Karte zeigte. Gleichzeitig schlichen sich bei RWE immer mehr Ungenauigkeiten ins Passspiel ein, so dass ein ordentlicher Aufbau von Druck kaum noch möglich war.

Zu diesem Zeitspiel-Gedöns sei mir eine persönliche Anmerkung gegönnt: Ich bin der Auffassung, dass hier viel öfter und konsequenter von den Unparteiischen durchgegriffen werden müsste. Zeigt ein Spieler nicht deutlich, dass er an dem Wechsel seiner Mannschaft teilnehmen möchte, indem er den Platz zügig verlässt, so sollte der Schiedsrichter den Wechsel für den Moment ablehnen und ihn auf die nächste Unterbrechung verlegen. Für mich sind Szenen wie diese (oder der Eckball, für den sich am Ende niemand mehr zuständig fühlte) ein Plädoyer für das Anhalten der Uhr. By the way: Kann sich irgendwer an ein ähnliches Zeitspiel unserer Mannschaft erinnern – und ich meine nicht „mit dem Ball zur Eckfahne“?

In einer einzigen Szene lag der Torjubel schon den meisten Anwesenden auf der Zunge, aber der Ball wurde wohl tatsächlich vor der Linie geklärt, sodass es auch keinerlei Proteste der Spieler gab. Am Ende griff mal wieder die alte Weisheit „Machste se vorne nicht, kriegste hinten einen.“

Eines der besten Heimspiele seit langem – zumindest in Halbzeit eins – wurde durch einen einzigen individuellen Fehler total ad absurdum geführt. So wurde aus dem Bonnduell ein Abend, der mir persönlich noch schwer im Magen liegt und an dem ich noch ordentlich zu verdauen habe (man möge mir die Wortspielerei verzeihen).

Was mich allerdings positiv stimmt ist, dass der in Düsseldorf noch so schwache Baier heute wieder Präsenz und Einsatz zeigte. Einige wichtige Ballgewinne, Grätschen, ein zwei Haken am Sechzehner und das Auge für den Mitspieler – so wie man ihn sehen will. Pröger hingegen hat heute einen rabenschwarzen Tag erwischt. Nicht nur oben beschriebene Chance für Bonn, auch einige unnötige Ballverluste, der vergebene Torschuss statt dem Querpass zum sicheren 1:0 und ein Lauf auf die linke Seite, an dessen Ende er den Fall wegen des schwachen Fußes nicht mehr sinnvoll abspielen konnte. Nein, bei ihm lief es heute nicht rund.

Spielerisch war die erste Halbzeit toll anzusehen. Immer wieder wurden Pässe mit dem Rücken zum gegnerischen Tor angenommen und direkt auf die Außenspieler abgelegt. Hier gab es zwar auch einige Ausrutscher, aber nichts, woran man nicht arbeiten könnte.

Erwähnenswert auch, dass nicht die leiseste Note in Richtung des scheidenden (hihi, Scheide! *kicher*) Trainers zu hören war. Die Fans haben bislang anscheinend akzeptiert, dass er noch zu uns gehört. So muss das.

Zu den Choreos vor dem Spiel und nach der Halbzeit wird es bestimmt an anderer Stelle zu lesen und sehen geben. Danke an die Organisatoren, das war zweifache Gänsehaut!

Nachdem das Nachholspiel in Wuppertal abgesagt wurde, erwartet uns als nächstes der SC Wiedenbrück, von dem ich mit Schrecken vernommen habe, dass er auf Tabellenplatz 3 rangiert.

Ich hoffe, dass der Frust über die heutige unnötige Niederlage bis dahin aus den Köpfen der Spieler ist. In der aktuellen Situation jedoch reisen wir als Außenseiter an, und das muss ja nicht immer die schlechteste Voraussetzung sein. Vielleicht tut ein bisschen Demut uns auch mal ganz gut.

Theater, Theater…

Vergangenen Mittwoch ließen die „Kollegen“ vom Reviersport die Bombe platzen: Argirios Giannikis soll ein Angebot haben, in der kommenden Saison Trainer eines Drittligisten zu sein. Konkret soll der VfR Aalen angeklopft haben, aber lt. George Jürgen Lucas soll mindestens noch ein zweiter Verein im Rennen sein. Gut, eigentlich schrieb mein liebstes (hahaha) Fachblatt auch gestern und heute über das Thema, ohne auch nur einen Funken Neues hinzuzufügen.

Während sich RWE und Giannikis in Schweigen hüllen, wird die örtliche Presse schon recht konkret und deutet an, dass unser (Noch?-)Coach in Kürze vorgestellt werde. Was ist davon nun zu halten?

Zunächst bleibt festzustellen, dass „Argi“ es binnen kürzester Zeit geschafft hat, dem Team wieder das Gesicht zu verleihen, das wir Fans sehen wollen: Einsatzbereitschaft, Körpersprache, Aggressivität – all das hatte man zuletzt unter Demandt sehnlichst vermisst. Zudem stimmten die Ergebnisse, lediglich gegen die zweite Mannschaft der Dortmunder Borussia gab es eine Niederlage. Kein Wunder also, dass man es hier in Essen nur ungern sähe, wenn der mögliche Heilsbringer sein Herz nicht so intensiv mit dem eigenen Verein verwoben hat, sondern stattdessen lieber dem Ruf des Geldes und vor allem der Präsenz im „richtigen“ Profifußball folgen würde. Letzteres finde ich nur allzu verständlich, denn eine solche Chance bekommt man auch als aufstrebender Jung-Trainer vermutlich nicht so oft.

Natürlich wäre es ein umso größerer Erfolg, wenn es Giannikis gelänge, RWE in die dritte Liga zu führen. Doch man muss dies auch realistisch sehen – von der Spitze der Liga sind wir derzeit trotz der jüngsten Erfolge meilenweit entfernt, es wird noch mindestens eine weitere Saison dauern, bis man ernsthaft oben anklopfen kann. Und auch das dürfte nur mit der angestrebten Ausgliederung der ersten Mannschaft umzusetzen sein, scheint der finanzielle Abstand zu KFC und Viktoria doch immens.

Rational gesehen könnte ich daher sehr gut verstehen, wenn sich der Trainer gegen eine weitere Spielzeit an der Hafenstraße entscheiden würde. Er trägt schließlich „nur“ für sich (und seine Familie) die Verantwortung, die Kohle fürs tägliche Leben ranzukarren. Ich wäre jedoch nicht Anhänger eines Fußballvereins, wenn nicht die emotionale Komponente einen großen Anteil einnehmen würde. Daher würde ich (in meiner Eigenschaft als Romantiker) wünschen, dass er RWE noch eine weitere Chance gibt. Er hat hier deutlich mehr Zuschauer bei jedem Spiel (bei einem etwaigen Aufstieg traue ich uns locker einen Schnitt im hohen 4stelligen Bereich zu), hier leben die Leute ihren Verein, ja, geben ihren letzten Euro für die Karte und das Stauder am Wochenende aus. In Aalen dürfte hingegen eher schwäbische Nüchternheit herrschen, wie man sie sonst nur in Ostwestfalen zur Karnevalszeit kennt. Der Ostalb Arena in Aalen kann sogar das Jahnstadion in Wiedenbrück das Wasser reichen (Zufall?). RWE bietet neben einem der modernsten Stadien der Regionalliga zudem über beste Trainingsbedingungen hat den Ruf, eine sehr gute Nachwuchsarbeit zu leisten.

Ich weiß allerdings leider auch, wie die Dinge im Fußball laufen. Erst das Gerücht, dann das Dementi (oder Schweigen), dann der Vollzug. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, muss die Vereinsführung auf schnellstem Wege einen neuen Trainer aus dem Hut zaubern. Im Falle einer Wechselankündigung sollte man sich aber auch nicht scheuen, sich mit sofortiger Wirkung von Giannikis zu trennen. Sein Nachfolger sollte möglichst viel Zeit mit der Mannschaft verbringen können und vor allem den Kader der kommenden Saison zusammenstellen können. Es wäre fatal, den neuen Mann erst gegen Saisonende zu präsentieren, wenn die Gespräche für die nächste Spielzeit womöglich allesamt schon gelaufen sind.

Ich halte es jedoch auch für absolut unangemessen, Giannikis (wie angeblich heute beim 2:0-Testspielsieg gegen Bielefeld im VIP-Bereich geschehen) zu bepöbeln oder gar mit Aktionen der Kurve zu bedenken. Am Ende ist er noch immer unser Trainer und soll unser Team bestmöglich einstellen. Es ist keinem geholfen, wenn er das bis zu seinem Ende hier nur noch halbherzig tut.

Schließlich möchte ich hier mit einem Tweet von „Im Schatten der Tribüne“ enden. Der Mitschreiberling hat heute einen sehr emotionalen, offenen Brief veröffentlicht, den ich euch hiermit ebenfalls ans Herz legen möchte:

Übrigens: Argirios Giannikis kann nach Vertragsende nicht einfach gehen, dass weiß er nur noch nicht. In Essen wirst Du als Trainer entweder vorher vom Hof gejagt oder hast gefälligst bei Erfolg zu bleiben. So läuft das hier. Menno!

NUR DER RWE!

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Ein Pflichtsieg zum Abschluss

So, das war das Fußballjahr 2017. Mit einem Auswärtsdreier bei den kleinen Geißböcken geht RWE in die Winterpause. Im Folgenden meine Eindrücke aufgrund der Stream-Bilder.

Um es kurz zu machen: es war Kern berauschendes Spiel, doch unter dem Strich geht der Sieg wohl in Ordnung.

In Halbzeit eins gab es auf beiden Seiten exakt eine Torchance: die Kölner konnten nach gut 10 Minuten in den Essener Strafraum eindringen, den finalen Querpass konnte sich der meist souveräne Lenz gerade noch so aufnehmen. Mit der einzigen Essener Chance dann die Führung: Harenbrock, der heute Platzek vertrat, erlief einen zu kurz geratenen Rückpass und stocherte den Ball am heraus eilenden Keeper vorbei ins Netz. Ansonsten passierte nichts, aber auch gar nichts Nennenswertes.

In der zweiten Halbzeit versuchten die Kölner alles, um die drohende Niederlage noch abzuwenden. RWE konnte nur wenige Akzente nach vorne setzen, die einzig echte Torszene hatte Pröger mit einem Knaller aus gut 25m an die Latte. Auf einen Dreifachwechsel der Gastgeber reagierte Giannikis, indem er für den insgesamt eher blassen Harenbrock Lucas ins Spiel schickte und so die Macht wieder ins Gleichgewicht brachte.

Der eigentliche Höhepunkt des Spiels gelang dann aber wieder Pröger quasi mit dem Abpfiff. Kurz hinter der Mittellinie auf die Reise geschickt zog er mit seiner Schnelligkeit bis in den gegnerischen Strafraum und schob den Ball kontrolliert ins lange Eck. Sack zu, Schluss, aus, Nikolaus!

Neben Pröger war für mich heute Unzola Spieler es Spieles. Was der heute abgeräumt hat, war schon aller Ehren wert, und auch offensiv hat er sich immer wieder mit eingeschaltet, was ich auf der anderen Seite bei Malura ein wenig vermisst habe.

Mit den letzten Auftritten konnte sich RWE damit auch für die Winterpause etwas Luft verschaffen. Es ist nun an der sportlichen Leitung, die personelle Situation zu durchleuchten und die richtigen Schlüsse, auch schon im Hinblick auf die kommende Saison zu ziehen.

Aber das, lieber Leser, ist genug Stoff für einen eigenen Beitrag.

In diesem Sinne wünsche ich euch schon jetzt ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Nur der RWE!

„Aufsteigen? Arschlecken!“

…so oder so ähnlich könnte der Gedanke lauten, der dem Erfinder der aktuellen Comedy-Aktion der Frankfurter Fußball-Zentrale durch den Kopf gegangen ist.  Spielausfall an der Hafenstraße, das gibt mir Zeit und Gelegenheit, mich über den neuesten Wahnsinnseinfall des DFB auszulassen.

Nach jahrelanger Verweigerung, das Thema konstruktiv zu diskutieren sollte es also in der vergangenen Woche soweit sein – die Aufstiegsregelung zur Dritten Liga sollte reformiert werden. Großmundig wurde bereits Wochen zuvor darüber berichtet und von Seiten der Frankfurter Führungsriege, namentlich besonders Herrn Grindel, auch betont, dass man auf einem sehr guten Weg sei, endlich eine Möglichkeit zu finden, alle Meister der fünf Regionalligen aufsteigen zu lassen. Von drei Lösungen war die Rede, von denen eine favorisiert werde. Wenige Tage vorher wurde aber kurzfristig der Hoffnung, dass dies wirklich Wahrheit werden könnte, knallhart ein Riegel vorgeschoben, als durchsickerte, dass nun doch lediglich zwei Teams – nämlich der West- und der Südwestvertreter – direkt aufsteigen sollten, der Südwest-Zweite dafür keine Chance mehr auf den Aufstieg habe und die drei verbliebenen Meister zwei weitere Aufsteiger unter sich ausmachen.

Obwohl unser RWE (bzw. der jeweilige Meister unserer Liga, um nicht vermessen zu sein) direkt davon profitiert hätte, wäre dies doch trotzdem nur eine mit der heißen Nadel gestrickte Lösung gewesen, am Ende wäre das Prinzip „Meister müssen aufsteigen“ wieder ad absurdum geführt worden. Doch bevor diese Regelung überhaupt auf dem DFB-Bundestag zur Diskussion stand, drohte der Nordost-Verband (in meinen Augen zwar wie ein kleines Kind, aber irgendwie auch nicht zu Unrecht) mit einer Klage wegen der drohenden Wettbewerbsverzerrung. Der DFB entfernte den Punkt daraufhin kurzfristig und mehr oder weniger stillschweigend von der Tagesordnung.

Umso überraschender dann das Ergebnis, das dann als „Übergangslösung für die kommenden zwei Spielzeiten“ präsentiert wurde: Der Südwesten – in den vergangenen Spielzeiten trotz zweier Kandidaten regelmäßig an der Relegation gescheitert – bekommt zunächst in der Saison 2018/19 einen festen Aufsteiger, ebenso der Nordosten (sic!). Aus den drei verbleibenden Verbänden wird ein weiterer ausgelost, der dann ebenfalls direkt aufsteigt. Die beiden Verbände die dann übrig bleiben, spielen wie gewohnt in einer Relegation um den Aufstieg den vierten und damit letzten Aufsteiger aus. Als kleine Entschädigung dafür wird den beiden Relegations-Verbänden für die Saison 2019/20 ein direkter Aufstiegsplatz garantiert, aus den drei anderen wird erneut ein direkter Aufsteiger ausgelost und die beiden anderen sollen dann in die Relegation. Übergangslösung deshalb, weil ab 2020/21 dann eine neue, „gerechtere“ Lösung gelten soll, die bis dahin in Zusammenarbeit mit den Vereinen der 3. und 4. Ligen erarbeitet werden soll.

Während man den Startplatz für den Südwest-Vertreter noch mit der höchsten Mitgliederzahl begründen kann (so ja auch die Begründung für den 2. Startplatz in der aktuellen Relegation), fehlt jegliche rationale Erklärung, warum ausgerechnet der Nordost-Meister einen festen Aufstiegsplatz bekommen soll. Dies erweckt auf mich (und wohl auch auf viele Vereinsvertreter, siehe Reviersport) den Eindruck, als ob hier wegen der angedrohten Klage einfach nur Wogen geglättet werden sollen.

Weiterhin steigen nicht alle Meister auf. Diese zentrale Forderung von Fans und Vereinen wurde trotz aller Ankündigungen nicht berücksichtigt. Es kann doch nicht Sinn der Sache sein, dass man so lange an kleinen Rädchen dreht, bis irgendwann der Frust bei der Gegenseite in Resignation umschlägt und man endlich seine Ruhe hat. Die Dritte Liga besteht aus 20 Teams, da muss es bei aller Liebe doch auch möglich sein, als „großer DFB“ gegenüber den Vereinen mal auf den Tisch zu hauen und zu sagen, dass diese Liga fünf Absteiger hat. Dass von den Drittligaclubs keiner freiwillig dafür stimmt, kann ich sogar beinahe noch nachvollziehen. Aber wie schon der Kollege vom Im Schatten der Tribüne so korrekt (sinngemäß) twitterte: Wie fänden die es wohl, wenn sie diese Saison abstiegen und nächste Saison das Ganze mal aus Sicht eines Regionalligisten erleben dürften? Oder um es anders auszudrücken: Gestern noch lauthals „Meister müssen aufsteigen“ proklamiert, heute, nach geschafftem Aufstieg damit nichts mehr zu tun haben wollen.

Die Ermittlung des dritten Direktaufsteigers (ist eigentlich das Unwort des Jahres schon gewählt?) per Los schließlich ist ein Schlag mit dem Fehdehandschuh ins Gesicht der verschiedenen Fangruppierungen, die unabhängig der eigenen Zugehörigkeit mit ihren friedlichen Protestaktionen den Aufstieg aller Meister gefordert haben. Es kann trotz des Reförmchens nun wieder einen Verein geben, der am Ende in die Röhre schaut. Waldhof Mannheim lässt grüßen.

Ich weiß nicht, auf wessen Mist dieser lustige Streich wieder gewachsen ist, doch für mich fügt er sich nahtlos ein in eine Reihe von Unfähigkeiten, zum Beispiel bei der Aufklärung der Bestechungsvorwürfe rund um die Fußball-WM 2006, der Reform der DFB-Pokal-Systematik (Stichwort Europapokal-Vereine erst später), den Spielen der chinesischen U20 oder ganz aktuell der Farce rund um die Video-Schiedsrichter, wo man sich nicht einmal die Mühe macht, das funktionierende (!) System aus anderen Sportarten – siehe beispielsweise Feldhockey – zu adaptieren, sondern sich selbst mit einem halbgaren, unausgereiften Versuch selbst Woche für Woche angreifbar macht.

Ideen gibt es genügend, angefangen von „einfach fünf Auf- und Absteiger“ über „Reduzierung auf vier Regionalligen mit je einem Aufsteiger“ bis hin zu „zwei Dritte Ligen“. Der DFB hat sich nun mit seiner aktuellen Entscheidung selbst erst einmal Zeit erkauft. Zeit, die er besser mit Zuhören nutzen sollte, statt mit der Ausarbeitung einer neuen Lösung, die am Ende wieder niemand will.

Es wäre einfach zu schön gewesen…

Nach der kleinen Serie mit 10 Punkten aus 4 Spielen und dem Sieg im Pokal stand vergangenen Freitag für unseren neuen Trainer die Premiere unter Flutlicht gegen die „kleinen Dortmunder“ auf dem Programm. Aus persönlichen Gründen (immer dieser Wochenend-Stress…) komme ich leider erst jetzt dazu, meine Gedanken dazu niederzuschreiben. Ich bitte, Fehler in der Chronologie großzügig zu übersehen.

Mehr oder weniger parallel spielte schon beinahe traditionell die „Erste“ der Gäste, diesmal auswärts in Stuttgart, sodass sich eine ordentliche Meute auf der Gästetribüne versammelt hatte. Für etwas Atmosphäre war also gesorgt.

Leider konnte die Mannschaft den Schwung der letzten Partien zunächst nicht auf den Platz bringen. Viel zu oft war man den berühmten „Schritt zu spät“, immer wieder ließen die Dortmunder den Ball in quälend langen Ballstafetten in der Essener Hälfte laufen. Entlastungsangriffe unserer Mannschaft fanden quasi ebensowenig statt wie gefährliche Szenen für unseren Kasten, trotzdem hatte Fußballgott Platzek die einzige „echte“ Chance der ersten Hälfte: Ein abgewehrter Ball landete bei Baier, der postwendend unseren Stürmer mit einem feinen Außenrist-Pass auf die Reise schickte. Kurzer Haken nach innen – leider stellte der Distanzschuss aus gut 18m den Dortmunder Keeper vor keine größere Herausforderung. So ging es also mit 0:0 in die Pause.

Gute 10 Minuten nach Wiederanpfiff entschied der – vorsichtig gesagt nicht immer ganz glücklich entscheidende – Schiri auf Freistoß für die Borussia. Aus meinem Sichtwinkel von W3 aus möchte ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ob da wirklich ein Foul vorlag? SICHER bin ich da nicht… Wie dem auch sei, der Freistoß landete im „Mauereck“, und nach Sichtung der Videobilder gehe ich da mit den ersten Meinungen einiger Freunde konform, dass Heller eine gewisse Teilschuld trägt. Auch wenn er den Ball spät sieht, muss er als Keeper – sorry, Robin – zumindest mal versuchen, die Hände hochzunehmen. Ich weiß natürlich nicht, inwiefern die heute bekannt gewordene Schulterverletzung da Einfluss genommen hat. Auf diesem Wege GUTE BESSERUNG an unsere Nummer 33!

Dieses unnötige Tor, es schien jedoch unser Team endlich wachzurütteln. Die Angriffsbemühungen wurden intensiver, das Spiel gleichzeitig ruppiger. Nach einem langen Ball von Baier wurde (diesmal von W3 gut zu sehen) Malura eindeutig am Arm festgehalten und kam zu Fall – der Schiri (ich wiederhole: nicht der beste Mann auf dem Platz) entschied statt auf „mindestens gelb“ auf „weiterspielen“. Hier wurde in meinen Augen mit einer Fehlentscheidung eine dicke Chance für unser Team verhindert.

Eine weitere große Möglichkeit arbeitete der erneut unermüdliche Pröger heraus, sein Querpass in  die Mitte des Strafraums von der Grundlinie wurde aber im letzten Moment geblockt. Zudem konnte noch Baier mit dem schwachen linken Fuß nach schönem Zusammenspiel mit Bednarksi einen Schuss aufs Tor ablassen, ansonsten war es das schon mit den nennenswerten Torraumszenen des Spiels.

Trotz der Niederlage hatte ich diesmal das Gefühl, als wäre das Publikum deutlich weniger enttäuscht nach Hause gegangen als beispielsweise nach dem Unentschieden gegen Wegberg. Man musste einfach anerkennen, dass die Dortmunder an diesem Abend vor allem in Hälfte eins eine Nummer zu groß waren. Über die Ansetzung eines Schiedsrichters, der sich bei den Gästen eine Mitfahrgelegenheit hätte erfragen können, möchte ich an dieser Stelle nicht großartig philosophieren. Ich gehe einfach nicht davon aus, dass er absichtlich pro BVB gepfiffen hat, zumal er in der ersten Halbzeit auch mindestens zwei Eckbälle für die Gäste nicht gegeben hat.

Ein Aufwärtstrend bleibt trotzdem deutlich erkennbar. Das Gegentor hat anders als noch zu Demandt-Zeiten in der Mannschaft keine größere Unruhe ausgelöst, stattdessen merkte man dem Team an, dass es mit allen Mitteln versuchte, die drohende Niederlage noch abzuwenden. Dass dies nicht immer klappen kann (wie noch in Aachen), sollte jeder verstehen können. Und mal ehrlich: Ein erneuter Erfolg wäre irgendwie doch auch unheimlich gewesen, oder?

Wichtig jedoch ist und bleibt, dass die Mannschaft alles dafür tut, dem Publikum zu zeigen, dass es will. Auch in den letzten Minuten der Partie, mit wahrscheinlicher werdender Niederlage, war nichts von „Aufgeben“ zu erkennen.

In der kommenden Woche findet die nächste Pokalrunde im Niederrheinpokal statt. Dieser Wettbewerb ist natürlich wieder enorm wichtig für uns, bevor wir beim Auswärtsspiel in Wuppertal dann wieder von Sport1 „beglückt“ werden. Da an diesem Wochenende wieder Wochenendstress herrschen wird (Stichwort „Nikolaus“), werde ich leider nicht vor Ort sein können.