Der krönende Abschluss 2020

Als der Unparteiische am vergangenen Mittwoch gegen 20:19 unser Pokalspiel gegen die Fortunen abpfiff, kannte auch der Jubel vor dem heimischen TV einfach keine Grenzen mehr. Zwar hatte ich am selben Morgen noch vorsichtig optimistisch über Facebook verkündet, dass wir das Spiel gewinnen würden, aber ein Blick auf die Zweitligatabelle und die zugegebenermaßen durchwachsene Leistung im letzten Ligaspiel konnte natürlich schon etwas anderes vermuten lassen. Die Art und Weise, wie die Mannschaft sich jedoch einmal mehr für den Erfolg zerrissen hat, war wirklich beeindruckend. Eigentlich muss man über das Spiel ja nicht mehr viele Worte verlieren, um aber den Sieg vollständig zu würdigen, bedarf es einiger Zeilen.

Schon nach wenigen Augenblicken hätte die Fortuna die Weichen in die falsche Richtung stellen können, ja müssen. Dass Prib den Ball semi-gefährlich auf Davari spielt, war sicher glücklich. Wie Grote dann einmal mehr den Pass der Düsseldorfer erahnt und Engelmann in Szene gesetzt hat, hat mit Glück aber nicht mehr viel zu tun, eher mit über Wochen aufgebautem Selbstbewusstsein. Und dass Engelmann auch aus aussichtslosen Positionen gerne den Abschluss sucht, hat sich offenbar bis Düsseldorf noch nicht herumgesprochen. Es war die dritte rot-weisse Chance, vorher hatte Endres schon derer zwei, scheiterte jedoch zunächst mit dem schwachen, dann nach einem Haken nach innen mit dem starken Fuß. Dennoch hatten diese beiden Szenen sicher dafür gesorgt, dass auch die Gäste einen gewissen Respekt zu entwickeln begannen.

Dennoch gehörte sicher das Gros der Ballkontakte dem Zweitligisten, der dann einen Stellungsfehler von Plechaty auch prompt mit dem Ausgleich bestrafte. Unbeeindruckt davon quasi im Gegenzug die Flanke aus dem Halbfeld vom nicht angegangenen Heber in den Sechzehner auf Kehl-Gomez, der aus drei Metern vollkommen blank einköpfen konnte – geradezu naiv verteidigt von den Gästen, die im Nachgang ein Foulspiel gesehen haben wollen, das aber meiner Meinung nach im Zuge der Zweikampfführung im Rahmen gewesen ist (ob das bei Anwendung des Video-Assistenten auch so gesehen worden wäre, darf bei den obskuren Entscheidungen aus dem Kölner Keller durchaus bezweifelt werden).

Im zweiten Durchgang kämpften beide Teams nicht nur gegeneinander, sondern auch mit dem immer schlechter werdenden Rasen im Stadion Essen. Vier Spiele in den letzten zwei Wochen (darunter ein Spieler der SGS-Damen) und stundenlange Regenfälle hatten dafür gesorgt, dass nicht nur die Schritte schleppender, sondern auch die Pässe ungenauer wurden, was den technisch überlegenen Düsseldorfern sicher größere Schwierigkeiten bereitet hat. Auf der anderen Seite hatten unsere Jungs zwar spielerisch nicht immer die besten Lösungen, standen defensiv aber dermaßen sicher, dass die Fortuna quasi keinen einzigen Torabschluss mehr herausspielen konnten. Besonders Condé war im wahrsten Sinne Gold wert. Nicht nur, dass er immer wieder die Zweikämpfe suchte, er behielt auch unter Bedrängnis die Ruhe und schirmte den Ball gegen zwei, drei Gegenspieler immer wieder ab. Mit seinem Steilpass auf den eingewechselten Kefkir machte er sich endgültig zum „Man of the Match“, Kefkir sorgte für die Vorentscheidung. Dass Hennings per Elfer noch das 3:2 erzielen konnte, fiel nicht mehr ins Gewicht, RWE steht erstmals seit 13 Jahren wieder in einem Achtelfinale des DFB-Pokals.

Stichwort Einwechselspieler: Hildebrandt war eine zusätzliche Stütze im Mittelfeld, der Druck von der Abwehr genommen hat. Für einen Spieler, der eher selten zum Einsatz kommt, fügte er sich perfekt in die Reihen auf dem Platz ein. Backszat – seit Wochen nicht dabei – so einen Mann kann man trotzdem bedenkenlos bringen. Dass auch Grund noch ein paar Minuten für den körperlich vielleicht eine Nummer robusteren Herzenbruch randurfte, freut mich für unseren Dauerbrenner. Und auch Platzo sorgte in der gegnerischen Abwehr dafür, dass dort keine Langeweile aufkommt. Unsere Bank ist eine Bank!

Beeindruckend aber nicht nur die Performance auf dem Platz. Auch in den Interviews nach dem Spiel wusste unser Team zu überzeugen: Kehl-Gomez stellte klar, dass die Mannschaft sich keineswegs nur in der Außenseiter-Position gesehen habe, sondern dass man mit dem Willen, die Saison ungeschlagen fortsetzen zu wollen, angetreten sei. (Ist jemandem bekannt, ob er noch eine Mitfahrgelegenheit gefunden hat?)

Was sich dann vor dem Stadion abspielte, sehe ich zugegebenermaßen sehr zwiegespalten. Einerseits kann ich die Emotionen total nachvollziehen, sogar die Pyro fand ich genial (zumal nicht in einem vollen Block auf der Tribüne). Es ist aber durchaus fraglich, ob 150-200 Leute (so die Polizei Essen) sich dieser Tage wirklich derart versammeln sollten. Ich hoffe, dass sich da niemand mit der Seuche infiziert hat, denn die Einhaltung von Abständen dürfte durchaus schwierig gefallen sein. Da die Exekutive keine Einwände hatte – wie auch öffentlich bestätigt – wollen wir mal das Beste hoffen. Ob der DFB ein Nachspiel prüft – wie es die Rheinische Post in einem unsäglichen Kommentar kolportiert-, lasse ich mal dahingestellt. (Anmerkung: Auch beim VfL wurde fleißig gezündelt, hier warte ich noch auf den den moralischen Zeigefinger hebenden Bericht der RP…)

2020 war für uns alle ein besonderes Jahr. Vor dem Abbruch der letzten Saison waren wir oben dran. Wir haben mitgefiebert, ob es einen juristischen Weg aus der Liga heraus geben würde, mussten aber dem SC Verl den Vortritt lassen. Dank der Peljhan-Kohle waren wir dennoch in der Lage, den ohnehin starken Kader noch zu optimieren. Jetzt erleben wir die Saison aller Saisons, es ist schwierig, morgens nicht mit einem fetten Grinsen in den Tag zu starten. Nicht nur der Blick auf die eigene Tabelle lässt das rot-weisse Herz leuchten, auch die Rivalen haben gerade keine gute Zeit.

Persönlich durfte ich Teil des Hafenstraße-live-Streams werden. Ein Privileg, für das ich gar nicht die Worte finden kann. Ich bin RWE unendlich dankbar für die Chance, die ich für alles andere als selbstverständlich halte. So sehr es mir auch Spaß macht, euch bei den Heimspielen live von der Hafenstraße zu berichten – noch geiler wäre es natürlich, wenn die Bude voll wäre! Aber wie es jemand mal irgendwo schon erwähnte: Vielleicht ist die leere Hafenstraße unser Opfer an den Fußballgott, um ihn milde zu stimmen, seine Gunst zu gewinnen und unseren Verein aus dem Sumpf zu ziehen.

Ich kann mich an keinen einzigen Jahreswechsel erinnern, an dem ich dermaßen hoffnungsvoll auf die Restsaison geblickt habe: Ohne Niederlage in allen Wettbewerben, mindestens drei Punkte netto Vorsprung auf den wohl einzigen Verfolger in der Liga (13 Punkte auf Platz 3 sind ein Brett!), finanziell das Bestmögliche herausgeholt, was in Corona-Zeiten möglich ist… In der Rückrunde gilt es nun natürlich, das Gezeigte zu bestätigen, weiter konsequent Punkte zu sammeln und auch den Niederrheinpokal nicht zu vernachlässigen, zeigt doch besonders das kürzlich Erlebte, welches (wirtschaftliche und moralische) Potential die Qualifikation für den DFB-Pokal bietet. Egal, wer uns im Achtelfinale zugelost wird – hier haben wir sicher den wenigsten Druck. (Ich halte es hier übrigens mit Marcus Uhlig, ein „schlagbarer“ Gegner wäre schön.) Dennoch ist die Priorität natürlich der angepeilte Aufstieg.

Die Impfungen fangen in wenigen Tagen auch in Deutschland an, mit dem Schutz vor diesem verkackten Virus steigen auch die Chancen, dass wir uns alle im Stadion wiedersehen können. Dass wir die Tore gemeinsam bejubeln, die Gegner gemeinsam beschimpfen und die Stauder gemeinsam genießen können.

Euch allen, liebe Leser, möchte ich für eure Treue danken. Jedes einzelne „Like“ und „Follow“ freut mich sehr! Liebe Leute, bleibt gesund, nehmt euch zum Jahreswechsel zurück und kommt trotzdem gut in unser Aufstiegsjahr! Und wenn am 05.06. RWE als Aufsteiger in die Dritte Liga feststeht, feiern wir das alle zusammen, ja?

Willkommen zurück, Hafenstraße

Freitag Abend war die Zweitvertretung der Düsseldorfer Fortuna in unserem Wohnzimmer zu Gast. 5000 Kehlen trugen ihren teil dazu bei, diesen Abend zu einem Erfolg zu machen.

Bis zum letzten Moment war es dabei spannend, ob der sagenumwobene „Inzidenzwert“, also die Quote der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage, unter dem magischen Wert von 35 bleiben würde. Am Donnerstag Nachmittag gab die Stadt Essen ihr Okay, sodass endlich wieder ein dicker Batzen der Fans wieder ins Stadion durfte. Schon als die Mannschaft zum Warmmachen herauskam, gab es vereinzelten Applaus, als sie dann in die Kabinen zurückgingen, erhoben sich alle Tribünen und beklatschen das Team – Gänsepelle pur! So ging es dann bis zum Anstoß weiter: „Oppa Luscheskowski“, dann „Von der Ruhr bis an die Elbe“ – es sollen Tränen geflossen sein – bis hin zu „Adiole“. Die Hafenstraße ist und bleibt halt ein ganz besonderer Ort.

Die Mannschaft machte auch keine Anstalten, das Publikum lange warten zu lassen: Langer Einwurf Kefkir, Kopfballverlängerung Heber, Kehl-Gomez knapp drüber. Bis auf eine einzige Chance der Gäste in Hälfte eins war ausschließlich RWE am Drücker, immer wieder wurde über die Flügel schnell kombiniert, die Flanken aber häufig zu unpräzise. Etwa zehn Minuten vor der Pause konnte Grote bei einem Eckball völlig frei an den Ball kommen, sein Kopfball klatschte jedoch an die Latte. Nach einem langen Condé-Pass kann Kefkir den Ball scharf in die Mitte schlagen, Engelmann grätscht nur Zentimeter an der Führung vorbei. Die Düsseldorfer Kiste scheint in dieser ersten Halbzeit vernagelt zu sein, denn auch Plechaty, der seine Top-Leistung der letzten Wochen nach einem tollen Solo hätte krönen können, scheiterte aus kürzester Distanz am Gästekeeper, sodass zur Halbzeit ein torloses Unentschieden verbucht werden musste.

Die zweite Halbzeit sollte dann eine eindrucksvolle Vorstellung unserer Mannschaft werden. Die Düsseldorfer wurden über weite Teile in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Wie schon in der ersten Halbzeit war ein weiter Einwurf von Kefkir Ausgangspunkt für die erste rot-weisse Chance, doch Endres kam knapp zu spät. Der Düsseldorfer Torwart blieb nach dieser Aktion liegen, seine Mannschaftskameraden spielten jedoch weiter, verloren den Ball aber in der Essener Hälfte. Erst dann griff der Schiedsrichter ein und unterband einen Konter per Pfiff. Dennis Grote beschwerte sich darüber wohl etwas zu laut und sah dafür die gelbe Karte. Ab diesem Zeitpunkt drohte das Spiel dem Unparteiischen zu entgleiten. War der erste Durchgang noch von beiden Seiten mit nur wenigen Fouls gespickt, wurde es nun aber zunehmend rauer. Immer wieder wurde Grote hart angegangen, die Gäste versuchten, ihn in jeden Angriff irgendwie zu verwickeln und ein Foul zu provozieren. Spätestens, als Endres nach einem „Foul“ (ich konnte keinen Kontakt erkennen) nach Düsseldorfer Reklamation ebenfalls gelb sah, hatte der Schiri auch die Tribünen gegen sich. Insgesamt war es ohnehin eine von mehreren seltsamen Entscheidungen gespickte Vorstellung des „Man in black“.

Grote war extrem gelb-rot gefährdet, Neidhart beorderte daher Cedric Harenbrock zur Seitenlinie, wartete aber noch einen Eckball ab. Eine gute Entscheidung: Die Hereingabe kann vom Torwart nur als Kerze herausgefaustet werden, Grote schraubt sich hoch und kann den Ball in hohem Bogen in die Maschen köpfen – Eskalation auf den Rängen.

Grote verließ noch vor dem Wiederanstoß den Platz und so kam Harenbrock nach fast 18 schwierigen Monaten zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz. Und als hätte Hollywood die Finger im Spiel, wurde die Geschichte noch besser: Abschlag Davari, Kopfballverlängerung Engelmann – Harenbrock frei durch – 2:0!

Der Rest des Spiels war kollektiver Freudentaumel. Kefkir sah noch gelb, als er beim Wechsel nicht an der Linie das Spielfeld verließ, die ihm der Schiri vorgegeben hatte, Hildebrandt wegen Ballwegschießens (hier hatte ich eigentlich das Gefühl, der Schiri wollte Platzek oder Condé verwarnen, die gemeinsam gefoult hatten, entschied sich dann anders). Dann war Schluss, der Abpfiff war das Startsignal für ein weiteres Wochenende mit dem wohligem Gefühl eines Sieges in der Magengegend.

Mann des Abends – nicht nur seines Treffers – für mich Dennis Grote, der zu alten „Quarterback“-Zeiten zurückgefunden zu haben scheint. Mega-präsent auf dem Platz, mit mehreren guten Zuspielen in die Spitze, aber auch mal mit der notwendigen Grätsche, so stelle ich mir einen Leader vor.

Nach dem Spiel wurde in der Kabine noch ein wenig gefeiert, besonders „Cedi“ wurde beim Betreten der Umkleide frenetisch bejubelt. Ihm gönnt man es halt besonders.

Dass am folgenden Samstag noch eine Niederlage für Fortuna Köln, die kleinen Fohlen und Preußen Münster hinzukamen, setzt noch ein Ausrufezeichen hinter diesen Sieg. Damit hat unsere Elf am Dienstag die Chance, erstmals an die Tabellenspitze zu springen, bevor am kommenden Samstag das Spiel bei Fortuna Köln ansteht.

Die erfreulichste Nachricht ist jedoch wohl, dass das Hygienekonzept weitestgehend von allen Anwesenden akzeptiert und angewandt wurde, von nennenswerten Ausreißern war bislang nichts zu hören. Vielleicht entwickelt sich durch die Verteilung der Fans auf „alle“ Bereiche sowas wie ein neuer Hexenkessel, da nicht nur eine Tribüne Dauer-Vollgas gibt, sondern immer irgendwer was anstimmt. Ich hätte nichts dagegen.

Der Inzidenzwert ist leider weiterhin auf dem Weg nach oben, sodass eine Wiederholung der Freigabe für die nächste Heimpartie gegen Münster zumindest fraglich erscheint. Hoffen wir einfach alle das Beste. Passt auf euch auf, auch außerhalb des Stadions. Schützt euch und eure Mitmenschen mit den bekannten Maßnahmen, auf dass wir diese verdammte Zahl gedrückt bekommen.

Bewegte Bilder hier:

Liveticker: RWE – Fortuna Düsseldorf II

Herzlich willkommen zur heutigen Partie, dem ewig jungen Duell zwischen Rot-Weiss Essen und Fortuna Düsseldorf – auch wenn es nur die Zweitvertretung ist.

Was gab es da schon für tolle Duelle: 2004 besiegte RWE die Fortunen mit einer besseren A-Jugend im Finale des Niederrhein-Pokals in der Grotenburg mit 2:0, 2005 siegte RWE in der großen Arena – damals noch gegen die „Erste“ – mit 4:2 nach 0:2 durch Treffer von Bemben und  Wehlage. Das letzte Spiel gegen die „großen“ Düsseldorfer gab es 2015 im DFB-Pokal, dort unterlag RWE nach großem Kampf und einem nicht gegebenen Elfer dem damals schon Bundesligisten mit 1:3.

Mittlerweile „streitet“ man sich nur noch mit der Zweitvertretung in der Regionalliga herum. Zuletzt begegnete man sich im Oktober im Paul-Janes-Stadion, RWE gewann mit 1:0 durch ein Eigentor.

Das frühlingshafte Wetter setzt sich auch heute fort, was es natürlich nicht einfacher macht, zu Hause zu bleiben. Dennoch: In dieser schwierigen Zeit gilt es, im Kampf gegen das Corona-Virus nicht nachzulassen.

Samstag, 18.04., 14:00 – Hafenstraße-Zeit! An dieser Stelle findet ihr dann den Liveticker zur virtuellen Partie gegen die Zweitvertretung der Fortunen, mit freundlicher Unterstützung von RWE und dem einen oder anderen – noch geheimen – Kooperationspartner!

Auch heute gilt es natürlich wieder, den virtuellen Bierstand vollzumachen (bzw. leer *zwinkerzwinker*), als Gimmick gibt es heute für die ersten 150 mit der Kombi Ticket, Bier und Wurst obendrauf eine nostalgische Fahne, die Radio Hafenstraße gespendet hat. Also ran da!

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

RWE-Legende Frank Kurth hat auch ein paar Grußworte, hier zu sehen (Facebook-Link)!

RWE wird mit der folgenden Aufstellung in die Partie gehen:

Golz – Sauerland, Heber, Hahn, Grund – Kehl-Gomez, Condé, Dorow – Endres, Pronichev, Kefkir

Für die Fortuna steht folgende Elf gleich zu Beginn auf dem Platz:

Zelic, Contento, Bormuth, Oberdorf, Schaub, Appelkamp, Lofolomo, Barkok, Bornemann, Wilms, Hagemann

Die Mannschaften kommen aufs Feld, RWE in gewohntem Weiß-Rot, die Fortuna ganz in schwarz.

RWE wird das Spiel anstoßen und zunächst in Richtung der Gästetribüne spielen.

0. Anpfiff, der Ball rollt

4. Erster mutiger Vorstoß über Sauerland, seine Flanke landet hinter dem Tor.

7. Erneut Sauerland, diesmal geblockt zur Ecke.

9. Die Ecke bringt nichts ein.

Hier nochmal die Grußworte zum Spiel vom Chef!

13. Kefkir mit einer schönen Einzelaktion. Am Ende aber ein Haken zu viel, Fortuna kann klären.

16. Condé fängt einen Ball im Mittelfeld ab und spielt schnell auf Dorow. Der macht ein paar Meter und spielt dann steil auf Endres, der aber einen Schritt zu langsam ist – Zelic nimmt den Ball auf.

18. Langer Einwurf von Grund in den Düsseldorfer Sechzehner, Pronichev verlängert den Ball auf den langen Pfosten, der Ball senkt sich auf die Latte und von dort ins Toraus! Gute Chance!

23. Bisher spielt hier nur ein Team, Düsseldorf sucht noch den Weg ins Spiel. Alle Konteransätze werden aber von Heber und Hahn im Keim erstickt.

Stephan Knipp (Radio Essen) berichtet „live“ von der Hafenstraße

25. Ich hätte es nicht sagen sollen. Langer Ball von Contento auf die linke Essener Abwehrseite, Hahn verschätzt sich und Hagemann kann in Richtung Tor marschieren. Am Ende legt er sich den Ball etwas zu weit vor, sodass Golz keine Mühe hat, den Ball zum Einwurf an der Mittellinie zu klären.

27. Kehl-Gomez erkämpft sich den Ball mit einer Grätsche im Mittelkreis und spielt einen Doppelpass mit Dorow. Seinen Schuss kann Zelic gerade noch so aus dem Winkel fischen.

29. Auch die Ecke wird gefährlich. Die Flanke von Grund kann Hahn aufs Tor bringen, Contento köpft ihn von der Linie!

Auch Radio Hafenstraße ist am Start!

33. TOOOOOOOOOOOOOOOOOR RWE

Flanke von Sauerland, der da von Dorow auf die Reise geschickt worden war. Pronichev köpft den Ball aus vollem Lauf in die Maschen.

34. Das Tor wird zurückgenommen. Die Düsseldorfer hatten da ein Foulspiel von Pronichev reklamiert, der Assistent hatte dies wohl auch signalisiert. Nach kurzer Beratschlagung des Schiris mit seinem Kollegen geht es mit Freistoß vom Sechzehner für Fortuna weiter.

37. Das Spiel wird jetzt hektischer. Die Fortuna kann den Ballbesitz nun ein wenig mehr behaupten, RWE scheint der nicht gegebene Treffer zuzusetzen.

38. Dicke Chance für die Gäste. Nach einem Appelkamp wird da nicht angegriffen und zieht von der Strafraumgrenze einfach mal ab. Der Ball streicht Zentimeter über die Latte.

40. Und wieder die Fortuna. Hagemann und Willms spielen sich da den Ball nach Lust und Laune im Strafraum zu, am Ende kann Heber mit einem Befreiungsschlag für Ruhe sorgen.

41. Der Ball kommt postwendend zurück. Eine missglückte Flanke segelt aufs Tor, Golz kann die Kugel gerade noch so am Pfosten vorbeilenken. Der Nachschuss von Hagemann geht ans Außennetz. Es gibt Pfiffe von den Rängen. Wo ist das Spiel der ersten Minuten?

44. Mal wieder ein Angriff von RWE, der Abschluss von Grund geht aber weit am Kasten vorbei.

Für die Schlussphase nochmal rüber zu Radio Hafenstraße:

45. Zwei Minuten Nachspielzeit zeigt der Schiri hier an.

45+1. DAS GIBT ES NICHT! Bornemann schlägt einen Haken im Essener Strafraum, Sauerland zieht das Bein noch zurück, der Düsseldorfer fällt. Aus unserer Perspektive eine klare Schwalbe – der Schiri zeigt Sauerland gelb und auf den Punkt – Strafstoß.

45+2. Hagemann steht für den Elfer bereit.

45+3. Keine Chance für Golz, der Ball schlägt rechts oben ein!

45+3. Der Schiri pfeift nicht mehr an – Halbzeit. Mit einem 0:1 aus Essener Sicht geht es in die Pause.

Halbzeitfazit…

Bitter! Gut in die Partie gestartet, trotzdem mit einem Rückstand in die Pause.

46. Anpfiff zur zweiten Hälfte, für Kefkir kommt Adetula in die Partie, Platzek kommt für Dorow. Hier muss es jetzt lauten „Alles auf Sieg“!

48. Die erste Chance haben hier aber die Gäste. Barkok kommt nach einer Flanke zum Kopfball – drüber!

52. RWE findet keinen Weg durch die Düsseldorfer Abwehr. Die Gäste haben sich vollkommen zurückgezogen. Vielleicht muss es eine Einzelaktion richten.

54. Sauerland im Doppelpass mit Condé, trifft den Ball aber im Sechzehner nicht voll.

58. Schneller Vorstoß der Düsseldorfer über Lofolomo, der legt raus auf Bornemann, Flanke, aber Golz faustet den Ball raus.

Stephan Knipp nochmal „live“.

61. Es wird hier sehr unruhig auf den Tribünen. Nach vorne gelingt RWE gerade nicht mehr viel.

63. Langer Ball von Hahn auf Platzek, der die Kugel auf Endres spielt. Er läuft vorbei an Oberdorf und wird festgehalten. Im folgenden Wortgefecht mit seinem Gegenspieler geht dieser zu Boden – der Schiri zeigt beiden die gelbe Karte. Trotzdem Freistoß RWE links neben dem Strafraum.

64. Kein Problem für Zelic.

67. Grund wird da an der Mittellinie abgeräumt, sofort kommt es zur Rudelbildung. Der Schiri muss jetzt hier gut aufpassen, dass ihm die Partie nicht entgleitet.

Mal sehen, wie es bei Radio Hafenstraße läuft…

70. Adetula, der bisher weitestgehend abgemeldet war, kann sich links durchsetzen und spielt von der Torauslinie zurück auf Pronichev, der den Ball mit der Hacke zu Platzek verlängert – Pfosten!

72. TOOOOOOOOOOOOOOOOOR RWE!

Na endlich! Pronichev spielt Platzek rechts im Sechzehner an, der dreht sich und schießt aufs lange Eck, wo Adetula noch den Fuß in den Ball hält! Der Ausgleich!

75. Fast im Gegenzug die erneute Führung für die Gäste: Einen flachen Pass quer durch den Strafraum verpassen zwei, drei Düsseldorfer um Haaresbreite.

77. Weiterer Wechsel: Sauerland verlässt den Platz, Hildebrandt kommt in die Partie.

80. Heber mit einem tollen Pass auf Platzek, der aber im Laufduell mit Contento zu weit nach außen abgedrängt wird.

82. Eckball RWE.

83. Vom Kopf von Hahn springt der Ball an den Arm von Bormuth, der damit den Einschlag im Tor verhindert. Sicher keine Absicht – dennoch ein klarer Strafstoß. Der Unparteiische zögert keinen Moment!

84. Hahn hat sich den Ball bereitgelegt. Der Schiedsrichter erwehrt sich noch immer der Düsseldorfer Proteste.

85. TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR RWE! Hahn drischt den Ball mit dem Vollspann zentral in die Maschen!

88. Die Gäste müssen jetzt natürlich nochmal alles nach vorne werfen. Bislang kommen sie aber nicht vor den rot-weissen Strafraum.

90. Hildebrandt bremst Appelkamp mit einer Grätsche und sieht dafür die gelbe Karte. Blöde Position zentral vor dem Kasten…

90+1 Den Freistoß begräbt Golz unter sich. Das nimmt Zeit von der Uhr!

90+2 Pronichev verlässt unter Applaus den Platz für Krasniqi.

90+3 Noch einmal ein Schussversuch der Düsseldorfer, der aber weit am Kasten vorbeigeht.

90+4 Während der Abstoß in der Luft ist, ertönt der Abpfiff. RWE dreht diese Partie und sichert sich erneut einen wichtigen Dreier!

Stephan hat noch mal ein Fazit für euch:

Ich hoffe, ihr hattet Spaß mit dem Ticker! Danke an alle Beteiligten, bleibt alle gesund und zischt noch ein (echtes oder virtuelles) Bier auf RWE!