Grilling In The Name Of…

Premiere für mich gestern: Erstmals konnten mich weder Sofa, Schweinehund noch Wetter davon abhalten, mich zum alljährlichen Angrillen ins Stadion zu bewegen. Ich muss sagen, dass ich es als ein rundum gelungenes Event empfunden habe.

Neben Speis und Trank konnte man mit vielen Gleichgesinnten ins Gespräch kommen und ich hatte das Glück, mit Jakob Golz und Amara Condé gleich zwei Spieler länger in Zusammenarbeit mit meinem Sohn „in die Mangel“ nehmen zu können, später gesellten sich noch Jan Neuwirt, Erolind Krasniqi und für ein paar Augenblicke auch David Sauerland zu der Runde.

Die Jungs kommen äußerst authentisch rüber, nahmen sich Zeit für diverse Fotowünsche von allen Seiten (ja, Golz gehört auch dazu^^), flachsten über dies und jenes, konnten sich an meiner Schulter über Schiedsrichterleistungen und gegnerische Provokationen (Fortuna Köln…) ausheulen.

Die Spieler SIEZEN „Herrn Titz“ übrigens, der sie wiederum mit DU anspricht. War mir auch so nicht bewusst, ist aber irgendwie auch nachvollziehbar. Das Training bei ihm ist hart, bereitet aber doch eher Spaß. Dass es mal in der Ansprache härter wird, ist man allseits vermutlich gewohnt, wenn man diesem Job nachgeht.

Neuwirt und Condé sind sich im Stadion übrigens beim Bewerbungsgespräch begegnet, sie wussten beide nicht von der Wechselabsicht nach Essen des anderen. Wir haben beiden natürlich eine zügige Vertragsverlängerung empfohlen.

Schließlich konnte ich noch erfahren, dass wir einen „Freiberger“ in unseren Reihen haben (Condé stammt – wie er selbst sagt – unvermuteterweise aus dem Osten), bevor dann Sandy eine Handvoll Songs von der Theke gespielt hat – die Jungs waren sichtlich beeindruckt ob der geballten Abneigung gegenüber Königsblau. Ich glaube aber, dass die fünf eine dicke Portion Hafenstraße mitnehmen konnten.

Ruck-zuck waren knapp 2 1/2 Stunden rum und es ging mit einem wohligen, positiven Gefühl nach Hause.

Von mir aus kann es nächste Woche losgehen.