Wir ham den Kanal noch lange nicht voll

RWE gegen die falschen rot-weißen aus dem Nachbardorf. Ein Spiel zweier ewiger Rivalen, die näher beieinander liegen als das Westfalenstadion und die Ost-Gladbecker Turnhalle.

Vor gut gefüllten Tribünen fand RWE besser ins Spiel und hatte nach wenigen Minuten die erste Chance, als Bednarski freistehend den Oberhauser Keeper zu einer Glanzparade zwang. Wenige Zeigerumdrehungen (Wortspiel!) später durfte der Großteil der Zuschauer dann aber jubeln, als Malura eine feine Flanke aus vollem Lauf präzise auf die Birne von Platzek zirkelte und dieser unwiderstehlich vollendete.

Auch danach zeigte unser Team ungewohnt deutlich, wer Herr im Hause ist. Es wurde jegliche Angriffsbemühung der Gäste im Keim erstickt, der Ball lief flüssig durch die eigenen Reihen und im Notfall wurde auch schon mal die grobe Klinge ausgepackt. So würde ich mir unser Team häufiger wünschen. Pröger gewann einige neue „Freunde“, als Oberhausen den Ball trotz Essener Reklamation wegen eines am Boden liegenden Mitspielers nicht ins Aus schoss und er deshalb den ballführenden Spieler schlicht umriss und den Ball auf die Gästebank drosch. Oberhausens einzige Chance in der ersten Hälfte bestand aus einem Freistoß aus aussichtsreicher Position, der aber zu einem laschen Schüsschen mutierte, mit dem Heller keinerlei Probleme hatte. Unter Applaus ging es in die Kabine.

Nach dem Wechsel würde Oberhausen von Minute zu Minute stärker, unsere Defensive scheint aber langsam wieder zu alter Form zurückzufinden. Kaum eine Szene endete in Torgefahr, nach vorne hin konnte das druckvolle Spiel mit dem dauerhaften Pressing leider nur noch etwa bis zur 65. Minute aufrecht gehalten werden. Besonders Platzek rieb sich immer wieder beim Anlaufen auf. Je länger die Partie dauerte, umso mehr verlagerte sich RWE aufs Kontern. Bednarski und Pröger kamen dabei noch zu sehr guten Chancen. Weitere Szenen wurden leider zu hektisch verschenkt oder scheiterten am berühmten „Haken zuviel“. Als Heller gute 10 Minuten vor Schluss einen semi-gefährlichen Kopfball festhielt, war ich mir schon sicher, dass wir das Spiel diesmal über die Zeit bringen würden.

Oh Fußballgott, ich verdamme dich! Ich hätte es eigentlich besser wissen müssen. Ecke Oberhausen, zu kurze Abwehr, Vollspann – drin, mal wieder 90. Minute! Trotz Brechstange gelang die erneute Führung leider nicht, und so müssen wir uns auch hier wieder einmal mit einem Unentschieden begnügen.

Im Gegensatz zu früheren Remis gibt die Partie jedoch aus gleich mehreren Gründen Grund (noch ein Wortspiel!) zur Hoffnung:

Die Körpersprache stimmte endlich wieder. Es wurde sich gegenseitig gepusht, applaudiert, neu gewonnenes Selbstbewusstsein brachte den nötigen Mut, um auch mal etwas zu versuchen, beispielsweise Direktpässe in die Spitze. Die Zweikämpfe wurden wieder angenommen, statt planlos dem Ball hinterherzulaufen. Dazu ein Trainer, der von außen immer wieder auf das Team Einfluss nahm und mit selbigem kommunizierte. Der „sein“ System nach nur 3 Spielen der Mannschaft bereits soweit eingeimpft hat, dass diese es schon beinahe fehlerfrei umsetzen kann. Die Demandt’schen Lücken, die zuletzt in Mittelfeld und Abwehr (Stichwort Konter) klafften, sie scheinen geschlossen. Ein Benjamin Baier, der zu alter Stärke zurückgefunden hat, Timo Brauer, der überall auf dem Platz zu finden ist und sich nicht zu schade ist, auch mal per Trikotzupfer eine gelbe Karte einzufahren. So kann es meinetwegen weitergehen. Noch dazu hätte ich noch vor der Aachen-Partie 4 Punkten aus den beiden Spielen blind zugestimmt.

Dass die Oberhausener den Ausleich bzw. Punkt wie die Meisterschaft bejubelt haben, macht deutlich, wie schwer wir es ihnen gemacht haben (auch wenn sie uns „in Bestbesetzung natürlich weggesemmelt“ (Zitat) hätten).

Ich denke, dass wir auf einem guten Weg sind. Die meisten Gespräche, die ich auf dem Weg zum Auto mithören durfte, deuteten ebenfalls auf Zufriedenheit trotz des erneuten Unentschiedens hin.

In der kommenden Woche findet sich RWE in Erndtebrück wieder. Da man dort wohl eher auf ein Team trifft, das sich einigeln wird, könnte das Spiel ungleich schwerer werden. Falls die heute gezeigten Tugenden aber erneut gezeigt werden, wird es dort aber einen Sieg zu bejubeln geben.

Nachtrag: der Support war quasi nicht vorhanden. Über 90% des Spieles waren auf der Haupt nur die Gäste zu hören. Klassisches Eigentor, es von der Rahn zu versuchen.

Videoanalyse

Es fühlt sich gut an! Es fühlt sich einfach gut an! Drei Punkte, Auswärtssieg, Spiel gedreht UND nicht unverdient gewonnen. Vorab: Ich beziehe mich auf die TV-Bilder, kann also z.B. zu der Fahnenklau-Aktion, die es offensichtlich gab, nichts sagen.

Sport1 nahm das Spiel zum Anlass, uns eine Partie am Sonntag Abend zu bescheren. Um dieses Thema nur kurz anzureißen: Ich persönlich empfand es als geradezu respektlos, wie der Kommentator die erste Viertelstunde über alles mögliche philosophiert, nur nicht das Spiel, wegen dem er im Stadion war. Was interessiert es den Zuschauer in Sport 1, der zur Regionalliga einschaltet, ob Hertha einen oder zwei Elfmeter bekommt oder ob Gomez in Wolfsburg spielt? Mir scheint, die Spiele (zumindest dieses hier, aber vermutlich die kompletten Regionalliga-Übertragungen) dienen einfach nur dazu, das Programm voll zu bekommen. Auch diese unsägliche Schaltung auf die Aachener Trainerbank, wo man ja vor x Wochen schon mal gemeinsam gesessen hat… Bla bla bla. Dafür vom Spiel wegzuschalten… Oder anderes Beispiel: Einwurf RWE in aussichtsreicher Position – Sport1 zeigt die Pyro-Show im Essener Block und gibt den Leuten dort zusätzliche Bühne… Mir unbegreiflich!

Dazu passend, dass der Sender seine Werbung über den Anpfiff hinaus zeigte, sodass man den Führungstreffer der Alemannia direkt mal nicht live miterleben konnte. Ich erwarte doch, dass man das selbst bei vorheriger anderer Partie mit entsprechender Nachspielzeit die Werbung noch so timen kann, dass man zumindest beim Einlauf der Teams auf Sendung ist.

Der Treffer fiel, wenn ich die Szene richtig vor Augen habe, nach einem geblockten Ball von Becker, der in den Lauf eines Aacheners flog, sodass die aufgerückte Essener Abwehr im Rücken und damit eiskalt erwischt wurde.

Ich persönlich war der Verzweiflung in diesem Moment schon wieder sehr nahe, doch das Team ließ sich vom Rückstand nicht wirklich beeindrucken. Zwar konnte die Alemannia zunächst mehr Ballbesitz beanspruchen und spielte auch ein, zwei Chancen heraus, doch mit fortlaufender Spieldauer konnten unsere Jungs den berühmten Zugriff erlangen und kamen zu ersten, zaghaften Chancen. Pröger erlief einen zu laschen Rückpass, umspielte den Aachener Keeper auch zunächst, scheiterte dann jedoch an selbigem doch noch. Wenig später verlängerte Bednarski eine Unzola-Flanke per Kopf an den Pfosten. Spätetens zu diesem Zeitpunkt wäre der Ausgleich für RWE verdient gewesen. Doch aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben: Nach einer guten halben Stunde bediente Grund per Ecke Timo Becker, dessen Kopfball vom Aachener Torschützen des Führungstreffers ins eigene Netz geköpft wurde. Kurz vor dem Wechsel hatte erneut Bednarski die Chance zur Führung, doch er war anscheinend überrascht, dass Platzek den Ball doch noch zu ihm rüberspielte, dass nur ein harmloser Heber dabei heraussprang.

Mit diesem für Aachen glücklichen Unentschieden ging es in die Pause, aus der die Aachener zunächst entschlossener zurückkamen. Einige Eckbälle waren die Folge, die aber allesamt geklärt werden konnten. Eine gute Viertelstunde nach Wiederanpfiff gab es dann eine Menge Rauch und auch Böller aus dem Essener Block, wo einige Unverbesserliche die Grundlage dafür schufen, bei resultierenden Regressforderungen mal wieder den Präsidentenkopf zu fordern. Ist eigentlich das Geisterspiel vom Tisch oder ist aus dieser Richtung etwas zu erwarten?

Dann endlich mal gelang es RWE, die volle Wucht ihrer Offensive auszunutzen: Fehlpass Aachen und auf einmal waren Platzek, Bednarski und Pröger auf der Reise, wobei sie sich lediglich zwei Verteidigern gegenübersahen. Und über genau diese Stationen fand der Ball dann wen Weg zur überfälligen Führung ins Alemannen-Netz! 2:1, Spiel gedreht! Das hatten wir schon verdammt lange nicht mehr.

Die verbliebenen 25 Minuten waren dann zunehmends geprägt von Defensivarbeit, da die Aachener es nun noch einmal mit der Brechstange versuchten. Aber auch die Rot-Weißen kamen nochmal zu Chancen: Platzek und Baier prüften das Aachener Tor mit Distanzschüssen, scheiterten jedoch am Keeper oder an der Position des Tores (der Ball flog knapp vorbei). Besonders sehenswert der Freistoß von Baier, der aus gut 25m an die Latte knallte.

Womit wir schon bei Benni Baier angekommen sind: Er hat heute endlich nach einer langen Strecke schwächerer Spiele mal wieder gezeigt, warum er so wichtig fürs Team ist. Alle Fäden im Offensivspiel liefen bei ihm zusammen, mehrere Abschlüsse hat er sich selbst herausgearbeitet. Diese hatten zumeist das Prädikat „gefährlich“. Und auch als emotionaler Leader, als Chefaggressor war er deutlich präsenter als noch zuletzt. Ich würde mir wünschen, dass er dies auch in den restlichen Spielen der Saison mindestens auf dem heutigen Niveau halten kann.

Nach dem Abpfiff brandete nicht nur auf den rot-weissen Rängen Jubel auf, auch den Spielern war anzumerken, dass sie erleichtert waren. Timo Becker (der heute souverän wie selten in der neuen Dreierkette AGIerte (was für ein Wortspiel) legte einen spontanen Sprint über den halben Platz hin – böse Zungen behaupten, er sei vor dem Gestank der Aachener Heimtribüne geflüchtet.

Und auch in meiner Facebook-Chronik sind all diese negativen RWE-Postings verschwunden. Kein #welliggohome mehr, kein Spott, kein Zynismus. Warum nicht immer so. Ich empfehle ausdrücklich nochmals den Beitrag bei Catenaccio 07, den sich einige vielleicht schon zu Herzen genommen haben. Auf jeden Fall fühlt es sich deutlich besser an, das Ende des Tages mit einem Sieg in den Taschen einzuläuten.

Wie dem auch sei: kommenden Samstag kommen die Nager vom Rhein-Herne-Kanal rübergeschippert. Nach dem ersten Auswärtssieg dieser Saison wäre dies doch ein hervorragender Anlass, die Siegesserie auszubauen.

Wieder nix.

Da ist es also passiert: Zum ersten Mal habe ich nach einem Spiel so eine Art Schreib-Blockade. Was haben wir da gestern erlebt? War es trotz der Niederlage eine ordentliche Partie unseres Teams? Oder war es nur so ein enges Spiel, weil die Viktoria zu arrogant agierte? Die Antwort auf diese Fragen fehlt mir leider noch immer, trotzdem werde ich versuchen, das gestern Erlebte in Worte zu fassen.

Zunächst wären da diese unsagbaren Transparente auf der West zu nennen, die aus allen Rohren verbal in Richtung Michael Welling feuerte. Dem Vernehmen nach ging es dabei (ausnahmsweise einmal) nicht um die sportliche Situation des Vereins, sondern darum, dass ein „Fan“ für den Wurf von Feuerzeugen zum Regress für die von Verband verhängte Strafe herangezogen wurde. Dies zeigt einmal mehr das Selbstverständnis, das auf der „West“ zu herrschen scheint. Der Verband reagiere willkürlich und außerhalb jedweder Rechtsprechung (obwohl alle im Ligabetrieb teilnehmenden Vereine sich eben dieser Sportgerichtsbarkeit (siehe auch Vereinsautonomie im Grundgesetz!) unterworfen haben), und vor diesem Hintergrund meint man anscheinend, man könne sich solche Dinge erlauben. Das gehöre eben dazu, früher war alles noch schlimmer, und überhaupt. Parallelen zur Pyrodiskussion sind hier deutlich zu erkennen. Meiner bescheidenen Meinung nach muss man sich bewusst sein, dass man für verursachte Schäden aller Art halt haftbar ist. Da ist es auch nicht von Bedeutung, dass Vereine halt mehr Geld „parat“ haben als Otto Normalzuschauer. Wenn ich auf der Autobahn mit nem Twingo in nen Rolls Royce knalle, hafte ich auch nicht nur bis zum Wert meiner Karre. Als Ehrenrettung sei gesagt, dass auch deutliche Pfiffe gegen die Plakataktion zu hören waren. Zum Thema Michael Welling lege ich dem geneigten Leser gerne den hervorragenden Beitrag der Kollegen von jawattdenn.de nahe.

Zum Spiel: In der ersten Halbzeit war unser Team darauf bedacht, nach hinten nicht viel zuzulassen, während die Kölner von Beginn an das Heft in die Hand nahmen und RWE nicht aus der eigenen Hälfte hinaus ließen. Angriff um Angriff wurde aufgebaut, scheiterte jedoch an der im Großen und Ganzen sicher stehenden Defensive.

Als RWE dann die ersten eigenen zaghaften Aktionen aufzuziehen begann, traf Viktoria mit dem ersten echten Angriff. Ein Freistoß wurde nach schnell nach vorne gespielt, Brauer rannte seinem Gegenspieler nur hinterher, dieser spielte steil in den Strafraum, wo ein Kölner Becker abschüttelte und durch die Beine von Heller vollendete. Aus meiner Sicht muss Heller hier ein, zwei Schritte auf den Schützen zumachen, anstatt im kurzen Eck auf den Beinschuss zu warten.

Nach dem Tor versuchte die Viktoria in meinen Augen, mit einer Mischung aus Hochnäsigkeit und Arroganz über Schönspielerei vor das Essener Tor zu gelangen und vergab dadurch die Gelegenheit, weitere Treffer nachzulegen. Der Rest der ersten Halbzeit war gezeichnet von am Boden liegenden Kölnern, die Probleme mit der Schwerkraft zu haben schienen und bei jedem Kontakt direkt zu Boden gingen. Weitere Chancen gab es für beide Teams also nicht, so dass es mit dem Stand von 0:1 bei einigen wenigen Pfiffen in die Pause ging.

Eine grobe Viertelstunde nach Wiederanpfiff räumte Malura in höchster Not (Steilpass in den Rücken der aufgerückten Becker und Zeiger) einen Kölner vor dem Sechzehner per Bodycheck ab, Freistoß an der Strafraumgrenze und Platzverweis waren die Folge. Malura hatte bis dahin einen starken Eindruck auf der rechten Abwehrseite hinterlassen, wenn seine Flankenläufe auch nicht im Ansatz von Erfolg gekrönt waren. Eben dieser Offensivdrang ist das, was ich bei Urban beispielsweise in den letzten Spielen vermisst habe.

Nichtsdestotrotz steckte unser Team nicht auf und schaffte es sogar zeitweise, die Gäste zurückzudrängen. In der Phase von der 60. bis zur 80. Minute war RWE dem Ausgleich in Unterzahl näher, Viktorias Konterversuche konnten frühzeitig unterbunden werden. In zwei Situationen reagierte Heller in höchster Not glänzend und konnte eine vorzeitige Entscheidung verhindern. Allerdings fiel mir in dieser Phase zum wiederholten Male die technische Begrenztheit im Spiel von David Jansen auf, der – oft lang und hoch angespielt – kaum einen Ball festmachen konnte. Marcel Platzek wurde jedoch ausgewechselt – dies führte zu weiteren Pfiffen in Richtung Trainerbank, da für den Außenstehenden natürlich nicht zu erkennen war, dass er sichaufgrund eines Schlages gegen den Kopf vermutlich eine Gehirnerschütterung zugezogen hat – und so durfte Jansen bis zum Spielende „wirken“. Der Transfer von Jansen, zu Saisonbeginn in der Journaille als „Königstransfer“ gefeiert, ist bislang ein echter Rohrkrepierer. Der später eingewechselte Bednarski wirkte direkt engagierter und auch gefährlicher in seinen Aktionen.

Sekunden vor Spielende hatte ein Großteil der Zuschauer schon den Jubelschrei auf den Lippen. Pröger erlief einen Rückpass auf den Kölner Keeper und konnte dessen Abschlag blocken, allerdings sprang der Ball zu weit hoch und nach außen, so dass er aus spitzem Winkel am zurückeilenden Torwart scheiterte.

Dass mit der letzten Aktion dann gegen die komplett aufgerückte Defensive noch das 0:2 fiel, ist schon beinahe eine Randnotiz. Erneut verloren, Wegberg besiegt zeitgleich überraschenderweise Rödinghausen – damit ist der Abstiegskampf nun greifbar geworden, zumal bei Siegen von Bonn und Verl, die nach dem Spieltag auf jeden Fall auch noch ein Spiel weniger haben, auch auf dem Papier ein Platz auf den Abstiegsrängen droht.

Nichtsdestotrotz glaube ich noch fest daran, dass wir frühzeitig nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Ich kann einfach diese Bandbreite in der Qualität unserer Spiele nicht verstehen. Und überhaupt: Warum sieht es eigentlich derzeit bei unseren Gegnern immer so leicht aus, wenn diese ihre Angriffe vortragen? Zwei, drei schnelle Pässe und man steht blank vor unserer Kiste. Warum nicht umgekehrt?

Ich will doch gar nicht viel. Nur mal wieder ein paar Punkte. Vielleicht tat Baier die Denkpause mal gut, vielleicht hat auch der neue Trainer schon eine Idee, wie er mit einer Systemänderung (?) schnell wieder Erfolge erzielen kann. Generell fehlte mir auch eine gewisse Grundaggressivität, mal ’nem Ball hinterhergrätschen…

Das aktuelle Spiel des Jahres findet aber zunächst am Mittwoch am Uhlenkrug statt. In der aktuellen Lage scheint es wichtiger denn je, den Niederrheinpokal zurück an die Hafenstraße zu holen.

Beim Zeus! Wir haben einen neuen Trainer!

RWE hat einen neuen Cheftrainer. Argirios Giannikis übernimmt zunächst bis zum Saisonende unser aller Lieblingsteam. Ich persönlich habe diesen Namen zuvor nie gehört, allerdings gilt er wohl in der „Szene“ als Taktikfuchs. Wollen wir hoffen, dass es ihm gelingt, seine Spielphilosphie auf unser Team zu übertragen und ihm endlich wieder Stabilität zu verleihen. Eine faire Chance hat er auf jeden Fall verdient. Selbst die Kritiker von Lucas/Welling sollten einsehen, dass ER am wenigsten dafür kann, dass die Wahl auf ihn gefallen ist.

Alles Gute, Agi! Auf eine erfolgreiche Arbeit bei RWE; auf dass wir nachher nicht sagen, dass griechisch einfach nur für’n Arsch ist. Wie heißt eigentlich der griechische Gott des Fußballs?

„Mein Sohn bleibt Grieche!“ – Elena Sarikakis, Lindenstraße