Zu hoch…

Das war sie also. Die erste Niederlage der Saison. Es war natürlich nicht zu erwarten, dass wir ungeschlagen durch die Saison gehen, doch dieses Spiel heute war einfach bitter.

Bei der Suche nach einem Titel für den Beitrag fiel die Entscheidung für obige Variante ziemlich schnell. Es war einfach alles zu hoch.

Als allererstes natürlich das Ergebnis, das mit 0:4 erst mal nach nem Hammer klingt. Für mich war das eigentlich kein schlechtes Spiel unserer Mannschaft. Es wurden Chancen erarbeitet, die mal zu verhastet vergeben, mal einfach auch leider vom Kölner Keeper gut gehalten wurden. Es wurde gelaufen, gegrätscht, um jeden Ball gefightet, trotzdem klingelte es hinten vier Mal. Nach einer Ecke (wir waren alle nicht sicher, ob der Ball direkt reingegangen ist). Nach einer Doppelchance zu Beginn der 2. Hälfte, als Grund und Platzek den Ausgleich auf dem Schlappen hatten, gab es den Doppelpack per Konter als Antwort, runde 20 Minuten vor Schluss schlug der Ball an den Kölner Pfosten, der Befreiungsschlag entwickelte sich zu einem Steilpass. Der aufgerückte Heimann hatte die Situation eigentlich ganz gut gelöst und seiner Abwehr die nötige Zeit zum Aufrücken erkämpft. Leider war selbige nicht „auf der Höhe“ (da war es wieder).

Zu hoch dann leider auch der Fuß von Philipp Zeiger, der bei einem Klärungsversuch auf eigener Kopfhöhe einen Kölner übersah und selbigem seinen Stempel in Form seiner Stollen ins Gesicht drückte. Leider eine klare rote Karte, auch wenn Zeiger seinen Gegenspieler offenbar übersehen hatte und sich sofort entschuldigte. Es bleibt zu hoffen, dass das Strafmaß nicht zu hoch ausfällt. Ich vermute, dass wir 3-4 Wochen auf unseren Verteidiger verzichten müssen.

Zu hoch dann leider das Niveau der Viktoria, um noch irgendetwas zu reißen. Es wurde die Zeit heruntergespielt ohne wirkliche Ambitionen, weitere Treffer nachzulegen, unsere Mannschaft, weiterhin bemüht, aber glücklos, versuchte es dennoch weiter, ohne Chancen zu bekommen.

Die wichtigsten Szenen ereigneten sich in dieser Phase aber auf den Tribünen. Trotz einiger, die das rot-weisse Schiff jetzt schon wieder sinken sehen, stimmte man dort „wir halten zusammen“ und „das kann doch einen Ess’ner nich erschüttern“ an. Ein wichtiges Zeichen, gerade im Hinblick auf die schwierige Pokalaufgabe kommende Woche und die Liga spiele gegen Gladbach und Dortmund. Das, und hier schließt sich der Kreis, ist zwar vielleicht einigen Zuschauern zu hoch, aber das ist – besonders im Sinne von ZUsammen HOCH 3 – die einzige richtige Antwort.

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